Hallo!
Es werden ja einige mitbekommen haben, daß Emma einen schweren Unfall hatte. Leider hat sich alles nicht so entwickelt, wie wir uns das alle erhofft hatten.
Das linke Hinterbein und der Schwanz haben sich zwar schon wieder ganz gut erholt, das rechte Hinterbein ist allerdings jenseits des Sprunggelenkes nach wie vor komplett taub, nicht einmal stärkste Schmerzreize werden wahrgenommen. Ohne jetzt weit ausholen zu wollen (wen es interessiert, ein Bericht findet sich auf meiner HP), steht Emmas Leben auf der Kippe. Meine StammTÄ, die die Katze lange kennt, sie auch in der Akutphase nach dem Unfall betreut hat, möchte Emma, falls rechts innerhalb der nächsten Tage gar nichts passiert, erlösen, da die Katze z.Zt. Schmerzen und nur wenig bis gar keine Lebensqualität hat. Auslöser für diese Entscheidung meiner TÄ ist die Tatsache, daß sich am rechten Hinterbein gar keine Fortschritte ergeben haben seit etwa dem zweiten Tag nach dem Unfall und das linke Bein nicht kraftvoll genug ist für eine Amputation des rechten.
Der Warendorfer Tierarzt, der Emmas Reha betreut, möchte zum jetzigen Zeitpunkt aber weder die Katze, noch das rechte Hinterbein aufgeben. Allerdings fange ich so langsam an, mich an den Gedanken "dreibeinige Katze" zu gewöhnen. Daher meine Frage, ob hier jemand Erfahrung damit hat? Wie groß ist die Gefahr, daß sich Phantomschmerzen entwickeln? Wie sind die, bzw. sind sie überhaupt, beherrschbar? Wie hat sich die betroffene Katze mit dem Schicksal abgefunden? Was kann sie noch, was geht gar nicht mehr?
Ich bin wirklich für alle Erfahrungen dankbar, weil ich wirklich nicht weiß, ob ich Emma die Strapaze der OP überhaupt zumuten sollte, oder ob es nicht vielleicht doch besser ist, wenn man ihr die Situation erspart und sie erlöst...
Für alle die, die in mehreren Foren lesen, tut mir der Cross-Post jetzt schon leid, allerdings hoffe ich auf diesem Weg auf möglichst viele Informationen.
LG
Meike