Wo ist da der Tierschutz?

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Silke Danowski

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Hallo zusammen,
ich möchte euch einmal zeigen wie gut hier in Dortmund der Tierschutz funktioniert.
Ich habe diese Mail dem Veterinäramt in Dortmund geschickt und bis heute ist nichts gegen diese Tierquäler unternommen worden.
Es ist vielleicht nur eine Frage der Zeit wann die nächsten Tiere in diesem Hof abgestellt werden.
Doch stellt sich noch die spannende Frage: Welche Tierart ist es dann, die so von den Haltern entsorgt wird?
Privatnamen habe ich entfernt und die Namen der Tierschutzvereine sind mit A,B und C ersetzt.

Sehr geehrte Frau XXXX ,
ich schicke ihnen folgendes zur Kenntnisnahme.
Als wir, Silke und Detlef X, am 20.05.06 um 7.30 Uhr unseren Garten hinter unseren Wohnhaus betraten, um unsere Tiere zu versorgen, bemerkten wir auf dem Nachbarhof einen grünen handelsüblichen Kaninchen.-Gitterkäfig für die Wohnung.
Mit Hilfe unserer Kamera schauten wir uns den Käfig etwas genauer an und konnten dort ein helles Kaninchen erkennen.

Bild:


An der gleichen Stelle stand im letzten Jahr 2005 ein Holzkasten mit 2 Meerschweinchen, die vor Wind, Regen und direkter Sonneneinstrahlung nicht geschützt wurden.
Nur sehr selten wurden die Tiere mit Wasser und Futter versorgt.
Wir informierten den Tierschutzverein A .
Sie baten uns Bilder und die genaue Adresse so wie den Namen des Halters per email zuzuschicken.
Um die ganze Sache zu beschleunigen sollten wir dieses Schreiben auch an das Veterinäramt in Dortmund schicken.
Was wir auch taten, doch leider passierte in den folgenden Wochen rein gar nichts.
Im Spätsommer konnten wir dann beobachteten wie der Holzkasten abgebaut wurde und die Tiere in einer Plastiktüte davon getragen wurden.
Wir vermuteten damals, dass die Meerschweinchen diese Qualhaltung, nicht überlebt haben.
Durch einen Computerfehler sind uns leider die Unterlagen dieses Vorfalls von 2005 verloren gegangen.
Zurück zum 20.05.2006
Nachdem es um ca.8.30 Uhr anfing zu regnen und die ersten Sturmwarnungen im Radio zu hören waren und keiner die ungeschützten Tiere rein holte riefen wir um
9.15 Uhr den Tierschutzverein A an.
Dort vertröstete man mich auf Montag. Dann sollte in der Teambesprechung, über diesen Fall gesprochen werden. Weiter konnte und so wie es schien wollte auch keiner den Tieren helfen.
-9.24Uhr rief ich die Polizei an, um dort Hilfe für die Tiere zu bekommen. Die konnte auch nichts tun und gab meinen Namen so wie meine Telefonnummer der Tierschutzverein B weiter.
-9.27Uhr Eine Frau von den Tierschutzverein B .rief uns zurück.
Wir erklärten ihr die Situation der Tiere und erwähnten auch den Vorfall vom letzten Jahr.
Sie versprach sofortige Hilfe für die Tiere.
-10.00 Uhr meine Tochter ging in Hinterhof des Nachbarhauses und machte Fotos von den Käfig in dem sich zwei Kaninchen und ein Baumstammstück und eine Wasserflasche befanden. Auf dem Käfig lagen zwei lose Bretter sonst nichts.
Bild:


-11.40 wir riefen die im Display gespeicherte Handynummer des Tierschutzvereins B an.
Nun erklärte man uns, dass sie ja so viel zu tun hätten aber im laufe des Tages vorbei kämen.
Wir warteten wieder in der Hoffnung das die Tiere von der Besitzerin oder des Tierschutzvereins B vom Hof geholt werden. Doch leider passierte nichts dergleichen, obwohl die Halter abwechselt am Fenster zusehen waren. Als der Sturm immer näher kam wurden wohl vorsorglich die Rollläden an den Fenstern von den Haltern ganz herunter gelassen
Das Wetter wurde immer schlechter und der Regen immer stärker.
-15.15 zog der angesagt Sturm mit peitschenden Regen, Hagel und Orkanböen über uns her.
Bild:


-15.20 mein Mann lief mit einer Transportbox zu den Hof und holte die schon durchnässten Tiere aus dem Käfig.
Ich hatte schnell einen Käfig bereitgestellt und nachdem wir die Tiere abgetrocknet hatten setzten wir sie dort hinein.
-15.30 Uhr rief ich die Handynummer des Tierschutzvereins B an und eine Frau XXX meldete sich.
Ich sagte ihr, dass wir die Tiere vor dem Sturm in Sicherheit gebracht haben und diese jetzt bei uns sein. Ich bat sie erneut vorbei zu kommen um die Tiere bei uns abzuholen und diese dann der Besitzerin zu übergeben mit der Bitte die Tiere in die Wohnung zu nehmen.
Sie versprach vorbei zu kommen.
Doch wieder passierte nichts.
-17.00 da von dem Tierschutzverein B keine Reaktion kam wollte ich mir über der HP des Tierschutzvereins B eine andere Telefonnummer heraussuchen.
Dabei kam ich auf die Seite“Aktuelles“und fand dort folgenden Text :
„Ausgesetzte Kaninchen ..........................“
Ich staunte nicht schlecht was ich dann sah.
Die beigefügten Fotos des Berichts zeigten ein männliches und ein weibliches Kaninchen die denen von uns aus dem Nachbarhof geholten Kaninchen sehr ähnlich sahen.
Bild:


In dem Bericht stand.
„Der Tierschutzverein B ist nach wenigen Minuten vor Ort und lässt die Tiere erst einmal ärztlich untersuchen“
Weiter:
„Das Ergebnis:
Soweit haben die beiden Kaninchen (männlich, weiblich, Alter unbekannt) ihre Tortur gut überstanden und sind nun in einer Pflegestelle des Tierschutzvereins B untergekommen. „
Aufgrund dessen schauten wir uns die Tiere genauer an, die wir vorher schon von einander trennen mussten, weil der Widder ständig auf das andere Kaninchen steigen wollte.
Und stellten folgendes dabei fest
Bei dem Widder
-er ist ein unkastrierter Rammler.
-beide Augen sind zugeschwollen und mit Ausfluss verklebt
-sein Kopf scheint auch angeschwollen zu sein
-am Hals hat er eine Wucherung
-in den Ohren befinden sich wahrscheinlich Milben
-er hat am Körper verteilt mehre ältere zum Teil noch nicht ganz verheilte Wunden
-seine Krallen sind unnatürlich lang, so dass man ausschließen kann, dass diese vor kurzen gekürzt wurden.
Bild:


Bei dem anderen Tier
-es ist eine Häsin
-das Gesäuge ist angeschwollen, so dass man vermuten kann, dass sie tragend ist
-das Hinterteil ist mit einer dicken Schicht alten Kot verklebt.
-in den Ohren befinden sich wahrscheinlich Milben
-ihre Krallen sind unnatürlich lang, so dass man ausschließen kann, dass diese vor kurzen gekürzt wurden.

Bild:



-18.00 wir können beobachten wie sich das Fenster der Halter öffnet und der Ehemann sich aus dem Fenster beugt und auf dem jetzt seit seit fast 3 Stunden leeren Käfig schaut.
Danach steht die Frau auch am Fenster und wirft einen Blick auf dem Käfig.
Keiner von beiden kommt in dem Hof und sucht nach den Tieren.
Von dem Tierschutzverein B ist bis jetzt auch keiner erschienen
-20.00Uhr befindet sich der leere Käfig immer noch im Hof.
Der Tierschutzverein B hat sich auch noch nicht bei uns gemeldet
-21.05.2006 7.30 Uhr sehen wir das der leere Käfig über Nacht weggeräumt wurde.
Der Tierschutzvereins B hat sich bis jetzt noch nicht bei uns gemeldet.
Das sich die Halter nicht melden weil sie sich eh nicht im Vorfeld um die Tiere gekümmert haben kann ich verstehen.
Und das sich der Tierschutzverein A erst einmal zurück lehnt und abwartet dieses Erfahrung haben wir jetzt schon in der Vergangenheit zweimal miterleben dürfen.
Aber warum der Tierschutzverein B sich überhaupt nicht meldet wo sie doch in TV und Zeitung und auch auf ihrer Website von schneller Hilfe für in Not geratener Tiere wirbt und berichtet ist mir nicht verständlich.
Liegt es vielleicht an der starken Ähnlichkeit der Tiere im Hinterhof mit denen die von dem Tierschutzverein B in einer ihrer Pflegestelle untergebracht wurden.
Bis auf dem weißen Streifen bei Häsin über der Nase, der sich als Wirbel herausstellte und nur bei den genauen Blickrichtung zu sehen ist, besteht eine verblüffende Ähnlichkeit.
Ist diese Hinterhof-Käfighaltung eine Pflegestelle des Tierschutzvereins B ?
Wir haben schon in der Vergangenheit Erfahrungen mit einer Pflegestelle des Tierschutzverein B gemacht und diese dreckige und nicht tiergerechte Haltung (kein Wasser, kein Futter, kein Einstreu, zu kleine Boxen) der Pflegestelle bei Herr XXXX, des Tierschutzverein B gemeldet und auch dem Veterinäramt Dortmund .
Doch es wäre nach Aussage des Tierschutzverein B “Alles im Grünen Bereich“
und das Veterinäramt (Frau XXX) bemängelte nur das in den Boxen keine Schlafhäuschen standen.
Die hätten in den kleinen Boxen auch kaum herein gepasst.
Wir hatten damals drei schwer kranke Tiere von dort übernommen und haben den Fehler gemacht diese gleich von unserem Tierarzt behandeln lassen.
So das der Tierschutzverein B im Nachhinein behauptete das wir nicht die Tiere aus der Pflegestelle behandelt lassen hätten, sondern unsere eigenen. Obwohl wir damals nur ein eigenes hatten, das war dem Tierschutzverein B bekannt. Doch dann wurden uns die Kosten für die Behandlung der Tiere von dem Tierschutzverein B stillschweigend erstattet .
Die Spendenquittung wurde uns noch zugeschickt aber auf den viel beschriebenen Schutzvertrag warten wir heute noch.
Zurück zu den Kaninchen.
Im laufe des Sonntags mussten wir feststellen das es den Tieren immer schlechter ging. Dem Rammler schwoll der Kopf immer mehr an, so dass er kaum noch die Augen öffnen konnte und die Häsin litt unter ständigen stinkenden Durchfall, so dass wir sie öfters am Tag ihr Hinterteil abwaschen mussten.
Da wir ja feststellen mussten das wir mit der Wahrheit nicht weiter kommen haben wir den Tierschutzverein C (nicht aus Dortmund) mit Hilfe einer Lüge dazu gebracht, dass sie die Tiere in ihrer Obhut nehmen.
Wir erzählten ihnen wir hatten die Tiere bei uns Morgens im Garten gefunden.
Als die Leute von dem Tierschutzverein C die Tiere abholten sagten sie auch gleich das die Tiere sofort zum Tierarzt gebracht werden, denn sie waren in keinen guten gesundheitlichen Zustand.
Mein Mann unterschrieb noch ein Formular, in dem er bestätigte das wir die Tiere gefunden hätten.
Mir ist klar das mein Mann sich des Diebstahls strafbar gemacht hat, aber angesichts des Sturmes und den dann festgestellten schlechten gesundheitlichen Zustandes der Tiere war es eine Notsituation in der eingegriffen werden musste.
Hätten wir nicht eingegriffen, wären die Tiere vielleicht heute schon Tod.
Mit Freundlichen Grüßen
Silke
Angaben zu den Haltern :
Eheleute XXXXX
XXXXXXXXX
XXXX Dortmund
Unter Anlage befinden sich unter anderen auch Fotos die am Samstag den 20.05.2006 aufgenommen wurden um die Situation der Tier zu verdeutlichen.
 
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