Unsere Miezen bekommen derzeit noch Nassfutter, Trockenfutter und Rohfutter. Inszwischen bin ich dabei, das Trockenfutter kontinuierlich zu reduzieren und die ganze Ernährung mehr in Richtung Barfen, also Rohfütterung umzustellen.
Hochwertiges Nassfutter gibt es z.B. von Schmusi, Cosma, Miamor, Grau
Animonda, Bozita und Porta21. Hochwertig bedeutet nicht zwangsläufig teuer!
Trockenfutter alleine zu füttern ist absolut nicht zu empfehlen. Insbesondere wg, der fehlenden Feuchtigkeit, die diverse Krankheiten begünstigt: z.B. Blasensteine und daraus resultierende schwere Harnwegserkrankungen.
Nassfutter alleine zu füttern begünstogt Zahnstein, der widerum zu schweren Krankheiten führen kann, beispielsweise des Nierensystems. Auch ass diesem Grund ist die regelmässige Gabe von Rohfutter auch wichtig, da nur so die Zähne gereinigt werden.
Wenn Rohfutter gegeben wird, sollte es "pur" nicht 20% der Gesamtnahrungsmenge überschreiten. Füttert man mehr, muss "supplementiert" werde, d.h. es müssen Mineralstoffe etc. hinzugegeben werden.
Ich würde an Deiner Stelle versuchen, mit den o.g. Marken und Rohfutter (Huhn, Rind, Lamm, Pute - auch Innereien wie Herz und Hühnerteile, z.B. Hals) die Mieze kontinuierlich vom Trockenfutter weg zu bekommen. Aus gesundheitlicher Sicht ist das sicher besser. Übergangsweise würde ich hochwertigeres Trockenfutter verwenden (z.B. Royal Canin o.a.).
Das Alditrockenfutter ist sicher nicht der Knaller.
Hier findest Du sehr viele Informationen über Fertigfutter, insbesondere, worauf zu achten ist:
http://www.cats-country.de/TierfutteretikettenKatze.pdf
Wichtig finde ich persönlich noch, die Marken und Sorten konsequent abwechselnd zu wechseln. Zum einen um die Katzen nicht "markenabhängig" zu machen und damit auch Mäkeligkeit zu riskieren, dann, weil es bei jeder Marke vorkommen kann, dass das Futter verunreinigt ist, bzw. chargenweise falsch zusammengesetzt sein kann. Das ist leider schon häufiger vorgekommen. Man kann das Futter ja schliesslich nicht selbst testen und ist der Industrie auf Gedeih und Verderben ausgeliefert. Außerdem verringert sich so auch das Risiko einseitiger Ernährung. Sollte eine Mieze mal in die Klinik müssen, ist diese Flexibilität bzgl. des Futters auch von Vorteil.