ich kann eigentlich auch nicht mit irgendeinem guten Rad kommen, habe selber so einen (hyper)aktiven kater, der mir manchmal auch total auf den senkel geht. meiner hat sogar eine klappe und kønnte raus, aber der will nicht. drinnen zu wirbeln ist doch viel schöner. (kleines mistvieh).
zwecks schadensbegrenzung hier einige meiner erfahrungen:
- je weniger nipps rumsteht, desto weniger kann runterknallen, kaputtgehen und nervenden lärm verursachen. ausserdem muss man weniger abstauben.
bei mir gibt es exakt einen einzigen nippsgegenstand, und der steht ausser reichweite.
-schränke mit türen sind besser als offene regale.
(sieht wie ich finde auch ordentlicher aus, wenn man den krempel hinter türen verstecken kann)
-abends vor dem ins bett gehen Katzen kaputt spielen, bis sie nicht mehr mögen
- meine bücherregale sind bretter, die an der wand unter der zimmerdecke angebracht sind. da kann keine katze rauf, alles bleibt wo es ist.
- erhöhe vor dem ins bett gehen die zimmertemperatur. ist zwar nicht energie-politisch richtig, aber meine reagieren da ganz gut drauf. leider kann ich das nicht nachts machen weil ich nur mit holzofen heize. aber sonst funktioniert das gut. wenns warm wird ist ruhe im karton. da wird gepennt. (also, ich meine keine tropische hitze. aber schon ein paar grad haben hier eine beruhigende wirkung.)
ohne selber kinder zu haben, so habe ich oft den eindruck, dass gewisse elemente einer kindersicheren wohnung auch auf eine katzensichere wohnung übertragen werden können. sprich kein nipps, alles ausser reichweite was heil bleiben soll.
kannst du deinen kleinen Terroristen nachts räumlich von dir trennen? sprich, du machst ein zimmer katzensicher, legst da spielzeug aus und hast einen kletterbaum drin, und da kommt er dann nachts rein? (geht bei mir leider nicht)
wenn er nachts mit dem Futter rumspinnt brauch er vielleicht nachts kein futter, oder nur eine kleine angepasste portion die im laufe der nacht verschwindet.
ansonsten bleibt die hoffnung, dass sie mit dem alter ruhiger werden. und bei mir die hoffnung, dass der Pöbel im Früjahr doch lieber draussen tobt als drinnen.
heike