• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Seit Monaten Magen/Darmprobleme

Diskutiere Seit Monaten Magen/Darmprobleme im Erkrankungen des Verdauungstraktes Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, unsere 12 jährige Wohnungskatze Abby hat seit einigen Monaten Magen/Darmprobleme. Sie hat monatelang fast täglich gekotzt- (meistens...
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #1
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Leandra1703

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Hallo,
unsere 12 jährige Wohnungskatze Abby hat seit einigen Monaten Magen/Darmprobleme.
Sie hat monatelang fast täglich gekotzt- (meistens Haarballen-später Futter ,allerdings wurde anschließend gleich wieder mit Heißhunger gefressen)und wechselnde Kotbeschaffenheit.Seit Januar 2024 hat sie 1,6 kg abgenommen und hat eingefallene Flanken.
Mehrere Tierarztbesuche inkl.Röntgen und Ultraschall haben verdickte Magenwände und gestaute Gallengänge ergeben.
Blutwerte waren in Ordnung- ausser Vitamin B12 mangel ,erhöhten Lymphozyten und niedrigen Thrombozyten
Tierärztin vermutet Futtermittelunverträglichkeit und rät zu Hills ZD Nassfutter...das rührt sie leider nicht an..zur Zeit bekommt Abby 5 mg Cortison, Mirataz,Vitamin b12 Tabletten und Sivomixx
Sie frisst oft und viel(aktuell nur Animonda sensitiv pute pur),setzt aber auch oft Kot ab ...teilweise flüssiger oder breiiger Durchfall
Leider nimmt sie deshalb auch nicht zu und ist seit ca 6 Wochen sehr müde und desinteressiert, will nicht spielen und legt sich nach dem Fressen gleich wieder vorsichtig hin..hat anscheinend auch Bauchweh und Blähungen. Erbrechen ist seit 1 Woche weg...
Ich habe noch einen Futtermitteltest per Bioresonanztherapie laufen,warte noch auf die Ergebnisse..
Ich würde ihr so gerne helfen - hat jemand von euch noch eine Idee, was ich machen könnte und wie ich sie wieder aufpäppeln kann?
Vielen Dank für jeden Tipp
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #2
Solche Probleme tauchen in letzter Zeit oft auf,wurde hier kürzlich erst wieder kommuniziert. Daher mein Hinweis: vergleiche mal die Inhaltsstoffe vom Futter. Es gab Tierhalter,deren Tier wegen solcher Änderungen richtig krank geworden sind weil man kritische Stoffe (Sparmaßnahmen) reingemischt hatte,und das ohne Vorwarnung. Ich wünsche gute Besserung und das du den Grund für die Probleme bald findest.
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #3
Hallo!

Wurde der Kot mal untersucht?

Wenn es eine Vermutung auf Futtermittelunverträglichkeit gibt, dann starte mal eine Ausschlussdiät. Relativ günstig und vielseitig (da von mehreren Firmen erhältlich) funktioniert das mit Pferd. Also Pferd als Monoprotein. Und das ein paar Wochen durchziehen.

Ich habe noch einen Futtermitteltest per Bioresonanztherapie laufen,warte noch auf die Ergebnisse..
Ich verstehe wirklich, dass du verzweifelt bist. Aber bevor du nicht alle evidenzbasierten Möglichkeiten ausgeschöpft hast, brauchst du den Quacksalbern kein Geld in den Rachen zu werfen.
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #4
Wurde denn auch gecheckt, ob vielleicht die Bauchspeicheldrüse in Leidenschaft gezogen ist?
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #5
Ich hab seit letztem Jahr Mai ein ähnliches Problem mit meinem einen Kater. Der ist 7 Jahre. Aus dem Nichts raus,täglich spucken. Erst "nur" Fell,dann klare Flüssigkeit .. immer mal wieder Futter (kommt drauf an ob er vorher gefressen hatte oder ob´s länger her ist) Bei uns droht jetzt eine BIopsie.
Um die ggf. noch zu verhindern hab ich gestern eine Kotprobe abgegeben für ein Dysbioseprofil um gucken zu lassen ob eine IBD vorliegen könnte. Nächster Kandidat wäre die Schilddrüse. Der Wert war an der Grenze,da gucken wir beim Kontrollbild für die OP nächste Woche.
Blut war aber sonst alles gut bei ihm,nix zu finden. Futter ist er unbeeindruckt bzw. das ist völlig unabhängig davon. Kot war bei ihm schon immer wechselhaft,aber ist jetzt auffällig "schlimmer" geworden.

Ich würd dir ggf. ebenfalls mal zu einem Dysbioseprofil raten. Wenn so die Blutwerte alle in Ordnung waren bzw. die üblichen Verdächtigen wie Niere,Bauchspeicheldrüse,Schilddrüse.
Dysbioseprofil ist eine Kotprobe. Also kein zusätzlicher Stress für die Maus. Einfach abgeben und warten :)
IBD kann solche Symptome machen. Schau dich da bei Google mal durch die möglichen Symptome.
Beim Futter gleichzeitig zu schauen ist nie verkehrt. Oft liegt da der Hund begraben.

Ich drück die Daumen !
Versteh dich völlig das das einen an den Rand bringt. Ich bin momentan auch mehr als erledigt mit den Nerven :)
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #6
Frisst sie rohes oder gekochtes Fleisch?
Vielleicht würde das bereits helfen erstmal Ruhe in den Körper zu bringen.

Von Hills bin ich nicht wirklich überzeugt. Es gibt viele hochwertige Monoproteinfutter, mit denen du auch eine Ausschlussdiät starten könntest.
Strauß soll als besonderes leicht verdaulich gelten.

Ich wünsche gute Besserung
 
  • Seit Monaten Magen/Darmprobleme Beitrag #7
Ich schreibe mal wie ich nach unseren Erfahrungen vorgehen würde:

Ordentliche Diagnostik betreiben, um Parasiten, Erreger etc als Ursache auszuschließen. Falls, wie bei uns, nichts gefunden wird und das Futter als Auslöser am wahrscheinlichsten ist, war für uns die erfolgreiche Lösung:

Rohfleisch (Kochbarf sollte aber auch gehen) mit Fertigsupplement. Wir hatten uns für Känguru entschieden weil das kein so hohes Allergiepotenzial hat wie etwa Huhn oder Rind. Und es ist fettarm (Fienchen verträgt zu viel Fett im Futter nicht).
Nach und nach haben wir (begleitet von einer tierärztlichen Ernährungsberatung) dann immer mehr Komponenten (Ballaststoffe, Lachsöl, Kartoffeln, andere Fleischsorten) hinzugenommen. Die Beratung ist sicher nicht zwingend nötig, mir hat es aber geholfen, strukturierter vorzugehen, und ich fand es interessant, mal schwarz auf weiß zu sehen, wie bedarfsdeckend unser Futter ist.

Alternativ dazu kann man Monoproteinfutter nutzen, da besteht nur immer die Gefahr, dass etwas enthalten ist, worauf Katze reagiert. Das können ja auch Bindemittel, ein zu hoher Innereienanteil oder irgendwas sein was gar nicht deklariert ist.

Die 2. Alternative , die wie auch zuerst angewandt haben, ist hydrolisiertes Futter. Bei uns hat das nicht funktioniert, weil die Proteinquelle mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit nicht das Problem ist, sondern Fienchen auch empfindlich auf zu viel Stärke im Futter reagiert. (In diesen Futtern ist oft Reis enthalten). Aber grundsätzlich ist das auch eine Option.
Wie übrigens mE auch andere Tierarzt-Diätfutter. Die sind ja darauf ausgelegt, bei derartigen Problemrn zu helfen. Dass unsere Katze nun auf bestimmte Zutaten reagiert, macht sie nicht grundsätzlich schlecht. Das muss man halt immer individuell sehen, was am besten funktioniert.

Barf ist halt mehr Aufwand verbunden, aber man hat halt auch die meiste Kontrolle, was ins Futter kommt. Allerdings sollte man sich da gut zum Thema belesen.
 
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