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Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis

Diskutiere Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis im Erkrankungen im Kopfbereich Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo, liebe Foris! Habe da mal eine Frage: Mein Kater (4) hatte eine starke Zahnfleischentzündung. Mit Medikamenten (Antibiotika) vom TA ist sie...
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tomcatma

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Hallo, liebe Foris!
Habe da mal eine Frage:
Mein Kater (4) hatte eine starke Zahnfleischentzündung. Mit Medikamenten (Antibiotika) vom Tierarzt ist sie fast zurückgegangen, bleibt aber seit Wochen auf diesem Level.
Der Tierarzt empfahl mir, es mal mit Kreosot LM VI (homöopathisches Medikament) zu probieren.
Habe mir das nun besorgt, unwissend allerdings in Tropfenform, auf Alkoholbasis. Habe erst später im Internet recherchiert, dass das Gift für Katzen sein soll.
Nun stehe ich da mit sich widersprechenden Informationen:
1. Im Internet gelesen: Niemals Topfen auf Alkoholbasis verwenden, da Gift für Katzen.
2. Eine Bekannte meinte, sie hätte genau diese Tropfen pur (1 Tropfen am Tag) sehr erfolgreich gegeben.
3. Die Apothekerin meinte, verdünnt ginge das problemlos (5 Tropfen in Wasser auflösen und davon 1 Teelöffel täglich geben)
zu 1. Echt!?
zu 2. Hat die Katze nur Glück gehabt?
zu 3. Ist diese Dosierung nicht viel zu schwach?
Kennt sich jemand aus? Wie sind eure Erfahrungen (evtl auch mit anderen, nicht nur homöopathischen, Heilmitteln)?
Sonst lasse ich das teure Mittel verrotten und bestelle Globuli.
Danke!
Tomcatmama
 
  • Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis Beitrag #2
Hallo Tomcatmama,

leider habe ich mit Medis kaum Erfahrung (wir brauchten noch nicht viel) aber unser kleiner Coon Kater war bis vor kurzem sehr krank und sollte zur Imunstärkung Echeenazea (bestimmt falsch geschrieben :? ) nehmen. Da habe ich dann auch gelesen, das etwas Alk drinn ist. Er bekam seine Tropfen allerdings unter seinen Quark gerüht und es ist ihm nicht schlecht bekommen. Ich weiß jetzt aus dem Stehgreif auch nicht mehr wieviel Alkoholanteil das Mittel hatte. Mach dich doch nochmal per Telefon bei deinem Tierarzt schlau- ich glaube nicht, dass er dem Tier "Gift" verschreibt.

Gute Besserung weiterhin für deine Katze...............
 
  • Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis Beitrag #3
Re: Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis

Hallo zusammen,

also mit Alkohol habe ich nur die Erfahrung gemacht, dass meine Katzen da nicht dran gehen. Ich habe auch einen Cooni, der sehr unter Zahnfleischenzündungen leidet. Mit 12 Monaten hat er dadurch schon seinen ersten Zahn verloren. Ich habe zum einen gute Erfahrung gemacht mit "Kolloidalem Silber". Das tötet Viren und Bakterien. Ich sprühe das meinem Kater 1 mal täglich ins Maul. Jetzt war ich für eine Woche im Urlaub und meine Pflegemama kriegt das nicht hin. :( Da hat sich die Entzündung wieder verschlimmert. Nun habe ich von meiner Tierärztin eine Paste bekommen "Herbax". Sie scheint gut zu schmecken :lol: Mein Kater schleckt sie mir nach dem Fressen freiwillig vom Finger. Die Paste desinfiziert den Mundraum. Ich benutze sie seit 1 1/2 Wochen und es sieht so aus, als wenn sie Wirkung zeigt. Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert.
 
  • Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis Beitrag #4
Hallo Reiki,

da decken sich ja unsere Erfahrungen mit Zahnfleischentzündungen! War bei meiner Sunny genauso - alle Medikamente haben es nicht wirklich weggebracht. Mit kolloidalem Silber habe ich es auch gut im Griff.

Herbax werde ich mir auch mal ansehen - bin immer für jeden Tip dankbar.

LG, Irene

Sunny (2 Jahre) hat auch schon einen Zahn hergeben müssen ...
 
  • Zahnfleischentzündung/Medikament auf Alkoholbasis Beitrag #5
Danke für die Antworten!
Werde das Mittel erstmal verwenden, wenns nicht hilft, dann mal eure anderen Tipps ausprobieren. Habe zb von dem "Kolloidalem Silber" auch schon Gutes gehört, bestätigt ihr ja hier - danke für die Tipps!
Wens interessiert: habe in der Zwischenzeit mit der TÄ telefoniert, sie meinte, Alkohol sei in dieser Konzentration (19 Vol.-%) in der Tat sehr schädlich für die Katze, aber verdünnt ginge das gut. Weil es ein homöopathisches Mittel ist, müsse man wie folgt vorgehen:

1 Tropfen in einem Plastik(!)löffel auflösen, diesen dann in ein Glas Wasser verrühren, und davon dann 1 Tropfen Pro Tag geben.
Hört sich in meinen Ohren etwas arg verdünnt an, aber ist ja eh alles schon verpotentiert ;-)
Bin gespannt, ob es hilft, gebe das jetzt seit ca 4 Tagen und habe weder Besserung, noch Erstverschlechterung (was bei homöopathischen Mitteln ja oft ein Zeichen von baldiger Genesung ist) bemerkt.
Grüße! Tomcatma
 
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