Hallo,
danke für deine Rückfrage, ich ergänze das gern etwas.
Zu den Katzen:
– Meine Katze lebt seit März bei mir. Sie ist ca. 1,5 Jahre alt (beide Katzen sind geschätzt im Mai 2024 geboren) und stammt ursprünglich aus Griechenland. In ihrem vorherigen Zuhause lebte sie mit einer älteren Katze zusammen, was dauerhaft nicht funktioniert hat, weshalb sie als Einzelkatze weitervermittelt wurde. Die Vorerfahrungen mit Artgenossen waren überwiegend mit Stress verbunden, wobei sie dabei eher der passive Part war.
Im Alltag ist sie menschenbezogen, sensibel und eher vorsichtig als dominant.
– Der Kater, um den es ebenfalls geht, ist ebenfalls ca. 1,5 Jahre alt und lebt aktuell im Tierheim. Ich bin dort ehrenamtlich tätig und kümmere mich regelmäßig und intensiv um ihn. Er hat eine körperliche Behinderung (u. a. ein dauerhaft offenes Mäulchen, das regelmäßig gereinigt werden muss, sowie Probleme mit der Hüfte).
Charakterlich ist er sehr anhänglich zum Menschen, dabei aber territorial und reagiert auf andere Katzen schnell impulsiv.
Vorerfahrungen mit Artgenossen:
Im Tierheim hat man festgestellt, dass der Kater mit anderen Katzen nicht zurechtkommt und auf Artgenossen losgeht. Auch bei meiner Katze waren frühere Kontakte mit Artgenossen überwiegend mit Stress verbunden. Deshalb werden beide aktuell jeweils als Einzelkatzen eingeschätzt.
Situation:
Der Kater lebt derzeit nicht bei mir, sondern im Tierheim, wird aber von mir regelmäßig betreut. Die Frage einer Zusammenführung ist also rein hypothetisch und würde – wenn überhaupt – nur sehr bewusst und geplant angegangen werden.
Mir geht es vor allem darum, aus euren Erfahrungen besser einschätzen zu können, ob man eine solche Konstellation unter sehr schwierigen Voraussetzungen verantwortungsvoll versuchen kann und woran man realistisch erkennt, dass man besser davon absieht.
Wenn es noch Rückfragen gibt, beantworte ich diese gern.
Viele Grüße