Hi Janneman,
zumindest sehe ich das nicht als unmöglich an, ihn mitzunehmen.
Du hast jetzt schon alles aufgezählt bekommen, was passieren kann - das KANN, MUSS aber nicht.
Es kann genauso gut sein, wenn er woanders unterkommt mit Freigang, dass es ihm dort gar nicht gefällt und er sich auf die Suche nach seinem "Menschen" macht.
Freigang ist nicht für jedes Tier alles.
Ein Vorteil ist schon mal, dass er warten musste, rauszukönnen. Auch in diesem Fall hätte er schon Protestpinkeln KÖNNEN. Also liegt ihm nicht soviel daran. Ist er an ein Katzenklo im Haus gewöhnt?
ICH würde es auf jeden Fall versuchen - allerdings auch mit allen denkbaren Annehmlichkeiten für das Tier. Viele Kratzmöglichkeiten, viele Liegeplätze, vor allem auch erhöhte.
Wenn es keinen Balkon gibt, gibt es vielleicht die Möglichkeit, ein Fenster als solchen umzufunktionieren. Vielleicht ein Veluxfenster? Auf meiner Nickpage findest Du einen Link zu meinen Fotos, da gibt es auch ein Album Veluxfenster-Balkon.
Und natürlich das Maximum an Ansprache, Kuschelzeit. Da muss man sich schon drauf einstellen. Ich stehe z. B. extra früh auf, damit alle Katzen noch nach Wunsch bekuschelt werden können, bevor ich für 8-10 Stunden (mit Ausnahme einer halbstündigen Mittagspause) verschwinde. Meine Freizeit verbringe ich auch überwiegend zuhause.
Wenn es dann nicht geht, kann man immer noch etwas ändern. Natürlich muss man parallel dazu schon mal entsprechend suchen.
Das gleiche Thema habe ich übrigens auch gerade in der Familie.
Die wohnen in Mahlow bei Berlin, das Haus wird verkauft und sie ziehen wieder in die Stadt. Es gibt einen Hund und zwei Katzen, die auch Freigänger sind. Meine "Schwägerin" hatte für die Katzen schon ein neues Zuhause in super ländlicher Umgebung bei einer Freundin, die allerdings nicht mit dem Nein ihres Lebensgefährten (der den Hausmann gibt) gerechnet hat. Dort können sie jetzt also nicht hin und jetzt wird ebenso wie bei Janneman nach einer Lösung gesucht.
LG, Irene