Vor ein paar Jahren habe ich einen 6 Monate alten Kater aus einem anderen Haltung aufgenommen. Er hatte ständig Eiter im Ohr, roch unangenehm und seine Zähne wirkten entzündet.
Die Tierärztin – sehr erfahren und im ganzen Landkreis bekannt – sagte, alle Zähne müssten raus, da bereits sehr fortgeschrittene Parodontitis vorliege. Ich war schockiert. Er war doch gerade erst sechs Monate alt!
Irgendetwas in mir hat sich geweigert, das zu akzeptieren.
Ich habe dann sein Futter sofort auf hochwertiges, getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischanteil umgestellt. Kein Zucker, keine Lockstoffe, keine pflanzlichen Proteine.
Ich habe keine Medikamente gegeben, sondern einfach beobachtet, gepflegt und ihm Zeit gegeben. Es hat Monate gedauert – aber die Entzündung ging komplett zurück. Sein Fell wurde glänzend, er roch nicht mehr, er wurde lebendig.
Heute – vier Jahre später – ist er gesund, voller Energie, hat alle Zähne und frisst mit Genuss hochwertiges getreide- und zuckerfreies Katzenfutter, kein Supermarkt-/Drogeriefutter. Keine Probleme mehr.
Ich bin kein Tierarzt, aber ich bin überzeugt, dass die Umstellung auf artgerechte Ernährung sein Leben gerettet hat – und ihm das volle Katzenleben ermöglicht hat, das er heute führt.
Ich teile das nicht, um irgendwen zu überzeugen – sondern weil ich selbst damals verzweifelt war und froh gewesen wäre, so eine Geschichte irgendwo zu lesen.
Was kriegt ein Tiger im Zoo? Fleisch! Was frist die Katze oder der Wolf in der Natur? Jedenfalls kein Erbsenprotein, Getreide, Gluten, Zuckerrübenschnitzel und was alles noch an Zeugs im beworbenen Katzenfutter ist. Was der Katze schmeckt und was gut für sie ist, sind zwei Paar Schuhe. If nature didn't made it, don't take it.
Ich wollte das teilen, um anderen Katzen Leid zu ersparen