Hallo zusammen,
wir haben die folgende Situation zuhause:
Alle 3 Katzen sind Indoor-Katzen.
Wir haben zwei kastrierte Katzen Mavie und Romy (Geschwister, im April werden sie 5). Deren Zusammenleben hat immer relativ reibungslos funktioniert.
Letztes Jahr im September haben wir unverhofft einen Neuzugang bekommen, namens Monty. Einen Kater in sehr jungem Alter von 6-7 Wochen (leider sehr früh von der Mama getrennt worden auf dem Bauernhof). Bis zu seiner Geschlechtsreife hat alles relativ problemlos ohne große Auseinandersetzungen funktioniert. Allerdings seit er 5 Monate alt war kam es immer häufiger zu Streitigkeiten. Im Detail ist es dann meistens so abgelaufen, dass er Mavie bedrängt bzw. angegriffen hat und dann Romy ihn wehement angegriffen hat. Dabei kam es auch zu knurren, fauchen und schreien von Monty. Teilweise auch mit Urin und oder Kot absetzen. Anfangs wussten wir noch nicht, ob es sich um Markieren handelt oder einfach um Angst.
Aufgrund der zu vor beschriebenen sehr angespannten Situation haben wir uns mit unserem Tierarzt und uns auf eine Frühkastration verständigt. Diese Kastration war am 04.02.26, also vor circa einer Woche. Seitens des Tierarzt wurde uns versichert, dass sich die Situation relativ schnell beruhigen wird und die Streitigkeiten abnehmen werden.
Leider ist es bis jetzt (okay ist auch erst eine Woche) so, dass sich noch nichts verändert hat und wir täglich Pippi oder Kot finden. Mittlerweile pinkeln jetzt sehr wahrscheinlich auch schon Mavie und oder Romy außerhalb des Katzenklos (vermutlich aus Protest oder als Markieren). Wir möchten eigentlich keine der Katzen abgeben und sind auch definitv gewillt hier so länge wie nötig oder möglich abzuwarten, möchten aber auch nicht dass Monty bald so verängstigt ist, dass er sich nichts mehr traut und langfristige psyschiche Schäden erleidet.
Wie man hier oft liest ist es ja sehr bedenklich, wenn während einem Streit Urin oder Kot abgesetzt wird und gestern hat er das definitiv gemacht, da er auf der Treppe angegriffen wurde und dort eine Pippipfütze im Anschluss war.
Lange Rede kurzer Sinn:
Wir hoffen auf euren Rat, vielleicht gab es bei einem von euch schonmal so einen Zusammenführung und die ähnlichen Probleme.
Wir möchten Monty auf keinen Fall voreilig abgeben, Ihn aber auch nicht ewig lang quälen.
Da er noch so jung ist (wird am 20.02. 6 Monate) haben wir die Hoffnung, dass sich vieles von selbst mit zunehmendem Alter erledigen wird, wissen es aber nicht genau und benötigen daher euren Rat.
Vielleicht gibt es ja diverse Möglichkeit ihm den Alltag bei uns zu erleichtern und die Auseinandersetzungen zu minimieren.
Leider können wir diesen Zustand mit täglichem Urin und Kot irgendwo im Haus nicht ewig mitmachen, da wir einen kleinen Sohn von 1,5 Jahren haben und solangsam an unsere Grenzen stoßen.
Falls Ihr noch Infos zu uns oder anderen Dingen braucht einfach fragen!
Wir wohnen in einer Haushälfte mit 3 Etagen und circa 150 m² Wohnfläche, also eigentlich genügend Platz.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!