Hallo zusammen,
ich hoffe sehr auf eure Erfahrungen und Einschätzungen, da wir langsam wirklich am Limit sind.
Wir haben Odin seit September. Als er zu uns kam, war sein Zustand katastrophal:
Er hatte offene, teils tiefe Wunden und Löcher im Körper vom Kratzen, die Augen waren komplett verklebt, später mussten die Augen sogar operiert werden. Er bekam über Monate Medikamente, Futterumstellungen und trug bis 03.12. dauerhaft eine Halskrause.
Diagnose ist inzwischen EGK / Futtermittelallergie.
Er bekam zeitweise 10 mg Prednisolon, dann 2 Wochen 5 mg und ist aktuell bei 2,5 mg, Ziel ist das vollständige Ausschleichen.
Seit ca. 04.–05.12. zeigt Odin jedoch ein massives Mobbing-Verhalten gegenüber unserem Kater Noctis:
- Fixieren und ständiges Beobachten
- Kein In-Ruhe-lassen
- Einengen und Verfolgen
- Teilweise Haare rausbeißen
- Sehr gezielt nur gegen Noctis
Unsere anderen 3 Katzen (alles Weibchen) lässt er komplett in Ruhe.
Alle Katzen sind kastriert/sterilisiert.
Seit Wochen trennen wir die beiden immer wieder, was für alle extrem stressig ist.
Zusätzlich hat Odin jetzt angefangen, großes Geschäft in die Badewanne zu machen (Noctis macht das allerdings seit Babyalter in der Dusche, war bei ihm also schon immer so).
Seit Kurzem bekommt Odin Zylkene sowie Gabapentin morgens und abends (seit gestern), in der Hoffnung, dass sein Stresslevel dadurch sinkt. Ob und wie stark es hilft, können wir noch nicht sagen.
Wir fragen uns u. a.:
- Kann das Verhalten mit dem Cortison / dem Ausschleichen zusammenhängen?
- Hat jemand ähnliche Erfahrungen nach langer Krankheit oder Schmerzphase gemacht?
- Haben euch Zylkene / Gabapentin / andere Maßnahmen geholfen?
- Ist so ein gezieltes Mobbing wieder in den Griff zu bekommen?
Wir lieben Odin sehr und wollen ihn auf keinen Fall abgeben – aber die Situation belastet uns.
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen zu antworten

