Hallo zusammen,
es ist so schwer seine geliebten Tiere altern zu sehen und wir stehen vor einer schwierigen Entscheidung, die mein Herz täglich schwerer werden lässt und die Unsicherheit ist riesig.
Wir haben eine 16 Jährige Norwegische-Waldkatzendame und sie gehört seit 10 Jahren zu unserem Leben dazu. Sie wird von uns sehr geliebt und trotzdem wird mein Herz schwer, wenn ich sie sehe. Sie hat eine hochgradige Hüftdysplasie beidseitig,
Spondylose im Lendenwirbelsäulenbereich und starke Arthrose in den Ellenbogen. Sie bekommt 10mg cortison am Tag. Leider schlagen jegliche Schmerzmedikationen nicht mehr an. Wir könnten ihr noch Gabapentin geben, aber die sedierende Wirkung sehe ich sehr kritisch. Sonst haben wir alles an Medikamenten durch und durch ein chronisches Problem mit der Bauchspeicheldrüse schlägt ihr vieles auf den Magen.
Wie äußern sich jetzt die Probleme?
Sie hat Muskelschwund an den hinteren Gliedmaßen und dadurch kaum mehr Kraft. Sie läuft zwar, aber muss alle paar Meter Pause machen. Springen? Seit Monaten unmöglich. Sie schafft es gerade noch so auf die Couch, aber auch da fällt sie teilweise runter. Treppe bauen oder eine Rampe geht auch nicht, da sie auch unsere Treppe nur noch in mehreren Etappen schafft

vorne läuft sie auch unsauber wegen ihrer Ellenbogen.
außerdem ist sie unsauber geworden. Sie pinkelt neben die Toilette, also sie versucht es zu treffen, aber sie braucht den Rand als Orientierung und entsprechend geht es daneben. Wir haben alles mögliche probiert, aber es ist eine Koordinationssache. Sie merkt es einfach nicht mehr. Kot geht auch daneben, aber auch immer wieder mitten ins Wohnzimmer. Sie selbst riecht auch entsprechend. Wir versuchen sie schon sauberzumachen, aber dabei rastet sie förmlich aus. Unsere Wohnung stinkt, sie stinkt und verschmiert alles. Aber ich möchte nicht egoistisch sein - trotzdem ist es mit einem zusätzlichen Kleinkind natürlich nicht toll. Vor allem auf seiner Höhe riecht es schon teilweise sehr.
Aber was ist lebenswert als Katze und wo dramatisieren wir es? Wir sind so verunsichert. Die Tierklinik sagt, sobald Katzen unsauber sind, ist es für sie Quälerei, Weil sie selbst reinlich sind. Unser Tierarzt sagt, sie sieht noch ok aus und er würde es weiter versuchen. Aber wir sehen, wie schwer sie sich mit dem laufen tut und wie gerne sie wieder auf ihren Kratzbaum springen würde, wenn sie sehnsüchtig davor sitzt. Sie ist einfach nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sind wir egoistisch sie bei uns halten zu wollen oder egoistisch, weil uns die Unsauberkeit natürlich auch stört?
Wir sind echt traurig und es belastet sehr :-(