Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer

Diskutiere Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Frank, habe ich das Gefühl du bestehst auf deinem Standpunkt (bei wahrem nichts schlimmes) aber du musst auch den anderen ihren Standpunkt lassen...
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #41
Frank, habe ich das Gefühl du bestehst auf deinem Standpunkt (bei wahrem nichts schlimmes) aber du musst auch den anderen ihren Standpunkt lassen. Ich denke nicht dass du mit ein Paar Links jemanden überzeugen wirst, der seine Meinung hier schon mehrfach gerechtfertigt hat!

@saurier: Ich kenne die Bilder schon, magst du vielleicht noch ne Warnung für die Minderjährigen dazusetzen?
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #42
Dürfte... genau das ist der Knackpunkt, denn leider ist es so, dass auch diese angeblich so 'sicheren' Halsbänder nicht immer so aufgehen, wie sie sollten und die Katzen sich strangulieren oder verletzen (zerren z.B. oder sich selber würgen, weil sie 'reißen' müssen, nachdem sie hängen geblieben sind). Ich frage mich, wer seiner Katze so etwas guten Gewissens ummacht? Und ein Glöckchen? Ehrlich, das ist für mich die selbe Kategorie wie Krallen ziehen!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #43
Na gut, ich gebe es auf, werde euch wohl nie bekehren können.

Wir spielen jetzt eine Runde Laserpointer und ein wenig mit der Katzenangel,
gleich fahren meine Kätzchen und ich wie jedes WE nach Kürten zur Freundin. Die hat auch zwei Katzen, naja (sagen wir mal halbe Portionen)... So zierliche Ä. Mau-Katzen können bequem unter meinen Coonies hergehen.

Unser Russischer Toy-Terrier passt übrigens auch komplett drunter . Auf der gesicherten Terrasse können sie dann alle zusammen toben und die Goldfische ärgern.

Gruss Frank
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #44
Na gut, ich gebe es auf, werde euch wohl nie bekehren können. [...]
Da hast du recht, zu etwas, was meiner Katze derart massiv schaden könnte, würdest du mich sicher nicht 'bekehren'...
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #45
bei frisch geschlüpften fröschen werden auch Ameisen zu Killern... in Australien wird damit versucht die Agakrötenplagen einzudämmen. Fiel mir grad noch wieder ein.


Ich hab jetzt nur das "Ökosystem" bei meinen Eltern in der Voreifel zum vergleich, ländliche Gegend, Spielstraße, abgesehn von einer gefährlichen Touristenlandstraße wo gerast wird eigentlich wirklich perfekt für Freigänger. Meine Eltern haben zwar keine, aber mindestens 4 haben unsern Garten auf ihrer Route, und es sind sicher 20 im Dorf unterwegs.
Es gibt dort Rotschwänzchen, Rotkehlchen, Blaumeisen, Kohlmeisen , Kleiber , Spatzen in beiden Varianten, Elstern, Eichelhäher, Amseln- kaum ein Vogel im Vogelkundebuch den man da nicht antreffen kann, sogar einen Wiedehopf haben wir schon bestaunen dürfen.
Es gibt einige Teiche sowie den Elzbach, also mehrere Laichplätze für Frösche, Kröten und Molche, manchmal findet man sogar Blindschleichen.

In der Ecke gabs schon immer Freigänger, klar, früher Bestand da alles aus Bauernhöfen.
Ich habe aber doch den starken Eindruck das sich das Okösystem auf die Katzen eingestellt hat.
Die Vogelarten haben sich über 16 Jahre gehalten, von einigen gibts mittlerweile mehr. Ich hab noch keine Katze mit Frosch oder Vogel gesehn, die tragen immer Mäuse. Von denen gibts auch mehr als genug. Für Frösche sind Ameisen und Autos die größte Gefahr, weswegen ich einige Sommerabende mit Frösche und Kröten über die Straße tragen verbracht hab.

Die Katze wird von allen als Mäusefänger geschätzt. Hab da noch nie was Katzenfeindliches mitgekriegt.
Vielleicht nicht so Katzenfreundlich wie das Forum, aber um vergiftungen würd ich mir da zb keine Sorgen machen. Da gibts auch Leute mit Teich- die sind eingenetzt. Wer Kleintiere wie Kaninchen sichern will baut sich dafür ne Gartenhütte. Unsere meeris standen im Sommer im Stall oder im Auslauf draussen und da ist auch nie was passiert. Keine trägt ein Halsband. Eine Familie versucht das noch, der Kater hat sich schon 50 unter dem Auto meiner Eltern ausgezogen.


Ich finde, da wo die Katze zur Gefahr wird sind die "Ziertiere" auch durch andere Tiere gefährdet. Wenn die Katze drinnen wäre, und der Marder oder Reiher geht an den Teich- was macht der Fischhalter dann? Behaupten die Katze wär entwischt?
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #46
Also diese Freigänger-Wohnungshaltungs-Diskussion finde ich echt müßig.
Die einen halten ihre Katze in der Wohnung, sie haben ihre Argumente - und sie haben Recht!
Die anderen lassen ihre Katzen draußen freilaufen, auch sie haben ihre Argumente - und auch sie haben Recht!

Was den Schaden in des Nachbars Garten betrifft, haben wir auf der einen Seite das Geltende Recht (siehe unten) und andererseits das Mittel der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Meine Kater gehen beide raus. Und sie erledigen 100 % ihrer Geschäfte draußen. Bisher hat sich noch kein Nachbar beschwert. Dabei laufen hier echt viele Katzen frei rum. Sollte es ärger geben, muss man eine Lösung finden. Kot und Zerstörung muss ein Nachbar aber nicht dulden.
Es ist mit Sicherheit total ärgerlich, wenn einem die Fische oder Frösche aus dem Gartenteich geklaut werden. Klar ist der Teich das Hobby des Gartenbesitzers und nicht "lebensnotwendig". Das gibt uns Katzenhaltern (was ja schließlich auch unser Hobby ist) aber nicht das Recht, das Ganze mit der Aussage abzutun, dass eine Katze kein Hund ist und dass man sie nicht dressieren kann.

Betreten fremder Grundstücke durch Katzen

Nach gefestigter Rechtsprechung muss es ein Grundstückseigentümer dulden, dass eine Katze seines Nachbarn seinen Garten betritt. Diese Duldungspflicht ergibt sich aus dem so genannten nachbarrechtlichen Gemeinschaftsverhältnis, das Grundstücksnachbarn zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. Zumindest in Gebieten mit Vorortcharakter, also z.B. in Reihenhaussiedlungen, ist es unumstritten, dass der Nachbar eines Katzenbesitzers es tolerieren muss, dass das Tier nicht nur in der Wohnung gehalten wird, sondern auch ins Freie darf und dabei auch sein Grundstück betritt. Grundsätzlich muss der Nachbar aber nur das Betreten seines Grundstücks von maximal zwei Katzen dulden. Inwieweit die Anzahl der Katzen in diesem Zusammenhang erhöht werden kann, hängt vom Einzelfall ab. Die Duldungspflicht endet jedoch dann, wenn diese dem Nachbarn nicht mehr zugemutet werden kann. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn es nicht mehr nur beim Betreten des Grundstücks bleibt, sondern die Katze im Nachbargarten ihren Kot absetzt, Gartenbeete durchwühlt oder die Goldfische aus dem Teich fängt. Dies alles muss der Nachbar nicht mehr hinnehmen.



Zur Artenvielfalt unserer Wälder: Kastrierte Katzen bewegen sich in der Regel in einem Umkreis von wenigen 100 Metern um ihren Wohnort.
Wir wohnen direkt am Wald. Hier gibt es vom Spatz über den Dompfaff, den Eichelhäher bis hin zur Gabelweihe alle möglichen Vögel. Außerdem Eichhörnchen, Rehe, Wildschweine, Mäuse, Ratten, Siebenschläfer..... Aber der Wald ist groß und nur sehr kleine Teile werden von den Katzen (nicht nur von meinen) genutzt. Und es wurde schon gesagt: Da wo die Gefahr heimisch ist, brüten Vögel i.d.R. nicht. Ich kenne zwar keine Statistiken, aber ich glaube, so groß ist der Anteil der durch Katzen getöteten Vögel am Gesamtaufkommen nicht.

Die Bilder mit den Halsbandverletzungen sind schlimm! Da grausts mich wieder beim Gedanken daran, dass mir gegen mein Zeckenproblem von allen Seiten Floh- und Zeckenhalsbänder als die beste Lösung empfohlen werden - ob vom Katzenhalter, vom Kleintierbedarf oder vom Tierarzt.
Zumal auch Glöckchen am Halsband den heimischen Vögeln und Mäusen nichts bringt: Ein Nachbarskater hat leider so ein Ding um (meine Bitte, es abzunehmen hat der Halterin ein müdes Lächeln entlockt) und ist ein sehr efolgreicher Jäger!

Ich finde, man muss im Einzelfall die Rechte und Bedürfnisse der jeweiligen Haus- und Wildtiere und der Menschen abwägen und ggf. Abstriche machen.
Wenn meine Kater Gefahr liefen, vom erzürnten Nachbarn verletzt oder gar umgebracht zu werden, weil sie sich an dessen Fischen vergangen haben, würde ich mir was einfallen lassen müssen. Und ebenso, wenn der Siegburger Staatsforst zum Vogelschutzgebiet erklärt würde.

Aber ganz allgemein zu sagen: Das ist richtig und das nicht, ist mit Sicherheit nicht zielführend.

Und ich bin mir ganz sicher, dass die Threadstarterin eine solche Ausuferung des Themas nicht im Sinn hatte :-D

LG
Marion
 
  • Wir sind jetzt "richtige" Katzenbesitzer Beitrag #47
Aus allem, was ich hier in dem beitrag gelesen habe, kann ich für mich zusammenfassen:

- in Europa gibt es seit jahrtausende heimische katzen. Fakt!
- die Hauskatze ist seit Jahrhunderten in Europa heimisch und noch kein Artenschutzverband macht für das aussterben der heimischen Tierwelt alleine die Hauskatze schuldig
- Menschen - so wie wir leben mit Landwirtschaft, Häusern, Autos, Industrie.... sind auch nicht natürlich und richten um ein vielfaches mehr schaden an als alle katzen der welt zusammen! Konsequenz aus den Aussagen von Frank wäre dann für mich, dass der Mensch auch nicht mehr so leben darf wie er es tut. Felder im industriemaßstab bewirtschaften und die biotope der heimischen tierwelt somit gefärden. Sollen wir jetzt alle menschen in die wüste schicken?
- Die natürlichen feinde von fröschen, eichhörnchen, mäusen usw sind in erster linie nicht die Freigängerkatzen, sondern ganz natürlich vorkommende tierarten wie füchse, Vögel, Mader, Dachse usw... und vorallem der mensch!!! früher auch wölfe und bären (die der mensch schon "schön" vertrieben hat- nicht die hauskatze)
- Es gibt einen klaren unterschied zwischen kastrierter, domestizierter Freigängerkatze und verwilderter hauskatze. Hätte jeder katzenbesitzer so viel verantwortung übernommen und seine katzen kastrieren lassen und dafür gesorgt, dass wilde katzen, die sich auf seinem grundstück befinden, kastriert werden.... dann gäbe es das problem mit den wildkatzen auch gar nicht. Aber für Leien ist es natürlich schwer zu unterscheiden , was freigänger und was wildkatze ist... lieber mal auf allen "rum prügeln":!:

Ich für mich muss ganz klar sagen, dass ich keiner Katze eine reine wohnungshaltung wünsche- zumindestens nicht, wenn die besitzer den ganzen tag weg sind.
Denn ich möchte auch lieber ein tolles, spannendes und erfülltes leben führen und dann lieber mit 30 überfahren werden als mit 90 jahren einsamen, langweiligen lebens an schlimmen krankheiten zu sterben!


Ich habe im übrigen über zwei jahre lang eine wilde katzenkolonie betreut. Die Katzen haben mir regelmäßig geschenke gemacht. Es waren deutlich über 30 katzen. Ich habe in den über 2 jahren und vielen vielen geschenken nicht eine haselmaus, spitzmaus, Eisvogel, Starr, eichhörnchen, Specht oder so was gehabt. Es waren hauptsächlich hausmäuse, ratten, mal ne amsel, ein einziger maulwurf

Dafür hat mein hund mal nen buntspecht erwischt.... schimpfst du jetzt auf alle hunde?
 
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