jeder kann machen was er will!

Diskutiere jeder kann machen was er will! im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Ich muss jetzt einfach mal dampf ablassen, auch wenn das hier sicherlich nicht der richtige ort dafür ist, denn jeder der in diesem Forum liest...
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Ich muss jetzt einfach mal dampf ablassen, auch wenn das hier sicherlich nicht der richtige ort dafür ist, denn jeder der in diesem Forum liest interessiert sich ja mindestens schonmal für sein Haustier, ich denke bei fast allen ist da sogar noch viel mehr.
Wenn man in Deutschland ein Geschäft aufmachen will muss man zig Formulare ausfüllen, Vorschriften beachten etc. etc.
Unmengen geld wird ausgegeben um Kampagnen gegen Raubkopierer, Schwarzarbeiter etc. zu starten.
Aber wie immer bleiben die Tiere auf der Strecke!
Wenn eine Autobahn gebaut werden soll, springen Tierschützer auf die Bühne aus Angst um irgendwelche Molche (ich hab nix gegen Molche und finde auch dass sie schützenswert sind)
Aber noch nirgends hab ich etwas über die zig Millionen von Haustieren die ungeliebt, falsch behandelt, gequält, ausgesetzt und was weiß ich noch werden.
Ich finde, es kann nicht sein, dass man in Deutschland, dem Land der gesetze und Vorschriften jeden Mist regelt und bürokratisch erfasst, aber sowas einfach nirgends aufmerksamkeit findet.
Ich finde es z.b. gut, dass Kampfhundehalter eine Prüfung ablegen müssen. Jetzt finde ich z.b. diese ganze Kampfhund hetzkampagne völlig dämlich und behaupte mal wir haben sie nur um das Volk ruhigzustellen und zu zeigen dass ja was passiert. Allerdings finde ich die idee einer Prüfung gut. Jedoch sollte das für jeden Tierhalter gelten vom Zierfisch über Wellensittiche zu Katzen, Hunden und wegen mir auch Chilenischen zwerglamas.
Klar wäre das für den kundigen tierfreundlichen Halter eine zusätzliche belastung, aber ich bin gern dazu bereit, wenn ich damit verhinder, dass ein dreijähriger ein Kaninchen oder der Schrottplatzmann einen neuen Kettenhund bekommt.
Natürlich kann man das ganze auch nicht so organisieren, dass es keine Möglichkeit gibt durchs netz zu fallen oder das System zu betrügen. Aber ich finde es sollte einfach nicht genauso einfach sein sich einen Hund zu kaufen wie eine Waschmaschine oder ein Schlauchboot.
Anfangen sollte das ganze auch schon im Zoohandel oder beim Züchter, denn der kundige geschulte Fachverkäufer/Züchter kann mir auch sagen, dass es nicht so super wäre mir in meiner Maisonettewohnung mit 40m² eine Dogge zu kaufen, oder dass Katzen mehr als einen Kratzbaum brauchen.
Ich habe schon sachen im Zoohandel mitbekommen, die müssten strafbar sein, sind sie aber nicht, weils irgendwie wohl zu unwichtig ist.
Ich finde einfach, und da werdet ihr mir bestimmt zustimmen, dass eine Katze ein gewisses Maß an grundkenntnis ihres Wesens und ihrer Bedürfnisse vorraussetzt. Oft ist davon aber nichts zu finden.
Neulich in einem Baumarkt mit Zoo Abteilung habe ich ein sehr positives Erlebnis gehabt. Ich habe neben meinen beiden Katzen noch zwei Kaninchen, weshalb ich mich auch zu dieser Spezies besonders hingezogen fühle und auch schon öfter alte kaninchen (lol ein halbes jahr war das älteste) die sonst zum schlachter gekommen wären, weil sie eben nichtmehr so klein und süss sind, und sich somit nichtmehr so gut verkaufen, gekauft und weitervermittelt habe.
Jedenfalls zurück zum Baumarkt.
Neben mir stand dann ein kleiner Junge der unbedingt dieses Kaninchen mit den coolen roten augen haben wollte.
Er hat seinen Vater angefleht und angebettelt. Schließlich hat dieser gesagt: "Wir kaufen heute ein Kaninchenbuch und schauen uns das zusammen an, und dann, wenn du immer noch eins willst, können wir vielleicht eins kaufen".
Ich finde das genau das, das mindestmaß an Verantwortung ist, das man dem Haustier gegenüber haben sollte.
Auch Hamster, Mäuse, Kaninchen etc. haben Bedürfnisse und die sind teilweise garnicht so ohne. Auch wenn sie nicht miauen, bellen oder sonstetwas kann man sich mit ihnen verständigen, und wenn man sich dafür interessiert lernt man sehr schnell, was sein haustier von einem möchte. Doch eben das setzt ja auch vorraus, dass man sich für sein tier interessiert und sich mit ihm beschäftigt.
Ich will garnicht wissen wieviele kaninchen in ihren Ställen sitzen un nie rausgelassen werden (das gleiche gilt übrigens für hamster, auch die wollen mind. einmal am Tag raus)
Die oben schon erwähnte Kampfhund problematik, ist doch genauso entstanden, manche leute wissen nichts über ihren Hund, lediglich was sie von ihm erwarten. Ein Kampfhund ist lediglich das Ergebnis der Falschen haltung, womit der hund am allerwenigsten dafür kann.
Sein Problem ist nur, dass er die Kraft und die Größe hat um einen Menschen ernsthaft zu verletzen oder gar zu töten. Die Millionen verstörter, seelisch verkümmerter kleintiere die in ihren käfigen Sitzen werden es nie ins Fernsehen schaffen, weil der hamsterbiss mit einem Pflaster zu reparieren ist.
Die schlechte haltung der Kampfhunde ist doch auch nur in den Fokus gerückt worden, weil am ende der Mensch auch opfer der ganzen sache wurde. Das leid, welches die Hunde in ihrer "Ausbildung" ertragen mussten, wird da kaum gewürdigt. Da ist es dann nur wieder der Rottweiler, weil er ja von Natur aus gern kleinkinder tötet.
In der Statistik der tödlichen Hundebisse seit 1969 führt übrigens mit weitem Abstand der Deutsche Schäferhund, der in den seltesten komunalten Vorschriften als Kampfhund deklariert wird.
An zweiter Stelle kommt der Rottweiler, der zugegebenermaßen ein hitziges Temperament hat, und genau da kommt der erfahrene Hundehalter ins spiel, der weiß wie er damit umzugehen hat, und nciht der 19 Jährige Skinhead, der den Hund als Accessoire benötigt.
Übrigens ist der Rottweiler der einzige offizielle Kampfhund in dieser Statistik. Mit dabei sind aber unter anderem aktuell sehr beliebte Rassen wir Labrador oder Ridgeback.
Ich weiß, dass mein Text jede Form von Struktur verloren hat, oder nie hatte, aber ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich da so alles von mir gebe.

Um zu einem Schluß zu kommen, sollten wir uns nun überlegen was wir tun können um die Situation zu verbessern, zumindest im kleinen Maße.
Meine Idee der Halterprüfung für alle Tierbesitzer ist wohl fern jeder Realität (Aber ich stehe 100% dazu).
Allerdings habe ich noch ein paar ideen, wie man vielen Tieren ein besseres Leben bieten kann:

1. Informations Plattformen bieten
Foren wie dieses hier stellen den wohl einfachsten und günstigsten Weg dar mehr über eine favorisierte Tierart zu erfahren. Nahezu jeder hat heutzutage die Möglichkeit ins Internet zu gehen. Man muß den leuten nur zeigen, wie einfach es ist, an informationen zu kommen.
Ich werde morgen mal einige mir bekannte katzenzüchter anrufen und ihnen vorschlagen, mit einer verkauften katze eine Visitenkarte mit der URL des Forums mitzugeben. So findet der Katzenneuling schnell rat, und kann sich innovationen verschaffen.
Das gleiche werd ich auch für die Kaninchen erledigen, wobei da eigentlich nur Kenner und Kaninchenerfahrene beim Züchter Tiere kaufen, und der Verantwortungsvolle züchter wird seine Tiere auch nicht an Laien (Menschen die überhauptnichts über das Tier wissen, und auch kein tiefergehendes Interesse zeigen) verkaufen.
Bei den Kleintieren geht es denke ich mal hauptsächlich um Bau- und Zoomärkte.
Gerade in den Baumärkten werden oft quängelde Kinder mit der Aussicht auf ein Kuscheltier ruhiggestellt. Und nicht seltne geht ein Tierkauf höchstens 5 Minuten über die Bühne. Dabei wissen die Kinder oft nicht weniger als die Eltern über das Tier.

2. Mit Rat und Tat zur Seite stehen
Was im Forum geht, geht auch in der wirklichen Welt. Wenn bekannte eine Katze bekommen, ruhig mal einmischen und besseres Futter empfehlen, helfen die Balkone abzusichern etc.
Das selbe gilt natürlich für alle Tierarten, je nachdem wo man helfen kann.
Ich denke das ist unsere Pflicht den Tieren gegenüber.

3. Spenden.
Tierheimen, Tierschutzvereinen etc.
Ist sicherlich ein schmerzvoller weg in zeiten von HartzIV und Wirtschaftsdepression, aber wer kann, der soll... :)
Hierbei ist es auch nicht immer nötig einen geldschein in die Sammelbox zu stecken. Gerade wenn z.b. der Zirkus mit dem kleinen Pony in der Stadt steht und um Spenden bittet, ist meiner Ansicht nach fraglich wohin das geld genau fließt.
Mit Spenden meine ich auch Futterspenden (geht in vielen Supermärkten oder z.b. bei Freßnapf) oder z.b. alte Teppiche/Möbel/Spielzeug etc. für die Tierheimkatzen.

4. Die Augen offen halten.
Nicht wegschauen, geschieht einem Tier irgendwo ein Leid.
Im zweifelsfall kann man den Amts-Veterinär anrufen und seine Sorgen darlegen, der entscheidet dann ob handlungsbedarf besteht.
Ansonsten kann man hier auch mit gutem Rat weiterhelfen.
Viele sachen passieren ja aus unwissenheit und nicht aus bösem willen.


Meine Gedanken zum Schluß:

Vorab, das klingt jetzt vielleicht alles etwas esotherisch und seltsam, aber in meinen gedanken hat sich diese Vorstellung herauskristallisiert und immer wenn ich darüber nachdenke werde ich traurig.
Tiere sind etwas reines, unschuldiges. Sie haben keine bösen gedanken, tuen nichts aus argwohn oder haß, sind nicht nachtragend oder link. Würden nie einem anderen Tier etwas antun ohne einen nutzen davon zu haben wie z.B. Nahrung, oder halt bei der Katze das trainieren der kognitiven Fähigkeiten (Das alte Katze trifft Käfer/Fliege Spiel *g*)
All das sind eigenschaften von denen wir Menschen weit entfernt sind, wir hassen, morden, quälen, betrügen etc. schwächstes Glied in diesem Spiel sind die Tiere.
Schaut mal eurer Katze/Hund/Kaninchen/Hamster/Papagei/Cobra etc. in die Augen, da seht ihr nichts böses oder falsches, einfach nur völlige Reinheit und Unschuld.
Lassen wir mal jeglichen religiösen Firlefanz bei seite, und nehmen an, das jedes Wesen nur ein Leben hat. Eine Chance.
Mir tun die Tiere so leid, die diese eine Chance in einem Versuchslabor oder einem winzigen Käfig erleben. Alles was diese Tiere kennenlernen ist Einsamkeit, Schmerz, Angst und Leid. Ich habe in Tierversuchs-Dokus gesehen wie die gequälten zerschundenen Beagle nach der Hand eines Journalisten streben in der Hoffnung ein paar Streichler abzubekommen.
Übertragt mal das Leben unzähliger Tiere auf den Menschen, Vieles davon könnte als Basis für den brutalsten Horrorfilm aller Zeiten dienen.

Wer bis hierhin mitgelesen hat, verdient meinen tiefsten Dank und sicherlich auch einige Anerkennung für das lange durchalten, trotz der vielen Abschweife und Sprünge im Text.
Ich danke fürs Lesen, und hoffe wir können was ändern (auch wenns nur kleinigkeiten sind)

Gruß Chris[/list]
 
  • jeder kann machen was er will! Beitrag #2
Ich kann Dich verstehen, aber....

Hallo Chris,
ich möchte Dir gerne Antworten und bitte Dich darum, Dich nicht von mir angegriffen zu fühlen.
Ich stimme Dir im Grossen und ganzen zu. Ich möchte dazu selbst ein paar Beispiele zu Deinem ganzen geben.
Ich habe mich vor Jahren überhaupt nicht für Katzen interessiert. Fand sie zwar süß, aber mehr auch nicht.
Als ich dann mal bei Bekannten saß…. Oh je, ich halt mich lieber kurz, also, ich bekam von heute auf morgen eine Katze, meine erste Katze, in den Arm gedrückt und konnte nicht nein sagen, da ich auch nicht wollte das sie in ein Heim kommt. Ich saß also da und hatte absolut null Ahnung, was da nun für ein Lebewesen vor mir saß.
Heute, kann ich sagen, was meine Katze mir sagen will, wie sie sich fühlt, wie ihre Bedürfnisse sind. Aber das hat mir viel Geduld gekostet. Ich verstehe also, warum Du einen Test forderst.
Ich selbst, habe mich mit zwei Freundinnen zerstritten, beziehungsweise einer, die andere hat es begriffen, weil ich ihnen sogar ihre Tiere aus der Wohnung geholt habe.
Aber nicht jeder Mensch, würde eine Freundschaft aufs Spiel setzen, damit es einem Tier gut geht, auch wenn er Tierlieb ist.
Auch mich ärgert es oft, was mit Tieren um uns herum geschieht, und ich versuche einzugreifen soweit ich es kann. Ich angagiere mich auch für den Tierschutz, zwar nur Finanziell, aber ich tue es mit 5 Euro im Monat. Meine Mutter hat sogar jetzt eine Patenschaft für ein Delphin in Kroatien übernommen, was mit 50 Euro im Jahr machbar ist.
Aber Chris, ganz ehrlich, bevor ich anfangen würde, mich für die von Dir gern gewünschte Forderung einzusetzen, fange ich bei den Kindern dieser Welt an, bei den Menschen dieser Welt. Fordere als erstes einen Test für Eltern die es werden möchten. Denn solange das Leid und Elend auf dieser Welt unter den Menschen nicht gelindert ist, kann der Tierschutz nicht durchgreifen und auch keine Regierung mit Forderungen.
Denn es gibt zum Beispiel immer noch unzählige Menschen, die Kampfhunde besitzen ohne das die Behörde davon weis ectr. Deswegen kann so etwas nicht greifen.
Glaub mir, ich wünschte mir auch, dass es unseren Tieren gut geht und ihnen kein Leid trifft.
Das einzigste was jeder von uns machen kann, wie Du es ja schon angesprochen hast,
bei einem selbst schauen und in der näheren Umgebung. Wenn man etwas mitbekommt, melden. Aufklärung leisten und den Menschen mitteilen: „Hey, informiere Dich erst über das Tier was Du möchtest“.
Weißt Du, die meisten Menschen besitzen leider kein Multitast. Sonst würden wir alle Glücklicher und Friedlicher leben und dafür sorgen dass es allen Menschen gut geht.
Mich beruhigt wenigstens eins:
“Ehrliche Tierliebhaber würden auch keinen Menschen verhungern lassen wenn er es verhindern könnte. Ehrliche Tierliebhaber würden nicht zusehen, wie ein Kind in der Nachbarschaft den Schlägen anderer ausgesetzt ist.“

Etwas Esoterisches:
Wir Tierliebhaber haben nun mal einen erweiterten Horizont und Respektieren Lebewesen die anders sind als wir.

Trotzdem wünsche ich Dir viel erfolg für deinen Wunsch!

L.G Tina
 
  • jeder kann machen was er will! Beitrag #3
Chris, good posting!

Tina, ich denke nicht das man erst das menschliche Problem lösen muß, um den Tieren effizienter zu helfen. Ganz ehrlich: Ich setze mich lieber für Tiere ein als für Menschen, denn: diese haben eine wesentlich kleinere Lobby- für Kinder wird gespendet, aber für Tiere? Im viel geringeren Maße.

Ich finde den Eignungstest sowohl für Kinder als auch für jede Art von Tier sinnvoll. Ich mußte für meinen damaligen Hund einen Sachkundenachweis erbringen, er einen Wesenstest.
Mein jetziger Hund steht (glücklicherweise NOCH) auf keiner Liste (den Cane Corso kennt kaum jemand)- aber ich wär durchaus bereit auch einen Test abzulegen, ganz wegen der Liebe zu dieser Rasse.
Aber was ist mit dem garstigen Spitz in unerfahrener Hand? Auch für den wär ein solcher Test erstrebenswert- um dem Tier gerecht zu werden.

Dann der lustige Hamster in Kinderhand: NO!!
Hamster hassen jede Form der Gesellschaft, sowohl vom Menschen als auch vom anderen Hamster. Wenn ich artgerecht einen Hamster halte, lasse ich ihn weitgehend in Ruhe und biete ihm ein riesiges, abwechslungsreiches Gehege.
Kaninchen: Wie oft dümpeln die in kleinen Käfigen im Kinderzimmer? ABARTIG!

Denken wir mal an die Kühe, Schweine, Hühner, usw....grauenvoll.

Wo soll man anfangen?
 
  • jeder kann machen was er will! Beitrag #4
Erstmal RESPEKT, dass ihr beiden mein völlig strukturloses Posting durchgelesen habt :)

@Snoody: Ich glaube ich habe mich etwas unklar ausgedrückt. Meine Forderungen zielen lediglich auf Deutschland ab.
Dass Tierschutz in Namibia oder beispielsweise Ruanda, keine chance hat ist mir klar.
Allerdings hier ist das was anderes. Es fließen Milliarden von Euro in alle möglich hilfsprojekte allerdings meist nicht für Tiere, und wenn dann im Regenwald oder anderen exotischeren Gebieten.
Ich will damit natürlich auch nicht sagen dass das Rohden der Wälder ok ist, solange wir den Schwarzwald haben usw.
Aber ich wollte einfach mal das wirklich fast unbekannte Problem unserer Haustiere ansprechen.
Das halterzeugnis für Eltern wäre sicherlich auch eine sinnvolle sache. Aber wo will der gesetzgeber da eingreifen? Jeder kann sich verpaaren wie er will und eh der Gesetzgeber davon erfährt ist es auch schon zu spät. Ergebnis sind dann im besten Fall neue Heimkinder, oder aber psychisch gestörte oder vielleicht schon vorher in der Wohnung unbemerkt mißbrauchte und verhungerte Kinder.
Sicherlich auch ein Resort wo viel Handlungsbedarf besteht.
Aber zurück zum Thema. Wo der Gesetzgeber eingreifen kann ist der Tierhandel. Denn das ist etwas wo sehrwohl kontrolliert werden könnte. Klar ist es nicht möglich die Tiere zu erfassen die ein nicht eingetragener Züchter unter der hand verhökert. Aber Hunde müssen ja auch angemeldet werden. Ich finde mit der Anmeldung sollte auch ein Halterzeugnis vorgelegt werden müssen.
Wenn man hierzu mal bedenkt was für strenge Adoptionsregeln für kinder herschen. Und gerade bei Hunden hat sich ja in letzer zeit immer häufiger gezeigt, dass auch Menschen darunter leiden können, wenn ein Tier schlecht behandelt wird.
Dass überhaupt ein Halterzeugnis verlangt wird bei den sog. Kampfhunden ist ja sowieso ein sinnloses unterfangen. Ich finde wenn, dann alle. Schließlich kann potentiell jeder Hund einen Menschen gefährlich verletzen. Klar fällt es einem Jack Russel oder einem Dackel deutlich schwerer, aber nichts ist unmöglich.
Ich finde gerade bei Hunden fängt das ja schon früher an. Man sollte auch nicht einfach jeden Züchten lassen. Gerade der züchter der die Tiere in ihren ersten Lebenswochen sozialisiert und den Grundstein für eine Erziehung legt. Sollte doch ein grundmaß an Sachverstand vorweisen, aber selbst das wird ja nicht verlangt.
Alle regen sich auf wenn in China die Katzen lebendig gekocht werden.
WEil China ist weit weg und da leben eh nur barbaren. Aber ich hab schon so viel schreckliches mitbekommen und gehört, und alles war hier in deutschland, vor unserer Haustür.
Aber wie auch immer, ich denke wir zielen ja doch in die gleiche richtung. Und ich muss wohl auch den meisten leuten hier im Forum nix dazu sagen. Ich rege mich halt über die leute auf, die sich eigentlich überhaupt nicht für ihre Tiere interessieren.
Da gibts so viele von....



@Ratatorsk, Cane Corso gefallen mir auch sehr gut. Aber wenn ich mir jemals nen Hund anschaffe wirds nen Stafford, soviel steht für mich fest. Hab mich total in die verliebt.
Allerdings erlaubt mir mein aktueller Lebenswandel keinen solch aktiven hund, und ich bin ja auch glücklich mit unseren Stubentigern.
 
  • jeder kann machen was er will! Beitrag #5
also erst mal super beli das du dir die "mühe" gemacht hast ich teile deine meinung voll und ganz.

gegen eine art prüfung zur tierhaltung hätte ich partou nichts einzuwenden im gegenteil, es ist zum wohl des tieres. ich finde es selbstverständlich das man sich vor der anschaffung eines haustieres zuallererst informiert über haltung, herkunft und die bedürfnisse.

das mit den "kampfhunden" hat mich auch aufgeregt. für mich kam das so rüber das medien dieses thema aus reiner sensationsgier und geldmacherei aufgebauscht haben besonders die bekannten boulevard-magazine auf den privaten und teilweise öffentlich-rechtlichen. ein hund wird charakterlich von seinem menschen erzogen bzw geprägt. er ist nicht als welpe schon aggressiv und bissig.
das klientel das sich überwiegend kamphunde hält zur potenzsteigerung, einschüchterung etc. ist schuld am verhalten der hunde. diese hätten meineserachtens maulkorbpflicht verdient und der staat dafür zu sorgen das sich solche leute nie wieder hunde oder andere tiere halten dürfen.

wobei wir wieder bei der prüfung währen.

unsere kultivierte gesellschaft könnte sich eine große scheibe an dem gedanken des buddihsmus abschneiden, hier wird jedes tier egal wie groß oder klein respektiert und geachtet :!:

lg
sp
 
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