Frage am Rande: Soll man nicht öfter das Futter wechseln, wegen der Nährstoffvielfalt, also um Mängeln vorzubeugen? Habe das irgendwann mal gelesen, im Sinne von "was das eine Futter nicht hat, gleicht ein anderes aus und umgekehrt". Oder ist das nicht mehr aktuell?
Hm... na ja, das ist so eine Sache. :? Ich persönlich halte davon rein gar nichts. Viele Leute erwähnen immer wieder den Nährstoffmangel. Wie sieht es denn beispielsweise mit einer Überversorgung mit Vitaminen aus? Davon sprechen die Wenigsten. Gerade bei sehr grossen Rassen wie die Main Coon ist dies tatsächlich eine erste Sache. Etliche Main Coons benötigen schon auf Grund ihrer Grösse und des Gewichts von teilweise mehr als 12 kg die doppelte Menge an Futter. Aber sie benötigen nicht auch automatisch die doppelte Menge an Vitaminen und so kommt es bei vielen Katzen zu einer Überversorgung die langfristig gesehen ernste Konsequenzen nach sich ziehen kann.
Also wie ich schon sagte, die Fütterung von Salem und Floyd beschränkt sich auf zwei Sorten und frischen Fleisch, verteilt auf 4 Mahlzeiten pro Tag. Sie fressen
immer alles auf und ihre Näpfe sehen nach der Fütterung aus als hätte ich sie gerade erst aus dem Schrank genommen. Sie nehmen dabei genügend Flüssigkeit auf was man auch im Kaklo sehen kann, haben keinerlei Probleme mit Durchfall und haben ein ganz seidiges, glänzendes Fell. Was will man mehr.
Unseren Sternenkater Alex haben wir dagegen zu 50% mit
Trockenfutter und 50%
Nassfutter ernährt. Ausserdem mussten wir, so glaubten wir jedenfalls damals, ständig die Sorten wechseln. Das Ergebnis, die Fütterung war jedesmal eine Tortur. Er hat niemals zweimal das gleiche Futter gefressen, hat nur die Sosse runtergeschleckt oder hat viel Futter übrig gelassen und sehr oft hat er sich tagelang grösstenteils nur von
Trockenfutter ernährt. Rohes Fleisch hat er gar nicht angerührt.
Alex ist im Alter von 13 Jahren an aktuen Nieren- und Leberversagen gestorben.
