Liebe Kati,
der Test, den man machen kann, ist ein quantitativer, das müssten Tierärzte eigentlich kennen. Ich wohne nicht in Deutschland und weiss daher nicht, wieviel das dort kostet.. Aber ich glaube auch, dass das bei Euch Sinn macht, weil FelV ganz unterschiedlich aussehen kann. Wenn der kleine eine geringe Viruslast hat, ist er regressiv, das heisst, dass sein Immunsystem es schafft, den Virus in Schach zu halten. Er hätte dann eine wesentlich bessere Lebenserwartung und wäre wesentlich weniger ansteckend für andere Katzen (allerdings kann sich das jederzeit ändern..). Eine hohe Viruslast würde heissen, dass er zur Zeit aktiv den Virus ausscheidet, und der Virus sich aktiv im Körper vermehrt. Dann sollte er auf keinen Fall mit anderen Katzen zusammensein, ausser sie haben auch FelV, oder aber er lebt schon lange mit ihnen zusammen (dann sind sie wahrscheinlich immun). Es gibt auch Katzen, die es schaffen, den Virus ganz zu eliminieren; garnicht so wenige sogar. Das passiert allerdings quasi nur dann, wenn die Katze schon älter ist und bereits ein funktionierendes Immunsystem hat aufbauen können.
Aber wie immer, genau wissen kann man all das nie. Ich habe schon von Katzenbesitzern gelesen, deren Katzen trotz miserabler Prognose ein langes und schönes, gesundes Leben leben konnten. Am Wichtigsten ist jetzt, sich gut um den Kleinen zu kümmern - hochwertiges Futter, kein Stress (das ist besonders wichtig bei FelV), eventuell irgendwas zur Immunstärkung und zum Tierarzt gehen, sobald irgendein neues Symptom auftritt, weil Krankheiten bei FelV schnell schlimm werden können (weil das Immunsystem schwach ist). Alles Liebe Euch, ich hoffe, er bleibt noch lange gesund!