wie geht ihr mit dem verlust um?

Diskutiere wie geht ihr mit dem verlust um? im Regenbogenbrücke Forum im Bereich Katzenfreunde; ich habe meinen geliebten kater vor 10 tagen verloren. der schmerz ist nach wie vor groß. ich lese gerade das buch "abschied vom geliebten tier"...
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #1
katzenmami84

katzenmami84

Beiträge
36
Reaktionspunkte
0
ich habe meinen geliebten kater vor 10 tagen verloren. der schmerz ist nach wie vor groß. ich lese gerade das buch "abschied vom geliebten tier" und möchte eine geschichte (wie in dem buch beschrieben) über junior schreiben, um alles besser zu verarbeiten. ein erinnerungsalbum möchte ich auch anlegen.

wie geht ihr mit dem verlust/schmerz um? falls ihr zwei katzen hattet und eine gestorben ist, habt ihr dann eine neue katze aufgenommen für die hinterbliebende katze? und wenn ja, wie schnell habt ihr eine neue katze aufgenommen?

hattet ihr auch so phasen, wo ihr bestimmte dinge wegen der verstorbenen katze nicht tun konntet? es klingt vielleicht doof, aber ich habe noch nicht staubgesaugt. es befinden sich ansich noch genug haare am sofa, aber ich möchte einfach noch nicht dass etwas von ihm verschwindet...auch wenn er doch eigentlich in meinen gedanken und in meinem herzen ist. genauso gehts mir mit den handtüchern, auf denen mein schatz am letzten tag in der badewanne gesessen hat.

ich habe zum ersten mal in der zeit seit seinem tod von ihm geträumt...es fühlte sich so real an, sein weiches fell.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #2
Hallo! Es tut mir sehr leid, dass du deinen Kater verloren hast.

Letztes Jahr habe ich meinen ersten Kater Findus durch einen Unfall verloren. Ich habe in der ersten Zeit sehr viel geweint und auch den Schmerz bewusst zugelassen. denn ich denke, es ist besser, das alles intensiv zu durchleben, auch wenn es soooo wehtut. Wir haben Findus am gleichen Tag am Waldrand begraben - einem Ort, an dem er sich wohlgefühlt hat - zusammen mit seiner letzten Beute, eine Amsel. Das erschien mir irgendwie angemessen. Er war Freigänger und ein erfolgreicher Jäger. So haben wir einen Ort, wo wir hingehen können. Ich habe auch zusammen mit meinem Sohn eine Erinnerungskiste angelegt, in die wir z.B. seinen Pass, aber auch das Laken, auf dem er gestorben ist, gelegt haben. Mist, könnte schon wieder heulen.

Wir haben schon nach einer Woche den kleinen Hardy geholt, weil wir nicht wollten, dass unser anderer Kater allein bleibt. Und für uns war es auch gut, weil wir dadurch abgelenkt waren. Das hat aber an unserer Trauer nichts geändert und Hardy ist auch kein Ersatz, vor allem weil er total anders ist als Findus. Sowohl von der Farbe als auch vom Charakter her. Das heißt nicht, dass wir Hardy weniger lieben - nur anders.

Vor drei Monaten haben wir noch Milou zu uns geholt. Er hat mich so an Findus erinnert vom Aussehen und auch von der Beschreibung her, dass ich nicht anders konnte. Er muss auch kurz nach Findus Tod geboren sein. Auf jeden Fall habe ich seitdem das Gefühl, dass es jetzt okay ist.

Hoffe, dir geht es bald besser. Vielleicht hilft es dir auch, eine Box mit seinen Sachen anzulegen. Fühl dich gedrückt,

Susanne
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #3
hallo, das was du fühlst kann ich sehr gut nachvollziehen.. es tut immer so wahnsinnig weh, wenn ein geliebtes tier über die regenbogenbrücke gehen muss..
ich wünsche dir ganz viel kraft um über den tod deines geliebten katers hinweg zukommen.. hoffentlich ist er gut über die regenbogenbrücke gekommen und spielt mit freunden! ich wünsche ihm alles gute..

erst vor 2 wochen ist mein geliebter keko gestorben (hase, keine katze). er war schon am sterben und ich wollte zum tierarzt, damit er ihn einschläfert damit keko nicht mehr so lange leiden muss.. hab ein körpchen hergerichtet und ihn in eine decke eingewickelt und wollte gerade los, als mein keko seinen letzten atemzug genommen hat. danach hab ich ihn im garten bei meiner mutter neben meinem hasi und meinem hamster begraben.. die decke habe ich gewaschen und jetzt hab ich sie im bett und decke mich damit zu..
solche riten habe ich immer gemacht..
als ich meinen hund gehen lassen musste, habe ich ihr halsband als "armreif" benutzt. als meine katze verschwunden ist, habe ich ihre liegemulde, die sie in mein bett gemacht hat, nicht angerührt (ich schlief auf dem sofa), als mein hasi gestorben ist, habe ich seine "gassileine" (ja, ich bin mit meinem hasi gassi gegangen) über mein bett gehängt, als mein hamster gestorben ist, habe ich seinen käfig noch gut 2 wochen im zimmer stehen gehabt (ohne es zu säubern) und als keko starb, eben die decke.. und von allen habe ich bilder aufgestellt, mit einer kerze daneben..
ich denke jeder verarbeitet den tod unterschiedlich..
ich brauche das einfach.. ich brauch ein schönes grab, wo ich hingehen kann und ein andenken, zumindest über eine gewisse zeit..
und jetzt, wenn ich an meine tiere denke, denke ich nur an schöne sachen.. wie es war als sie noch lebten, was für lustige sachen sie gemacht haben, wie sie ausgesehn haben, wie sehr man sie geliebt hat.. und immer noch kullern die tränen.. aber es sind freundentränen.. denn so schwer der tod auch ist, ich bin froh dass ich meine tiere kennenlernen durfte und so eine wundervolle zeit mit ihnen hatte..

als mein hund ging, hatten wir kein anderes haustier, also mussten wir keinen "ersatz" suchen.. als meine katze verschwunden ist, war ihre schwester zwar noch da, aber sie hat das verschwinden relativ schnell verkraftet und außerdem wollte meine mutter keine zweite katze.. mein hasi war alleingänger, also mussten wir da auch nicht nach ein neues häschen suchen und das selbe gilt für meinen hamster.. nur als keko starb, musste ich eingreifen..
denn meine honey war seine partnerin und als keko starb, versank honey so stark in trauer, dass ich dachte sie folgt ihm.. sie hat nichts mehr gefressen, getrunken, war sehr anhänglich und träge.. also hab ich keine zeit verschwendet und habe 2 tage später einen neuen partner für sie geholt.. hab ihn ihr gezeigt, sie hat sofort mit der trauer aufgehört.. am freitag wurde der kleine puschel kastriert und in 4 wochen können sie zusammen sein.. und ich bereue es keine einzige sekunde..
klar, man trauert und es fühlt sich irgendwie falsch an, sofort ein neues tier ins haus zu holen, aber ich muss trotzdem in erster linie an die "hinterbliebenen" denken und nicht an mich..
und ich muss zugeben, dass ein neues tier sehr viel trauer von einem nimmt..
falls einer meiner katzen sterben sollte, würde ich auch nicht zögern und einen neuen kumpel holen.. es ist das beste für die hinterbliebenen tiere und es hilft mir auch ein stück mit der trauer fertig zu werden..
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #4
Hallo Katzenmami,

ich halte es wie es ash so schön gesagt hat...eine Kerze wird angezündet,Bilder sind aufgehängt und ja,es fliessen noch viele Tränen jeden Tag wie Du weisst.
Ich habe schon als Oma noch hier war immer wieder Fellknäuel von ihr gesammelt,klingt zwar komisch aber war mir wichtig,und ich habe sie in einer Schale im Schlafzimmer liegen.Ich habe es auch nicht geschafft alle Haare von der Couch zu saugen,das ist ohnehin fast unmöglich.Und ich habe ein angekautes Buchbändchen auf meinem Nachttisch liegen,das hat sie immer so gern getan...Ich musste allerdings ihr Körbchen das neben meinem Bett stand wegräumen und auch ihre Teppiche,ich kann sie gerade komischerweise nicht sehen,das tut noch zu weh...in mir tobt gerade ein Konflikt zwischen Wegschauen,Verdrängen und Zurücksehnen,das ist ganz schwer zu Beschreiben.
Jeder verarbeitet es anders,ich finde es toll dass Du eine Geschichte über Junior schreiben willst und auch ein Album über ihn ist ein kleines "Denkmal" für ihn und eine schöne Erinnerung für Dich...
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #5
Ich reagiere bei jedem Abschied individuell. Ok, bei uns ist es nicht leer, auch wenn Maja vorgestern erst den letzten Weg gehen mußte.
Ich bin traurig und heule, keine Frage.

Aber ich habe zu Lebzeiten der Katzen schon ein Andenken gebastelt:

Von meinem Moritz habe ich noch sein Baby-Floh-Halsband, das liegt im Schrank. Von allen anderen habe ich die Pfötchenabdrücke und viele Fotos.

Von manchen Katzen schreibe ich Geschichten.

Und ich habe angefangen, eine HP für meine Katzen zu gestalten. Dort sollen auch unsere bereits verstorbenen Lieblinge einen Platz bekommen.

Bei uns wird jetzt keine neue Katze einziehen, die Katzerei besteht noch aus 11, das reicht. Sie konnten vorgestern von Maja Abschied nehmen, bevor wir sie beigesetzt haben. Es ist zwar in der Gruppe noch eine leichte Unruhe, aber sie werden sich schnell fangen. Da bin ich mir sicher.

Hätte ich allerdings nur zwei Katzen gehabt, die sich gut verstanden, dann wäre schnell wieder eine zweite da, damit nicht eine allein leben muß.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #6
Hallo katzenmami84!

Ich kann Dich sehr gut verstehen. Auch wenn es bei meinem Carlo schon ein Weilchen her ist, ist der Schmerz immer noch da. Ich habe auch eine Geschichte geschrieben, um den Verlust ein bisschen zu minimieren. Zur Zeit arbeite ich immer noch an dem Fotobuch von meinem Mäuselchen... Es gibt immer Momente, wo wir an ihn denken müssen. Die Bilderwand ist mittlerweile fertig.

Als Carlo starb, hatte wir noch drei andere. Ein halbes Jahr hatten wir unsere vier und haben uns darauf auch eingeschossen. Nach Carlos Tod stand fest, dass wir wieder ein Quartett haben wollen... Naja, mittlerweile sind es 5 geworden. *räusper*
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #7
10379-a.jpg


Hallöchen,

dem Thema kann ich mich auch anschließen:
Morgen vor drei Wochen (schon so lange?) ist meine über alles geliebte Wegbegleiterin "Jackie" gestorben und hat Mimi und uns damit allein gelassen. Es ist ein seltsames Gefühl nach Hause zu kommen und jetzt allein auf dem Bett zu sitzen, morgens nicht wie gewohnt geweckt zu werden und kein liebevolles und manchmal auch leicht nervtötendes Geschnatter um sich herum zu wissen...

Jackie und ich hatten ein unheimlich enges und tiefgründiges Verhältnis zueinander. Trotzdem wir so unterschiedlich waren, verstanden wir uns. Sie war so unheimlich menschlich und mir so nah, dass ich spüren konnte, wenn etwas mit ihr nicht stimmte oder etwas passiert war.
Den ersten Schock hatten wir im Februar, als Jackie ohne Krankheitsanzeichen in einen Status Epilepticus fiel. Da hatte ich viel geweint und bin nahezu in Hysterie ausgebrochen, schließlich haben meine Eltern und ich sie unterm Kachelofen zuckend und spuckend gefunden. Schon dort hätte sie eigentlich sterben sollen - unser Tierarzt hatte so etwas noch nie bei einer Katze gesehen.
Doch mit viel Mühe und Liebe genaß sie wieder und das ohne Folgeschäden, sie war wieder ganz die Alte. Nein noch besser: Sie war viel lebensfreudiger und aktiver. Wie neu geboren.
An jenem Abend hatte ich schon so ein Gefühl... und mir zum ersten Mal die Frage stellen müssen, was ich mache, wenn Jackie einmal nicht mehr da ist.

Bei einer nachfolgenden Untersuchung, der Anfall lag mittlerweile 4 Wochen zurück, fanden wir heraus dass mein Kitmonster (so habe ich sie immer liebevoll genannt <3) ein Herzproblem und Wasser im Bauchraum hatte. Da unser Dackel selbiges Leiden im selbigen Alter (acht) bekam, kannte ich die Diagnose und wir vermuteten, dass auch die Anfallanzeichen vom Kreislauf und vom Herzen herrührten.
"Kein Stress", war neben Tabletten und teurem Pulver zur Vorbeugung von NI verschrieben worden und ich dachte mir: Jackie, das kriegen wir hin!
Ihre Lebenserwartung lag bei weiteren 7 Jahren, immerhin!
Und es funktionierte und nach und nach ging die Angst und der Schock ein wenig zurück, die Mutmaßung irgendwann ohne Jackie klar kommen zu müssen blieb.
Für Jackie bedeutete "Kein Stress" ihren freigängerischen Tätigkeiten nachzugehen und das tat sie auch, mit der neuen Regel dass sie Nachts keinen Ausgang mehr bekam worauf sie sich sogar einließ. Hauptsache, ihr Fensterplatz war frei und der Fressnapf voll.

Alles lief super bis vor drei Wochen ein schweres Gewitter aufzog. Jackie war schon immer ängstlich bei Blitz und Donner gewesen, doch ich fürchte, dass ihr Herz dieses Wetter einfach nicht verdauen konnte:
Wir lagen aneinander gekuschelt im Bett. Sie beanspruchte gerne einen Teil meines Kopfkissens oder kugelte sich in meine Rückenmulde, wenn ich auf der Seite schlief.
In jener Nacht gab es einen Knall, der sogar mein Herz zuerst zum Stillstand zwang und dann zum Raßen brachte. Aber noch schlimmer erschrak sich das Kitmonster, das aus ihrem Tiefschlaf gerissen worden war. Ihr Atem ging schnell und ich merkte, dass sie wieder pumpte.
"Du brauchst keine Angst zu haben", hab ich ihr immer wieder zugeflüstert, als sie zögerte sich wieder hinzulegen, sich dann jedoch bereitwillig in meinen Arm kuschelte und sich von mir beruhigend streicheln ließ.
... eineinhalb Tage später kam sie nicht mehr nach Hause.

Da war wieder dieses Gefühl. Wir waren an diesem Freitag-Abend in unserer Lieblingsbar Steak essen, aber ich hatte plötzlich keinen Appetit mehr. Ja, mir wurde sogar unheimlich übel von dem Anblick allein (ich liebe Steak!!) und ich spürte, dass irgendetwas in mir litt, ich wusste nur nicht was es war und schob es auf meinen eigenen Kreislauf, der von Geburt an einen gewissen Defizit hat.
Als wir heim kamen war Jackie nicht da - und abrupt erschlug mich eine Vermutung, die mich die ganze Nacht vor der Haustüre Wache halten ließ.
Nachdem der Morgen graute, schlüpfte ich in meine Sachen und suchte die umliegende Dorfstraße ab, lief über das Feld und rief nach ihr. Ich fiel immer mehr in ein tiefes, unendlich schwarzes Loch das mit jeder Stunde zu wachsen schien...
Nun ja... und dann habe ich geweint, den ganzen Tag und den darauf Folgenden. Ich bin kontinuierlich zu den Stellen im Haus gegangen, wo sie immer lag in der Hoffnung, sie wäre einfach da.
Aber meine Illusion wurde von der Realität zerstört...

Das Dumme war, dass wir am Samstag zum Grillen eingeladen waren (Songcontest gucken). Mein Freund - der mir liebevoll zur Seite stand - riet mir davon ab hinzugehen, aber ich wollte unbedingt. Ich wollte nicht in einem großen Haus sitzen und mich verlassen fühlen - und die Entscheidung war die Richtige.
Gegen Mitternacht fühlte ich mich befreit - so befreit, wie ich eine Nacht zuvor beklommen war. Seltsam.
Und ich dachte mir, ich wollte dem Tod ein Schnippchen schlagen. Wir hatten Jackie das Leben gerettet und ihr weitere 4, 5 Monate Lebenszeit geschenkt und das macht den Verlust um einiges erträglicher.
Ich habe meinen Eltern erklärt, dass ich nicht ohne Katze kann und jemanden brauche, der so nah bei mir ist, wie Jackie es war und andere Katzen in unserer Familie gewesen sind.
Zu diesem Entschluss kam ich am Montag der darauf folgenden Woche.
Am Freitag, eine Woche nach ihrem Tod, habe ich ein Kätzchen adoptiert das nur mit einem halben Schwanz geboren wurde.
Und für mich ist es okay.

Bis ich Mokka mit nach Hause nehmen darf, kann ich in Ruhe von Jackie Abschied nehmen. Ich vermisse sie sehr und spreche manchmal wie kirre vor mich her, wenn ich allein zu Hause bin als wäre sie da.
Allerdings frage ich mich, warum eine Katze die jahrelang kerngesund war und alle Impfungen und Grunduntersuchungen erhalten hat, von heute auf morgen einfach umfällt...
Und ich gab mir selbst die Antwort: Weil unser Kater auf den Monat genau ein Jahr zuvor gestorben war. Und zu diesem Kater hatte sie ein enges Verhältnis.
Ich hätte ihr gerne einige Schmerzen abgenommen, verstanden wie sie sich fühlen musste und was sie sich ersehnte. Aber ich kann leider keine Toten zurück holen.

Edit: Ich geh mit dem Verlust momentan so um - um auch die Themenfrage zu beantworten - dass ich jeden Tag nach der Arbeit für eine Stunde - oder auch mal zwei - zur Katzenhilfe fahre und mein neues Kitten besuche. Mittlerweile wurde ich herzlichst in der Katzenfamilie aufgenommen. Das gibt mir ein wunderbares Gefühl und so etwas wie ein wenig Hoffnung und Freude.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #8
*Gänsehaut*
Wenn ich das hier alles lese, bekomme ich Gänsehaut und könnte einfach losheulen!!
Jeder geht anders mit Trauer um, aber wenn ich euch so lese, habt ihr mir unheimlich viel voraus!! Ob Mensch (da hab ich in den letzten 4 Jahren einiges erlebt) oder Tier (2 Kater innerhalb von 2 Monaten).........ein Bild steht immer und wenn mir danach ist zünde ich auch eine Kerze an und weine! Aber was ich nicht gut kann, ist so offen darüber reden, geschweige denn (betrifft eher Menschen) auf den Friedhof gehen! Ich hab es ein paarmal versucht und schaffe es einfach nicht! Alles wird fein verschlossen in mir drin, und das ist manchmal gar nicht gut und leicht!
Meine Kater liegen bei uns im Garten, immer dabei, unter einem mittlerweile gebauten wunderschönen Steinbeet, haben eigene Steine mit Namen und "auf dem Kopf" 2 duftende schöne Rosenbüsche..........:cry:
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #9
Ich komme überhaupt nicht damit klar. Zwei meiner Kätchen sind schon lange
tot. Zwei starben innerhalb von 4 Monaten 2009. Als mein Kater plötzlich
und unerwartet Silvester tot in meinem Bett lag, habe ich gedacht ,ich ertrage
es nicht. Ich habe von all meinen Lieblingen ein Album. Habe viele Gedichte
über sie geschrieben und vieles von ihnen aufbewahrt. In meiner Diele habe
ihnen eine Art von Altar gemacht. Da sind ihre Bilder mit Engelchen und
Kerzen ,da unterhalte ich mich jeden Abend mit ihnen. Es vergeht auch heute
kaum ein Tag an dem ich nicht um sie weine.Ich habe sie alle so sehr
geliebt . Habe mir dann zwei ältere Katzen geholt. Sie trösten mich und ich liebe
die beiden.
L.G. Kathi.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #10
Sag mal Kathi, mir kommt es vor, als ob es mit zunehmenden Alter immer schwerer wird, mit dem Verlust umzugehen. Kannst du das bestätigen? Ich habe jetzt etwa 2/3 deines Alters, aber noch vor 20 Jahren war es nicht so schwer.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #11
Ja das kann sein .Als junger Mensch nimmt man alles etwas leichter.
So denke ich sogar manchmal ,was wird aus meinen Beiden wenn
mir was passiert. Das denkst du in deinem Alter natürlich nie.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #12
Oh doch Kathi,

ich habe sogar Vorsorge für die Katzen getragen. Und auf meiner HP habe ich dazu auch extra eine Seite erstellt. .

In sehr jungen Jahren hatte ich einen schweren Autounfall. Deshalb weiß ich, wie schnell es gehen kann. Und die Vorsorge für vorhandene Tiere sollten auch junge Menschen schon treffen. Denn wenn man die Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, ist man in meinen Augen auch dazu verpflichtet, an solche Fälle, die zugegeben, viele weit von sich schieben, zu denken.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #13
Eva Vorsorge habe ich auch getroffen. Meine Tochter würde die zwei
Katzen nehmen. Aber sie hat auch zwei und man weiß ja nicht ob
sie sich vertragen. Aber ich denke mal daß ich noch einige Jahre mit
meinen Beiden habe. Sie sind ja auch schon 8 und 9 Jahre alt .


Liebe Grüße Kathi.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #14
Liebe Kathi,

ich wünsche euch noch viele schöne und vor allem gesunde gemeinsame Jahre.

Für die Katzerei existiert eine Liste, wer mit wem, wer keinesfalls mit wem und wer welche Medikamente wann bekommen muß.

Denn eines ist klar. Wenn mein Mann mich überlebt, ist er mit der Katzerei (momentaner Stand) hoffnungslos überfordert. Aber da gibt es schon einen Plan. :wink:
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #15
Liebe Eva ich danke dir .
Wünsche dir einen schönen Abend.
Liebe Grüße Kathi.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #16
danke für eure antworten!

ich bin auch dafür alles intensiv zu durchleben. die stimmung schwankt bei mir immer. es tut immer weh, aber der schmerz ist manchmal zu ertragen und in manchen momenten wieder so groß, dass ich los heulen muss...meistens dann, wenn mich eine situation an meinen kater erinnert. aber der situation auf dauer aus dem weg zu gehen ist auch keine gute idee.

eine erinnerungsbox anzulegen wäre eine idee! bis jetzt hab ich das nur an einem platz gestappelt und kleinzeug in eine tüte gelegt. habe einen ganz kleinen "plastikbeutel" den man oben zu knipsen kann, in diesem befinden sich haare und zwei "alte krallen". ich werd am wochenende mal die ganze bude nach einem schnurrhaar absuchen bevor ich dann doch wieder staubsaugen muss...früher habe ich öfter ein schnurrhaar von junior gefunden und nun? ich weiss nicht, ob ich die damals aufgehoben habe und wenn ja, wo?! :cry:
ich spiele auch mit dem gedanken eine neue katze (aus dem tierheim) aufzunehmen. das mache ich aber mehr für garfield, als für mich...aber wie hier schon geschrieben wurde: es ist wichtiger an die hinterbliebenden tiere zu denken. mag sein, dass es bei manchem die trauer lindert, aber ich fühle mich momentan teilweise noch so als würde ich junior verraten...allein der gedanke an eine neue katze.

@ wo steht jetzt deine erinnerungskiste?

@ash88 ich versteh dich da total. ich hab neben meinem kopfkissen immer noch das kissen und einen plüschbären liegen, wo junior in den letzten zwei tagen drauf gelegen hat.

@paula2809 ich habe letzten sonntag, als es eine woche her war, eine kerze angezündet. das werd ich erstmal jeden sonntag machen :( werde auch bald mal ein schönes foto von ihm in postergröße bestellen. und ein album soll ja auch noch gebastelt werden.

@streunerhof wenn ich so die pfötchenabdrücke sehe, könnt ich heulen. ich hätte sowas auch gern gehabt. als es ihm schon schlecht ging und er so schwach an seinen letzten tagen war, kam mir erst der gedanke ihn über tuschkastenfarbe laufen zu lassen.

@jamaka wie sieht deine bilderwand aus? :) eine ganze wand voller bilder von deiner sternenkatze oder wie kann ich mir das vorstellen?
5? :) somit hast du noch einer katze ein schönes zuhause geschenkt :)

@half_tail_cat deine sternenkatze erinnert mich an die verstorbene katze von meiner zwillingsschwester. das war auch tragisch, die kleine maus hatte wasser im bauch. die katze von meiner zwillingsschwester musste ende 2009 eingeschläfert werden und mich traf es mit meiner ein halbes jahr später. zwillingsschicksal? ....furchtbar. das verhältnis zwischen mir und junior war auch sehr eng. kann das dann gut nachvollziehen mit euch beiden. tut mir sehr leid. wo hast du sie denn gefunden? habe das jetzt nicht rauslesen können.

@josie finde ich aber gut, dass du dich hier im forum öffnest. wenigstens ein weg um nicht alles runterzuschlucken, das ist nämlich auch nicht gut.
duftende rosenbüsche, wie schön!

@basije schön, dass du zwei älteren katzen die chance auf ein neues schönes zuhause gegeben hast. wenn garfield nicht so jung wäre, würde ich auch eine ältere nehmen. wobei ich nachdem verlust von junior wohl stark verlustangst hätte. wie alt sind deine beiden? beide gesund?
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #17
also sicher ist es einfacher wenn man noch eine Katze hat, sich auf ein neues Tierchen einzulassen.... ich habe schon einige Katzen(nun ja, mein Leben lang begleiteten mich Katzen..In all den Jahren habe ich einige über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen ...und konnte mich auch immer auf neue bezaubernde Wesen einlassen... als ich im November die Mutter von Winston einschläfern mußte, war ich ziemlich traurig aber der Tod von Winston im März ,der mich am intensivsten getroffen hat.....
seine Mutter wollte ihn nach der Geburt nicht und ich konnte ihn nicht sterben lassen...also machte ich das was man eigentlich nicht sollte ..Schicksal spielen..... und er entwickelte sich prächtig und dankte es mir auf seine Art..... nun ist er schon drei Monate tot und es fällt immer noch so schwer seine Sachen endgültig wegzuräumen, alles steht noch an seinem Platz.... nicht weil ich denke er kommt zurück, sondern weil er noch so gegenwärtig ist....

ich bin noch nicht soweit .... ich lasse mir meine Zeit der Trauer die ich brauche....

lg
Verena
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #18
..... nun ist er schon drei Monate tot und es fällt immer noch so schwer seine Sachen endgültig wegzuräumen, alles steht noch an seinem Platz.... nicht weil ich denke er kommt zurück, sondern weil er noch so gegenwärtig ist....

lg
Verena

Das kann ich all zu gut verstehen. Ich habe mehrere Monate gebraucht, um die Sachen endgültig wegzuräumen!! Ich hatte auch einfach Angst vor dieser Endgültigkeit. Mein Verstand hat mir gesagt "er ist tod", aber ich wusste, wenn ich seine Sachen wegräume ist es wirklich endgültig. Ich habe auch bittere Tränen vergossen, als ich seine Sachen weggeräumt hat.
Bezüglich der Trauer: Ich habe auch eine Erinnerungsbox angelegt. Außerdem hab ich ein paar Sachen aufgehoben (die meisten Lieblingsspielzeuge haben wir zusammen mit Pablo beerdigt). Nun macht es uns so viel Freude, dass unsere neuen Fellnasen mit seinem Spielzeug spielen.
Mein Pablo ist im September letzten Jahres gestorben, von einem auf den anderen Tag. Es war der schlimmste Tag meines Lebens. Ich weine heute noch, ABER: Das Gefühl wird anders. Ich finde, wie ihr alle auch, das man seine Trauer ausleben muss! Nur das ist der gesunde Weg, um mit dem Verlust eines treuen Weggefährten umzugehen.
Euch allen viel Kraft! Ich drück euch unbekannterweise von Herzen!

LG Anna
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #19
Das ist der Grund, warum ich so gerne hier bin. Weil so viel genauso empfinden wie ich und man sich nicht ganz so bekloppt vorkommt!
Als meine Minka gestorben ist (ist jetzt fast 1 Jahr her) konnte ich es nicht über mich bringen die Bettwäsche zu wechseln. So war wenigstens ein Teil von ihr imemr noch bei mir. Bevor ich die Bettwäsche dann doch mal gewechselt hab hab ich alle ihre Haare, die noch drauf waren, gesammelt und in einer kleinen Schachtel gesammelt. Die Bettwäsche lag aber noch gut 2 Monate ungewaschen im Schrank.
Sonst hab ich auch viel geweint.
Gern hätte ich ein Album gemacht, aber leider gibt es von ihr kaum Fotos, was mir sehr leid tut. Die früheren Fotos (vor der Digi-Cam Zeit) sind fast alle verschwunden.
Ich möchte mir aber eines der wenigen Bilder die ich hab auf Leinwand o. ä. Rahmen lassen und aufhängen. Ebenso eines von unserem verstorbenen Hund und unserem Kaninchen.
 
  • wie geht ihr mit dem verlust um? Beitrag #20
@half_tail_cat deine sternenkatze erinnert mich an die verstorbene katze von meiner zwillingsschwester. das war auch tragisch, die kleine maus hatte wasser im bauch. die katze von meiner zwillingsschwester musste ende 2009 eingeschläfert werden und mich traf es mit meiner ein halbes jahr später. zwillingsschicksal? ....furchtbar. das verhältnis zwischen mir und junior war auch sehr eng. kann das dann gut nachvollziehen mit euch beiden. tut mir sehr leid. wo hast du sie denn gefunden? habe das jetzt nicht rauslesen können.

Wir haben Sie nicht gefunden...
 
Thema:

wie geht ihr mit dem verlust um?

wie geht ihr mit dem verlust um? - Ähnliche Themen

In Gedenken an meine Sternchen: Minou*Tiger*Paschi*Gipsy t06.06*Schnutzli t27.09.07*Masha t29.08.13*Morli t16.01.14*Tigi t06.06.14*Momo t13.08.22: *Wenn ich wüsste...* Wenn ich wüsste, dass es das letzte mal ist, dass ich dich einschlafen sehe, würde ich dich besser zudecken, und zu Gott...
Kleine, reizende, süße Omi Meemaw,: jetzt bist du schon seit über 30 Tagen nicht mehr bei uns und immer noch weine ich jeden Tag um dich. Gerade gestern habe ich deine Fotos...
CNI Katze und plötzlich noch ANI Katze dazu: Hallo zusammen, ich habe mich entschieden einen extra Thread aufzumachen, auch wenn ich das Thema bereits in dem Thread meiner anderen Katze...
Kiki und die Geburt meines ersten Kindes: Liebe Mitmenschen, ich weiß momentan nicht mehr wie ich mit der Trauer um meine geliebte Katze Kiki umgehen soll. Anfang September hatte Kiki...
Überforderung mit meinen Katzen: Liebe Katzenfreunde, ich habe mich heute hier angemeldet, weil ich hoffe, hier etwas Hilfe zu bekommen. Meine beiden Bengel treiben mich nämlich...
Oben Unten