Hallo an alle!
Seit letztem August habe eine sechsjährige Katze bei mir aufgenommen. Es war bei uns Liebe auf den ersten Blick und nachdem sie nicht mit sieben Leuten zuvor mitgehen wollte, war ihre alte Besitzerin sehr froh, dass sie mich gefunden hatte.
Minka, so heißt die Katze, wurde mir als sehr scheu beschrieben, das hat sich allerdings nach einer kurzen Eingewöhnung von ein paar Tagen aber überhaupt nicht bewiesen. Sie liebt meine Besucher. Selbst als ich letztens mehrere Leute zum Essen da hatte, wanderte sie selbstbewusst von einem Streichler zum Anderen. Die Vorbesitzerin war begeistert, als ich ihr davon erzählte. Sie meinte, Minka könne sich nun wirklich bei mir entfalten.
Außerdem bekam ich von der Vorbesitzerin die Bitte, sie alleine zu halten. Sie sei eine Einzelgängerin und sehr besitzergreifend. Es stimmt, Minka ist eine kleine Queen, liegt nachts direkt neben meinem Kopf und ich kann mir gut vorstellen, dass sie mich ungern teilen möchte.
Dennoch bin ich natürlich tagsüber unter der Woche arbeiten und dann ist sie alleine. Ich überlege also trotz der Bitte, ob es sich lohnen würde, eine Zweitkatze zu holen. Dazu muss man sagen, dass ich bald umziehe, dann wohne ich nicht mehr alleine, sondern in einer WG mit noch zwei Menschen. Was sagt ihr dazu?
Mein Plan ist vorläufig dieser hier: Nach dem Umzug gebe ich der Katze erst einmal Zeit sich einzugewöhnen. Ich beobachte, wie sie sich entwickelt und wie oft sie dann noch tatsächlich alleine ist. Wenn ich dann immer noch denke, dass eine Zweitkatze ein Versuch wert wäre, dann denke ich weiter darüber nach. Vielleicht kann man zur Probe erst einmal eine andere Katze besuchen lassen. Wenn ich erst mal eine Zweitkatze habe, will ich sie halt auch nicht mehr weggeben müssen, das wäre nicht fair.
Können Katzen einfach Einzelgänger sein? Oder wäre es vielleicht selbst dann sinnvoll eine Zweitkatze zu haben, nur damit ihr nicht langweilig ist, selbst wenn sie sich nicht unbedingt lieben?
Über eure Meinungen bin ich gespannt. Danke!