Hey,
erstens freu ich mich, dass du langsam gesund wirst und dein Drang zu Leben steigt

Auch dass du so offen damit umgehst.
Jeder ist hier individuell, was einen psychisch stört, oder wie stark es einen belastet. Manchen stört es nicht, wenn er sehr schlank ist, manche stört es, aber es ist ok, wiederum schränkt es machen den Alltag dermaßen ein. Darüber sollte man sich kein Urteil bilden, man steckt nicht in der Person und kann nachfühlen wie es demjenigen geht.
Zu deinen aktuellen Problemen, die du dir gerade vorstellst.
Alles, was du in deinem ersten Post äußerst sind alltägliche Situationen. Viele Katzenhalter gehen Vollzeit arbeiten, am Wochenende weg, Abends mal auf nen Drink, fahren in den Urlaub .... Das ist für dich jetzt alles neu, aber für gesunde Menschen selbstverständlich. Deine Sorgen kann ich verstehen, aber für alles findet sich eine Lösung. Ich würde dir persönlich nicht dazu raten, die Katzen abzugeben, wer weiß wie es dich danach psychisch triggert? Sie sind eine Konstante in deinem Leben, die dir Halt und Zuspruch gegeben haben. Das würde ich nicht aufgeben, wer weiß was es mit dir macht. Evtl schränkt es deine Genesung ein und es enstehen andere Ängste... überleg dir das bitte sehr sehr gut
Sie sind zu zweit, wenn du arbeiten gehst, beschäftigen sie sich miteinander. Besorge dir Futterautomaten und sie sind versorgt.
Du gehst abends was trinken? Mach das, sie sind zu zweit. Du kommst nach der Arbeit eh erstmal heim, duschen, umziehen .... Nimm dir dann noch ne halbe Stunde zeit für die zwei, füttere sie, spiele kurz, kuschel sie ... dann mach dir einen entspannten Abend.
Du machst ne Radtour am Samstag? Mach das, sie sind zu zweit. Versoge sie morgens, steh eine halbe Stunde früher auf, füttere sie, kuschel sie, dann hab einen schönen Tag. Du hast Futterautomaten mit denen sie versorgt sind ...
Ich hoffe, du verstehst worauf ich raus will ...
Wir haben 4 Kater, gehen beide Vollzeit arbeiten, gehen abends essen, sind am Wochenende bei Freunden, alles kein Problem ....
Lediglich für den Urlaub muss man sich vorher ein paar Gedanken machen, aber da finden sich bestimmt Freunde, die dich unterstützen und die zwei Füttern, oder? Ansonsten gibt es professionelle Betreuungen, die gegen Bezahlung sich um die Tiere kümmern ...