Das ist natürlich immer eine Frage des Verhältnisses von möglichem Nutzen und Risiko.
Es gibt die Möglichkeit, einer Katze statt der normalen Infusionsnarkose, bei der das Narkosemittel gespritzt wird, eine inhalative Narkose zu geben, genau wie sie bei uns Menschen auch gemacht wird.
Diese Art der Narkose ist wesentlich shconender, da sie sehr viel genauer dosierbar ist als die Infusion.
Da es sich ja um die Ohrspitze handelt, würde ich meinen, das eine kurze und leichte Narkose sicher ausreichen wird, denn das Gewebe ist schnell und gründlich entfernt, es ist gut, das es am Ohr sitzt, andere Stellen wären wesentlich schlechter erreichbar.
Natürlich muss man sich in ihrem Alter immer im Klaren sein, das sie möglicherweise nicht wieder aufwacht. Aber mit einer leichten Inhalationsnarkose stehen die Chancen bestens, das sie es ohne Probleme übersteht.
15 Jahre sind natürlich schon ein stolzes Alter und sicher eines, bei dem man überlegt, ob es für die Katze nicht besser wäre, es einfach so zu lassen und im Fall des Falles dann leider auch Zuende gehen zu lassen.
Das kannst nur du als ihr Halter entscheiden.
Krebs an den Ohren streut leider gerne und schnell in Richtung Kopf/Schädel, und wenn sich dort eine Metastase bildet, ist die oft nicht operabel. Wenn ihr die verdächtige Stelle entfernen wollt, dann tut es so schnell wie möglich.
Am Ohr ist es keine grosse Sache und bestimmt auch in ihrem Alter noch sinnvoll.