Ich kann dem auch nur nochmals zustimmen. Eine Kastration ist sehr wichtig und wird auch eher dazu führen, dass eine Vermittlung funktioniert.
Zum einen ist da das markieren, dass in der Wohnung schlicht unerträglich ist, und zum anderen wird er sich definitiv nicht gut fühlen, wenn er Sex will, aber keinen haben kann. Auf der anderen Seite gibt es einfach eine wesnentlich zu große Population an Katzen, die entweder verwildert, in Tierheimen herumhängt oder auch direkt nach der Geburt getötet wird.
Ein kastrirter Kater ändert sein Verhaltem im wesentlichen auch nicht großartig. Er wird nur in Bezug auf seine Sexualität zwangslöufig entspannter. Manche werden etwas ruhiger, bei anderen merkt man keinen Unterschied. Wichtig ist jedoch, es so früh wie möglich zu machen. Ältere Kater zu kastrieren bringt eher Verhaltensänderungen mit sich, da der Körper die entprechenden Hormonschübe schon kennt.
Natürlich ist das ein Eingriff in die Natur der Katze, aber das sind Füttern, medizinische Versorgung und der menschliche Umgang eben auch.
Und eine artgerechte "Natur" existiert hier für eine Katze faktisch kaum. Straßenverkehr, Förster, Jäger, Tierfänger, Hunde, Perverse sind die "neuen" Feinde und Müll ist oftmals - zumindestens in Städten - die "neue" Nahrung.