Janine,
die anderen geben dir hier nur freundliche Hinweise, und da musst du gar nicht eingeschnappt reagieren.
sicherlich möchtest du das beste für deine Kitten und ihnen einen optimalen Start ins Leben geben.
Das ist sehr einfach- Versorge sie mit allem was sie benötigen und sorge dafür, das sie mindestens 12 Wochen lang mit Mutter und Geschwistern gemeinsam verbringen und lernen können.
Das kostet dich überhaupt nix ausser etwas Futter, Wasser und Katzenstreu, entscheidet aber sehr stark über das spätere Verhalten der Kitten.
In der 8. Lebenswoche beginnt erst die abschliessende Sozialisationsphase, sie endet frühestens mit der 12. Woche.
Viele Menschen denken- es kann laufen und fressen, jetzt kann ichs abgeben... aber das ist halt nicht so.
In der Sozialisationsphase wird das Kloverhalten gefestigt, Mama zeigt genau, was fressbar ist und was nicht (Pflanzen etc. eben hoffentlich nicht

), es festigt sich, wo gekratzt werden soll, man merkt erst jetzt untereinander beim wilden Spiel so richtig, das anfallen, kratzen und beissen dem anderen und auch einem selbst weh tut und entsprechend quittiert wird...
Was eine Katze in diesen Wochen nicht lernt, kann sie ihr Leben lang nicht mehr nachholen.
Heraus kommen leider allzuoft Kitten, die ihren neuen Besitzer spielerisch zwar, aber mit voller Kraft und Zähnen und Klauen anfallen- an die Beine, in den Rücken, nachts im Schlaf...
Kitten, die unsicher sind und bei Stress eher zum danebenpieseln neigen wie Katzen ,die gut sozialisiert sind, weil sie sich einfach nicht anders zu helfen wissen...
Und wenn das Kitten DANN einen Dosi hat, der keine Engelsgeduld und Mut und Willen zur Erziehung und zum Nachholen des Versäumten hat (was dann schwierig und langwierig ist und manchmal gar nicht mehr klappt).... Tja... dann ist das von dir liebevoll aufgezogene Kitten ganz schnell im Tierheim, oder schlimmer, irgendwo ausgesetzt, vielleicht im Garten, vielleicht in einer Mülltonne.
Da mag man noch so sorgfältig die neuen Besitzer auswählen- Man kann nie in die Köpfe anderer Menschen schauen.
Ich habe vor knapp einem Jahr mal für mich selbst eine Studie erarbeitet, 108 Katzen und ihre Besitzer haben daran teilgenommen. Dabei war recht klar ersichtlich, das bestimmte psychische Probleme, u.a. oben angegebene bei den zu früh und viel zu früh getrennten sichtbar häufiger auftreten als bei ausreichend sozialisierten Katzen.
Es ist einfach, deinen Kitten einen optimalen Start ins Leben zu geben- Ich wünsche mir und ihnen, das du diesen Weg gehst.
Wenn dir das alles nun absolut egal sein sollte, inserierst du am besten bei
www.dhd24.de, dort bist und in massiver Gesellschaft jener, die Katzen zum Spass Junge bekommen lassen und sie dann, sobald sie etwas Mühe kosten, abwerfen.
Und dir, Janine, wünsche ich die Kraft und Erkenntnis, die richtige und verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen.
LG
Sandra