Ich schreibe mal wie ich nach unseren Erfahrungen vorgehen würde:
Ordentliche Diagnostik betreiben, um Parasiten, Erreger etc als Ursache auszuschließen. Falls, wie bei uns, nichts gefunden wird und das Futter als Auslöser am wahrscheinlichsten ist, war für uns die erfolgreiche Lösung:
Rohfleisch (Kochbarf sollte aber auch gehen) mit Fertigsupplement. Wir hatten uns für Känguru entschieden weil das kein so hohes Allergiepotenzial hat wie etwa Huhn oder Rind. Und es ist fettarm (Fienchen verträgt zu viel Fett im Futter nicht).
Nach und nach haben wir (begleitet von einer tierärztlichen Ernährungsberatung) dann immer mehr Komponenten (Ballaststoffe, Lachsöl, Kartoffeln, andere Fleischsorten) hinzugenommen. Die Beratung ist sicher nicht zwingend nötig, mir hat es aber geholfen, strukturierter vorzugehen, und ich fand es interessant, mal schwarz auf weiß zu sehen, wie bedarfsdeckend unser Futter ist.
Alternativ dazu kann man Monoproteinfutter nutzen, da besteht nur immer die Gefahr, dass etwas enthalten ist, worauf Katze reagiert. Das können ja auch Bindemittel, ein zu hoher Innereienanteil oder irgendwas sein was gar nicht deklariert ist.
Die 2. Alternative , die wie auch zuerst angewandt haben, ist hydrolisiertes Futter. Bei uns hat das nicht funktioniert, weil die Proteinquelle mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht das Problem ist, sondern Fienchen auch empfindlich auf zu viel Stärke im Futter reagiert. (In diesen Futtern ist oft Reis enthalten). Aber grundsätzlich ist das auch eine Option.
Wie übrigens mE auch andere Tierarzt-Diätfutter. Die sind ja darauf ausgelegt, bei derartigen Problemrn zu helfen. Dass unsere Katze nun auf bestimmte Zutaten reagiert, macht sie nicht grundsätzlich schlecht. Das muss man halt immer individuell sehen, was am besten funktioniert.
Barf ist halt mehr Aufwand verbunden, aber man hat halt auch die meiste Kontrolle, was ins Futter kommt. Allerdings sollte man sich da gut zum Thema belesen.