beschleunigen wohl nicht, denn das liegt an den Faktoren, die die Katzen selber insich tragen. Aber man kann versuchen es in die richtigen Wege zu leiten. Es ist fast spiegelbildlich, ich habe gerade genau die gleiche Gegebenheit und bei mir war das so:
Die Großen haben den Kleinen furchterregend angefaucht und geknurrt und hatten regelrecht Angst vor dem kleinen Wesen. Ich habe den Großen in der Anwesenheit des Kleinen die überschwenglichste Liebe gezeigt und den kleinen vollkommen ignoriert. Wenn die großen dann zufrieden waren, habe ich mich wieder ein wenig dem Kleinen zugewendet. Danach habe ich die Katzen wieder in getrennte Räume gebracht. Nach zwei Tagen habe ich mit den Großen gespielt und den Kleinen so gut, wie möglich ins Spiel einbezogen. Wenn die großen wieder Böse wurden, dann habe ich den Kleinen wieder ignoriert und mich überschwenglich mit den Großen beschäftigt. Zeitweise habe ich sie auch einfach nur machen lassen. Da sich der Kleine in einem extra Raum befand, konnte ich mich mit ihm intensiv beschäftigen, ohne dass die Großen das mitbekommen und so mangelte es ihm nicht an Aufmerksamkeit. Ich mache das auch weiterhin so, dass ich mich mit dem Kleinen nur intensiv beschäftige, wenn die Großen nicht dabei sind.
Das Katzenkind kam am Freitagabend zu mir, am Montag hat das Geknurre aufgehört und am Mittwoch haben sie zum ersten Mal versucht zusammen zu spielen. Was allerdings immer mit etwas quieken endet, denn die Großen gehen ziemlich grob mit dem Kleinen um, sie sind es ja auch nicht gewöhnt beim Toben vorsichtig zu sein.
Seit Montag schlafen alle in einem Raum und das geht gut.
Geimeinsam Fressen lassen, in getrennten Näpfen, hilft sicherlich auch, die Näpfe bei jedem Mal ein bisschen näher stellen. Und halt die Großen immer bevorzugen, ihnen zeigen, dass sie die Wichtigsten sind.