Katzen schlingen eh, ewig kauen sie auch auf großen Stücken nicht rum. Und wenn Du genau wissen möchtest, woher das Fleisch kommt, müsstest Du schon selber schlachten...
Die meisten Erreger, viral oder bakteriell, sterben bei hohen oder niedrigen Temperaturen ab, also ist Einfrieren schon nicht schlecht, wobei man, um z. B. Viren komplett außer Kraft zu setzen, schon schockgefrieren müsste, und wer hat schon flüssigen Stickstoff zuhause? :wink:
Mit heißem Wasser übergießen... halte ich nicht viel von, denn 1. müsste das kochendes Wasser sein, und 2. erwischt man so nur die äußeren Schichten, es gart ja eben nicht.
Supermarktfleisch unterliegt auch in rohem Zustand sämtlichen Lebensmittelrichtlinien, eben gerade WEIL Tartar, Mett etc. für Menschen auch zum Rohverzehr angeboten werden. Dass man nie hundertprozentige Garantien hat, ist klar. Die hat man aber auch beim teuren Biometzger mit Hausschlachtung nicht. Fazit: Bei der Rohfleischfütterung besteht immer ein Risiko, welches man natürlich minimieren kann. Vieles ergibt sich auch aus Erfahrungswerten...
Ich z. B. füttere kein rohes Geflügel mehr seit einer sehr unangenehmen Salmonellenerfahrung mit Hühnchen (welches übrigens Ökosiegel und allen Pipapo hatte)... Was allerdings nur mit meinem persönlichen Unbehagen und nichts mit der allgemeinen Geflügelqualität zu tun hat.
Wenn Du nun ein komisches Gefühl hast, versuche doch mal Seefisch? Falls es Dir mit dem rohen nicht gefällt... Gekochtes ist auch fein. Meine Nasen lieben auch z. B. ungewürztes, scharf (ohne Fett) angebratenes Steak, innen schön blutig...