und noch eines zu dem thema: auenland und co

Diskutiere und noch eines zu dem thema: auenland und co im Markenprodukte Forum im Bereich Katzenfutter; mich lässt das thema nicht kalt. aus alten beiträgen ist mir noch www.sandras-tieroase.de ein begriff. also habe ich da auch mal nachgeschaut...
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S

Salem

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mich lässt das thema nicht kalt. aus alten beiträgen ist mir noch ein begriff. also habe ich da auch mal nachgeschaut, welches futter ich den beiden dort kaufen könnte. da ist mir vor allem eines aufgefallen. da kosten z.b. die dosen von auenland und sonstiger biohersteller zum teil bald 1 euro pro hundert gramm?! das ist doch verrückt! wenn ich frischfleisch beim metzger hole kosten 150-200 gr. nichtmal 2 euro und meine mietzen haben 2 tage was davon.

braucht man davon tatsächlich weniger oder kann man sich das geld sparen? wenn ich an unseren allesfressenden kater denke: dem waren die fütterungsempfehlungen bisher schnurz egal. ob kittekat oder animonda(immerhin fast 100 % fleisch) der hat immer eine dose vertilgt. und
seither glaube ich auch nicht mehr daran das teures futter weniger gefüttert werden muss.

ich wills in letzter instanz nicht am geld scheitern lassen, aber die unterschiede sind da schon "Krass"

kann mir da einer weiterhelfen?

danke im vorraus

salem
 
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  • und noch eines zu dem thema: auenland und co Beitrag #2
hm.. wenn es bio-produkte sind, ist es schon richtig, dass die teurer sind, schließlich fallen bei der artgerechteren haltung der schlachttiere auch höhere kosten an. (wobei ich mich allerdings frage, wieso bozita auch nich soooo teuer ist, obwohl in schweden schon annähernd bio-pflicht herrscht.. )

wenn du also konventionell 'erzeugtes' fleisch beim metzger holst, wird das in der regel sicher billiger sein, als bio-futter aus der dose. je nachdem wie gut du den metzger kennst und der weiß, wo seine tiere herkommen und geschlachtet werden, etc. kannst du auch da gutes bekommen, wo eben nur nicht bio draufsteht. im supermarkt wird das aber wohl kaum der fall sein. ich wurde letztens schon von einem verkäufer an der fleischtheke ausgelacht, weil ich nach biofleisch gefragt habe.. (auch für meine tiere, ich esse keins ;) )

dass mensch davon wirklich weniger füttern muss, das halte ich auch irgendwie für ein gerücht. die können das fleisch ja nicht 'konzentrieren' oder?! ich hab meinem hund mal eine weile hermanns-hundefutter gefüttert, davon soll mensch auch viiiiiiiel weniger brauchen als von normalem futter. wirklich satt sah er nach seinen portionen aber nicht aus. *g* (wobei der eigentlich nie satt aussieht, aber naja..) has allerdings nur immer mal zwischendurch gegeben, daher kann ich auch nich mit langzeitstudien dienen. :S vermute aber mal, dass es sich beim katzenfutter ähnlich verhält?!

greets, orphee
 
  • und noch eines zu dem thema: auenland und co Beitrag #3
Hallo Salem,
es stimmt dass du von einem guten Futter wesentlich weniger brauchst als von einem Supermarktfutter.
Kitekat ist Unterklassefutter mit einer Fütterungsempfehlung von mind. 400g.
Animonda Carny ist Mittelklassefutter, mit einer Fütterungsempfehlung von 300 - 400g. Du solltest nicht auf den Preis, sondern auf die Fütterungsempfehlung achten.
Bei manchen Futtermarken hast du eine Fütterungsempfehlung von 156g am Tag, das ist weniger als die Hälfte!
Ein gutes Futter der Oberklasse hat allerhöchstens eine Fütterungsempfehlung von 200g pro Tag.
In der Mittelklasse hast du zwar höhere Kriterien als bei Unterklasse aber du brauchst immer noch sehr viel davon, daher wird meiner Meinung nach erst ab der Oberklasse Geld gespart durch geringeren Verbrauch.
Natürlich mußt du auch bedenken, dass sich ein Katzenmagen erstmal an geringere Portionen gewöhnen muß und unter Umständen nach der ersten Mahlzeit noch mehr aufnehmen kann, aber später von der gleichen Menge satt wird.

Meine bekommen pro Tag und Nase etwa 25g Trockenfutter und gut 60g Nassfutter. Ich zahle um die 15€ im Monat pro Katze fürs Futter. Sie bekommen ja eben auch ihr Trockenfutter (welches sie aber auch nur aufgeweicht bekommen) und so komme ich mit einer großen Dose (zB Prairie, Eagle Pack..) zwei Tage für drei Katzen hin.


Ich beziehe mich nicht auf Kurzzeitversuche (wenn man zwischendurch mal hochwertiges gibt, muß man nicht damit rechnen, dass sofort weniger gefuttert wird, denn Katzen sind Gewohnheitstiere). Ich habe festgestellt, dass von hochwertigem Futter weniger gegeben werden muß.

Auch kleine Forumlierungen zeigen Unterschiede:

animonda(immerhin fast 100 % fleisch)
Weiß ja nun nicht welches Animonda du meinst, ging ja erst von dem Carny aus. Aber in Animonda wird nie von Fleisch sondern nur der Sammelbegriff "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" verwendet. Es wird nicht gesagt in welchem Verhältnis es zueinander steht. Nicht jeder Teil eines Tieres kann gleich gut verwertet werden, daher ist 100% Tier nicht gleich super Futter.
So sind bei Bozita zum Beispiel hauptsächlich (fast nur) Nebenprodukte drin. Daher hat es eine sehr hohe Fütterungsempfehlung. Ich finde es nicht empfehlenswert.

Lieben gruß Lea
 
  • und noch eines zu dem thema: auenland und co Beitrag #4
klingt einleuchtend :)

aber das mit dem mischen ist so eine sache, pascha, der heikle, frisst eh am liebsten Trockenfutter. wenn überhaupt kaufe ich ihm futter in beuteln, da ist es immer frisch geöffnet und er ist zufrieden. ich habe für diesen beutel hochwertiges futter aber über einen euro gezahlt. der sack Trockenfutter(hills natures best) kostet knapp 30 euro für 4 kg und reicht so einen monat. da beide es fressen(pascha mehr wie salem) kann man diese kosten im verhältnis 1/4 auf 3/4 sehen.
wenn aber salem, ohne zuzunehmen, sogar mit frischfleisch + "fast" hochwertiger dose(animonda carny) auf mind 3-4 hundert gramm kommt, ist mir die rechnerei von den herstellern schleierhaft. ausserdem bieten sie leider höchstens nur 200 gr döschen an(die meißten), was also für salem zu wenig wäre, der braucht mind 300 gr. und die dose hat fast 2(!) euro gekostet damit ich von "hochwertigem" futter sprechen kann.
rohfleisch bekommen sie trotz Trockenfutter und Nassfutter jede woche, kostet also zusätzlich noch.
entweder wir haben mutierte aliens(fass ohne boden) oder ihr habt katzen, die nie hungrig sind. aber uns würden 15 euro niemals reichen :roll:
:twisted:
 
  • und noch eines zu dem thema: auenland und co Beitrag #5
Es kommt ja eben drauf an, was man füttert und welches Preis Leistungsverhältnis es hat.
Zudem kaufe ich nur große Dosen (etwa 370g), was natürlich wesentlich günstiger ist, als kleine oder Beutel.
Wie gesagt, es hat ja auch was mit der Gewohnheit zu tun. Hast du zufällig gestern auf Vox den Bericht über übergewichtige Tiere gesehen? Da war ne Katze, die wog über 15kg, das war kaum zu glauben. Die muß sich das ja auch irgendwie angefuttert haben. Wenn man immer viel ißt oder als Katze eben frißt, dehnt sich auch der Magen und kann noch mehr aufnehmen.
(Banales Beispiel: Früher hab ich ne zeitlang eine ganze "Mira...."-Nudelpackung verdrückt ohne Probleme, heutzutage schaffe ich das nicht mehr auf mal, weil ich mir abgewöhnt habe sooo viel auf mal zu essen. )
Warum können dicke Menschen sooo viel essen? Weil sie es einfach gewohnt sind. Ich will nicht behaupten, dein Kater sei fett, weiß ich ja schließlich nicht, aber er scheint es einfach gewöhnt zu sein, so viel zu essen.
Meine würden von dem von mir gereichten Futter niemals 400g am Tag schaffen. Keiner der drei. Nicht mal der kleine fresssack im Wachstum.:)

Ja und wie gesagt, teuer (ob Beutel oder Dosen) bedeutet nicht gleich hochwertig
Übrigens gibt es zu Hills auch bessere, günstigere Alternativen.

Ob du umstellst, bleibt ja dir überlasse,. Es ging ja nur um die Frage, ob man bei Futter tatsächlich weniger brauchen kann.
Lg Lea
 
  • und noch eines zu dem thema: auenland und co Beitrag #6
Um meinen Senf da auch mal zuzugeben: wir füttern ebenfalls hochwertig (Auenland, Grau, Petnatur und Tiger-Menue), bis 20% barfen wir auch.

Und ja: unser Kater kommt locker mit 180 g/Tag aus, die beiden Mädels liegen je so bei ca. 165 g pro Tag. Wir geben allerdings kein Trockenfutter nebenbei, da Tom früher Struvit hatte und haben täglich 3 feste Fütterungszeiten.

Aber auch bei diesen geringen Mengen ist der Preis für hochwertiges Futter einfach höher. Dafür ist in der Dose aber auch kein billiger Füllstoff, der vom Organismus "umsonst" verarbeitet wird und als stinkende Haufen wieder rauskommt. Somit spart man auch ein wenig am Katzenstreu. Und das gute Gewissen, die eigenen Katzen so gesund wie möglich zu ernähren, ist sowieso unbezahlbar... :roll:
 
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