Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren

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Ratzepuh

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moin,

da man teilweise davon abrät "schwierige" tiere aus dem tierheim mitzunehmen, hier mal ein erfahrungsbericht einer 2001 geborenen katze die ein zu hause gefunden hat im jahr 2004. aber ich fang mal vorne an.

ich hab immer haustiere gehabt seitdem ich klein war. angefangen bei meerschweinchen, wellensittichen, hamstern, fischen (von standard guppis über barsche und hin zu pyranhas), chinchillas und ratten. so in der reihenfolge sogar. im jahr 2002 als dann der gedanke kam umzuziehen wg. des studiums wollte ich gern ein intelligentes haustier. in frage kamen damals ratten, frettchen, hund oder katze. ratten und frettchen stanken mir zu sehr und machen auch zuviel arbeit. hund kam nicht in frage aufgrund meiner teilweise recht merkwürdigen art und weise zu hause zu sein. wochenende nicht immer da, von geregelten zeiten mal ganz abgesehen. studium und 2 jobs vertragen sich zeitlich nicht sonderlich gut.

katzen waren mir immer suspekt und ich hab ihnen nie über den weg getraut, aber irgendwie haben es meine eltern (insbesondere mein mom) geschafft mich dann doch auf den geschmack zu bringen. man muss dazu sagen wir hatten damals als ich kind war eine schwarze katze von unseren nachbarn im haus. ich fand die katze damals sehr unheimlich.

knapp 1,5 jahre später nach der überlegung, landete ich dann im gelsenkirchener tierheim. hatte mich eigentlich auch in eine katze über die website verliebt, dort angekommen hab ich mir die katze angeguckt. ekh, rötliches fell und getigert. ein wunderschönes tier und eigentlich auch recht lieb am gitter. laut website war es eine reine hauskatze, sehr schüchtern und extrem ängstlich und mit dem begriff schwierig gekennzeichnet. eine andere katze die dort im internet als schwierig gekennzeichnet war, brauchte auslauf, war tendenziell unberechenbar .. aber farblich gar nicht mein geschmack (schwarz).

einschub: ich hatte immer recht schwierige tiere am anfang, allein bei einer ratte hab ich knapp 3 monate gebraucht bis sie aufhörte mich zu beißen (dicke handschuhe sei dank), tiere sind zwar selten bösartig .. aber das vieh wollte mich einfach beißen. am ende war es eins der besten & liebsten tiere die ich jemals hatte. aber zurück ..

beim gespräch stellte sich dann heraus das diese katze dort wirklich schwierig war, die familie bei der sie vorher war (nur knapp eine woche) an die wand gestellt hatte UND das beste war das die die beiden texte der schwierigen katzen vertauscht hatten! ok abstand von der so schönen rot getigerten katze in die ich mich verliebt hatte. ich hatte und hab immer noch respekt vor katzen, aber eine unberechenbare und vorallem aggressive wollte ich mir nicht antun. vorallem nicht als erste katze ..

nach 3 durchgängen und beratungen dort wurde mir die katze dort (die vertauschung) doch immer interessanter, fragt mich jetzt bitte nicht warum aber irgendwie hatten die anderen tiere nichts was mich reizte. diese hatte dann jedoch schwarzes fell, weisser latz, weisse pfoten und im gesicht ein muster das so ein wenig einem piraten ähnelt .. wie gesagt vorher optisch gar nicht mein fall. die erklärung die mir seitens der helfer dort angegeben wurde, lautete folgendermaßen:

wir können keine genauen aussagen über dieses tier geben, nur das sie sehr ängstlich ist und mit anderen katzen nicht auskommt. sie wurde vor einigen monaten hier abgeliefert, verweilte dann 3 wochen hier, bekam ein neues zu hause. dort blieb sie aber nur 3 wochen, aufgrund von problemen oder allergie (kA mehr genau ist zu lange her), landete wieder bei uns für 3 wochen, ging dann wieder an eine liebe dame mit vielen katzen. dort wurde dann festgestellt das sie mit anderen katzen nicht auskommt, weil sie zu ängstlich ist und sich nicht durchsetzen kann und blieb dort wieder für 3 wochen. mittlerweile war sie dann auch wieder für 3 wochen im tierheim.

in summe landete dann dieses tier bei mir zu hause. tasche auf, katze weg. ihr liebsten verstecke für die nächsten 4-6 wochen war dann das bett, hinterm schreibtisch und hinterm ofen. das war aber eigentlich halb so wild, das eigentliche problem war eher die unsauberkeit, sie p**te und k**te die wohnung voll und ich hatte angst nach hause zu kommen. ich hab dann an einem freitag abend das tierheim angerufen und gesagt das das so nicht geht und ich nicht weiss was ich machen soll. tierheim konnte selbst nur mit den schultern zucken und ich hab gesagt ich probier es nochmal dieses lange wochenende (das war nach der zweiten woche). interessanterweise muss das die kleine gehört haben. ab da an war ruhe .. nie wieder irgendein problem. kein ausrutscher, nie wieder seit den vergangen 3 jahren, als ob nie etwas gewesen wäre.

ich hab monate gebraucht um sie wirklich zutraulich zu kriegen. sie blieb unberechenbar, da sie gerne mal ausgeholt hat und mit krallen auch einfach so zugehauen hat. das sah dann in den meisten fällen so aus: kam an, kuschel kuschel .. 3-5min später: zack .. aus heiterem himmel. bei wirklich fremden oder fast fremden (jeder besuch der seltener als 2 monate kommt) passiert das auch immer noch. ich seh das nur mittlerweile vorher und sag bescheid.

ich hab von vielen gehört das katzen knapp ein jahr brauchen um wirklich vertrauen zu kriegen. ich glaub bei ihr waren es jetzt 2,5 jahre und ein etwas heftigerer tierarztbesuch. wie man sich vorstellen kann hat sie natürlich panische angst vorm einpacken, aber leider war die impfung notwendig und sie hatte eine ohrentzündung. sie akzeptiert diese "transporteinheit" und hat auch kein problem sich reinzusetzen und sich dort zu putzen. aber sobald man nur ansatzweise versucht sie notwendigerweise darein zu packen ist alles aus. es ging leider nur mit beruhigungsmitteln und selbst bei einer komplett zugedröhnten katze bin ich nicht ganz ungeschoren davon gekommen.

tierarztbesuch beendet, katze wieder zu hause und sehr wackelig auf den beinen. sucht natürlich schutz, aber nicht an ihren angestammten plätzen sondern bei mir.

ich hab mich dann den ganzen tag um sie gekümmert und abends gings ihr dann wieder normal.

mittlerweile wurde aus der total verängstigten und absolut scheuen katze das totale gegenteil. ein energiebündel sondergleichen, anhänglich und schmusebedürftig bis zum äussersten.

nur zur erinnerung:
- anfassen ging gar nicht, bauch oder schwanz nicht dran zu denken
- verkriechen in die letzten dunklen ecken ihr hauptaufenthaltsort (freund von mir der jeden 2ten tag hier war hat das tier 3 monate nicht einmal gesehen)
- unsauber

mittlerweile sieht das so aus:
ich hab sie eigentlich fast immer in meiner nähe, wenn sie nicht gerade unter oder auf der heizung liegt bzw im sommer in der sonne auf der fensterbank.

was ab und an nervig sein kann, ist das dauernde nebenher laufen oder mal eben morgens durch die beine. sie hört aufs wort was es angeht aus einem raum zu gehen (schlafzimmer in der nacht oder auch klo).

sie legt sich auch nur aufs bett, solange eine tagesdecke draufliegt. ansonstens meidet sie es, oder legt sich auf die stelle wo die tagesdecke gerade zusammengefaltet liegt. die dollen 5min, weiten sich meist auf 20min aus und da ist nichts mehr sicher. die achso gehasste alufolie (ich habs in vielen büchern und webseiten gelesen) ist der liebste spielfreund. papierbälle werden ignoriert, solange da geknülltes alupapier liegt.

wenn die schmuseeinheit unter 1h am tag liegt, wird sie eingefordert. es reicht aber auch, wenn sie einfach neben mir auf dem schreibtisch liegt. das schmusen selbst gleicht eher einem "winden", es fängt an bei den ohren .. geht zum stärken stubsen mit der nase und einem demonstrativem umfallen der katze und der präsentation des bauches. wer glaubt das wars dann, hat sich mehr als gründlich getäuscht. sie liebt es am bauch und der brust gestreichelt zu werden.

sie selbst liegt flach auf dem rücken, hinterpfoten rechts und links, vorderpfoten am lufttreteln und der kopf mit halb bis geschlossenen augen vollkommen entspannt. dazu tiefes und lang anhaltendes schnurren. mein unterarm wird dann so zwischen die hinterbeine geschoben das er mittig dazwischen! liegt und ich dann ganz gemütlich bauch und brust kraulen kann. ab und an nickt sie dann komplett weg und es kommt nur leises schnarchen bis sie wieder erwacht und weiter schnarcht.

sie ist zwar sehr stark auf mich bezogen, allerdings hat sie auch mit anderen menschen oder meiner freundin kein problem. wenn sie meint das es jetzt reicht und das sie jetzt an der reihe ist schiebt sich sich dazwischen oder einfach nur in der nähe. prinzipiell würde ich somit sagen eher menschbezogen, solange sie vertrauen gefasst hat.

ein weiterer lieblingsplatz sollte nicht vergessen bleiben: mein schoss.

wer die katze vom anfang her kennt, hat selbst schwierigkeiten sich daran zu erinnern, da es eine komplette verhaltensänderung ist. es ist eine recht wundersame katze die im alter von 4-5 jahren erst das anscheinend für sie richtige zu hause gefunden hat. ich bin nur froh das ich ihr das bieten kann und das es mittlerweile eine sehr einfache katze geworden ist, solange man ihre macken akzeptiert. im mai ist sie das dritte jahr bei mir und wird auch somit das 6te lebensjahr auf dem buckel haben.

ich weiss es ist ein wirklich sehr langer bericht, aber ich wollte damit auch mal zeigen das eine sehr scheue, verängstigte und wahrscheinlich geschlagene bzw getretene (schuhe oder schnelle schatten sind auch heute nicht ihr ding) katze die vom tierheim als schwierig betitelt wurde, sich doch zu einem wundervollen stubentiger verwandelt hat. ich persönlich würde jederzeit wieder eine als schwierig betitelte katze aus dem tierheim holen. der bericht spiegelt leider nur teilweise das wieder, was an wesensänderungen geschehen ist. ich denke aber das katzenbesitzer das besser nachvollziehen können, als menschen ohne tiere.

ich warte erstmal ab ob überhaupt eine reaktion auf dieses posting kommt und dann werd ich wohl mal ne handvoll bilder posten.

danke fürs lesen und schönen gruß ;)
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #2
Ich sag nur: dicken Respekt für deine Geduld mit deiner Katze :!:

Es gibt halt nicht nur niedliche von Anfang an kuschlige Katzenkinder, ich finds gut wenn sich jemand mit viel Geduld und Liebe an die sogenannten Problemfälle rantraut.


Ich hab selbst vo fast 18 Jahren unwissend so ein Problemkätzchen bekommen, sie war 6-7 Wochen alt und hatte null soziales Verhalten.
Am Kopf anfassen war ok alles andere wurde mit kratzen, beissen usw. abgewehrt.
Es hat genau wie bei dir Jahre gedauert bis sie gemerkt hat dass ihr bei mir nichts passiert.
Sie ist zwar nie eine Schmusekatze geworden aber auch wir haben uns teilweise ohne Worte verstanden und ich bin dankbar dass die kleine Schnecke fast 17 Jahre an meiner Seite war.
LG
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #3
Eine schöne Geschichte mit Happy End :).
Ich könnte meine hier dazuschreiben, da es aber ja dein Tagebuch ist, lasse ich das.

Mit Odin habe ich eine ähnliche Geschichte durch, er ist ein tauber epileptischer kleiner Psychopath ;), ebenfalls mit schlechter Vorgeschichte aus dem Tierheim und auch seit etwas mehr als 3 Jahren bei mir. Es gibt kaum etwas schöneres als live mitzuerleben, wie solch ein traumatisiertes Tier langsam zur Ruhe kommt, sich immer weiter eingewöhnt und in ganz kleinen Schritten immer näher kommt.
Odin war auch mein erster Kater, ein taubes verstörtes Tier, nicht gerade das, was man als Anfänger nehmen"sollte". Aber ich habe gemeinsam mit ihm und von ihm soooooooooooo viel über Katzenpsyche und, da er zu diverstesten Krankeheiten neigt, Katzenmedizin gelernt... Das hätten mir 10 gesunde normale Katzen in 20 Jahren nicht vermitteln können.

Bei Isis war es ähnlich, sie hat ja eine fast unglaubliche Geschichte im Tierheim hinter sich gebracht und war eigentlich unpassend für meine Gruppe- scheibar. Ich hatte trotzdem ein gutes Bauchgefühl dabei und mit extrem viel Geduld, immer wieder vollgesch... Wohnung und wochen- und monatelangen "Vermittlungsversuchen" zwischen Odin und Isis hat sich doch tatsächlich alles zum besten gewendet :).
Isis war eine Katze die wirklich überhaupt nichts kannte- gar nichts. Nichts als die Käfige, die sie im Tierheim bewohnt hatte, und sie lernte schnell. Sie ist aber auch eine fürchterlich freche Lauserin ^^,
Isis war auch die erste Katze, die ich bewusst "organisch krank" aufgenommen habe, Bei Odin und Ares waren es Dinge, die sich erst im Nachhinein entblösten,

Manchmal braucht es einfach nur Geduld und Zeit...
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #4
hier die versprochenen bilder des chaoskindes.

lieblingsschlafposition auch wenn die orte sehr variabel sein können:
1esg-h.jpg


das aktuellste ist von ende august 2006
1esg-k.jpg


ein bissel moppeliger ist sie geworden mit ihren mittlerweile fast 5kg, allerdings hat sie die damals noch leicht kindlicheren züge im gesicht verloren.
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #5
hier mal ein paar ticks von ihr:

1. tick:
die kleine wird durch irgendetwas gestört beim putzen und die zunge bleibt draußen. das kann schonmal 5min dauern bis sie es merkt und den waschlappen wieder reinschiebt. ich hab beim ersten mal mich kaum halten können vor lachen.

2. tick:
"hatte ich erwähnt das ich laminat liebe? ist ne super erfindung! erst watschelt man ganz gemütlich in papas schlafzimmer und klaut sich ein weißes t-shirt. nehmt immer besser die schon gebrauchten, erstens riechen die besser und zweitens entfällt das usselige entfalten. die dunklen gehen zwar auch, aber mit den weißen macht das mehr spass. zerrt das ganze etwas umständlich in den flur und legt es sich dort erstmal richtig hin. drauf achten das der hintern auch wirklich draufpasst. falls papa mal wieder auf so ne dolle idee kommt und sich nen kaffee machen will beim lernen, kurz bescheid geben. der versteht das aber auch nur immer erst mit nachdruck. menschen sind ab und an etwas doof. also ab ins arbeitszimmer, papa kurz am pullover oder hand patschen und dann gehts los. zurück in richtung schlafzimmer, aber nicht abbiegen sondern vors fenster setzen. das weiße ding im flur anvisieren und dann mal so richtig stoff geben! einen meter vor dem teil einen beherzten sprung machen und irgendwie gucken das man mit seinem hinterteil dadrauf landet. aller anfang ist schwer .. ich hab mir anfangs ab und an die nase an die blöde tür gehauen .. aber papa hat gesagt: nur übung macht den meister! wie recht er damit hatte :)"

3. tick:
wieder aus meiner perspektive: katzen und wasser. die einen lieben es und die anderen hassen es. meine gehört definitiv zur zweiten kategorie. ich hab keine ahnung wodran das liegt, allerdings liebt sie das ein oder andere duschgel oder auch handseife (balea ist besonders gefragt), nur leider reicht ihr das reine riechen nicht. sie weiss was eine dusche ist und sie weiss auch das es unangenehm ist. nichtsdesto trotz wartet sie eigentlich jeden morgen vor dem bad bis ich rauskomm. das ist noch insoweit normal, viel schlimmer sind die tage wo sie nicht davor wartet.

ich muss dazu sagen, mein abfluss von der dusche ist mehr oder minder etwas mau, da beim renovieren der super fliesenleger sein zeugs darein gekippt hat. der wohnungsgesellschaft ist das allerdings wurscht und sei ganz normal ... kein kommentar.

zurück zum eigentlichem thema: man kann in jedem dritten fall davon ausgehen das sie, wenn sie nicht vor der tür sitzt, in den kommenden 2 sekunden an einem vorbeirast in die badewanne springt. laut mauzt und wie so eine irre dann wieder rausspringt um sich dann erstmal richtig zu beschweren das das ding nass war. allerdings das nachfolgende trocknen ist das beste was jemals passieren konnte .. bislang weiss ich noch nicht ob da system hintersteckt, zutrauen würd ich es ihr ... allerdings konnte ich mittlerweile gewisse abwehrmaßnahmen entwickeln sie davon abzuhalten überhaupt erst darein zu springen (in den weg gehaltene feuchte handtücher wirken wunder)..

da mir gerade noch ein bild in die hände gefallen ist was einigermaßen aktuell ist, hier mal wieder eine lieblingsposition. unter dem schreibtisch auf der gemeinsamen kuscheldecke als fusswärmer postiert. ich hatte sie beim putzen gestört ;)

1esg-i.jpg



PS: da es ja mein tagebuch ist, darf ich ja jeden blödsinn passend reinposten ;)[/img]
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #6
Hallo Ratzepuh,

auch von mir - große Anerkennung und ein dickes von Herzen kommendes Lob!! Anerkennung dafür, dass du dich damals entschlossen hast eine "Problem-Katze" aus dem Tierheim zu holen und Lob dafür, dass du die Geduld und Liebe aufgebracht hast, die für so eine Entscheidung notwendig ist :wink:

Dein Bericht über deine Sookie deckt sich mit meiner langjährigen Beziehung zu Katzen - es gibt keine "Problem-Katzen", wenn sie denn zum richtigen Dosi kommen :lol:
Ich wünsche euch noch eine lange schöne gemeinsame Zeit und es freut mich auserordentlich, dass sich da vor ein paar Jahren die "Richtigen" gefunden haben :wink: !!
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #7
Danke Der Maus, Aiur und Luca! Ich hab das ganz vergessen .. *sorry*

Da hier gerade mal wieder die Sonne endlich rausgekommen ist und ich hier ein Sonnenkind sitzen habe (im Gegensatz zu mir) hier mal ein paar Fotos von der Lernpause. Ich glaub die gehören momentan zu den besten Fotos da ausnahmsweise keine "rote Augen" vorhanden sind.

 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #8
Super schöne Bilder - echte Schnappschüsse!!!

Dir weiterhin alles Gute beim Lernen :wink: Steckst du grade in einer Gesellenprüfung oder machst du Abitur???

die "garnichtneugierig" Luca :lol:
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #9
Hi Luca,

die Abschlussprüfung von der Ausbildung liegt schon etwas zurück und die Abiturprüfungen auch. Allerdings war die Zeit damals irgendwie lustiger und angenehmer ;).

Es sind aber Klausuren fürs Informatikstudium, wo ich endlich mal richtig vorran kommen will und um dann in absehbarer Zeit zum Diplom zu kommen. Die letzten zwei Jahre liefen durch Jobs (3 verschiedene Jobs insgesamt gehabt, bei einem wurden knapp 200h nicht bezahlt wegen Insolvenz. Beim nächsten war das Arbeitsklima, der Umgang und die Bezahlung unterirdisch und der jetzige Nebenjob macht endlich mal wieder Spass und ich konnte mich wieder auf das wesentliche konzentrieren) ned so gut, dazu kam dann noch ein Handgelenksbruch, natürlich rechts, der sich dann irgendwie ewig hingezogen hatte bis ich das Gelenk dann wieder voll belasten konnte.
 
  • Bericht einer Katze aus dem Tierheim nach ca 3 Jahren Beitrag #10
Uhiiii tolll, da wünsche ich viel Erfolg!

Also ich finde es spannend im Leben viel zu machen und auszuprobieren!!
Wobei ich jetzt angekommen bin und nicht nur zufrieden- alles drumrum paßt auch :wink:
Irgendwo gibt es: was bist du von Beruf? Da steht mein Weg zum Ziel drin!?
 
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