Für Nicht-Schwangere ist das nicht nötig, da geht es auch so. Die können einfach regelmäßig ein Steak essen und das reicht.
Bei mir nicht. Ich bin dadurch oft krank geworden. Ich esse gerne Rindersteak, schön medium aber es hilft nix. Ohne die Präperate habe ich kaum einen Eisenwert... und seitdem ich das Zeug nehme, habe ich auch weniger Probleme mit nicht abklingenden Erkältungen usw.
Naja, aber wie willst du denn die Wirksamkeit überprüfen? Da muss ja der gleiche Standard für synthetische Pharmaka und Naturmedizin gelten (schließlich würde keiner eine Chemiebombe nehmen, wenn gar nicht klar ist, ob sie wirkt).
Wird sich denn überhaupt die Mühe gemacht, um eine Wirksamkeit überprüfen zu können oder geht es hier eher um die gut zahlende Pharma-Konzern-Lobby? Wenn ich öfter solche Berichte höre oder lese, habe ich eher das Gefühl, dass man mit Natur nicht mehr viel zu tun haben will und es etwas abserviert.
Und dieser Standard ist zwar manchmal etwas umständlich (sehr lange Studien, große Versuchsgruppen, Doppelblindstudien, etc.), aber dafür wirkt dann ein Medikament auch.
Ja, mit vielen Nebenwirkungen, die eben doch einigen Menschen zu schaffen machen.
Es liegt in der Natur des Wissenschaftlers, zu zweifeln, bis die Zweifel beseitigt sind.
Zweifeln bis zur Verzweiflung... Es ist schade, dass in erster Linie mehr der Chemie vertraut wird. Heutzutage wird viel zu schnell zur Tablette gegriffen.
Die Erfahrungen von Einzelpersonen oder überlieferte Sagen von Naturvölkern gelten da einfach nicht (was der medizinische Laie NIE einsehen mag, so nach dem Motto: "Bei mir hat es aber geholfen, das muss der Arzt anerkennen").
Genau das ist das Problem, es wird einfach als "Sage" abgebügelt, statt sich mit Tatsachen zu beschäftigen. Keiner sagt, dass Naturmittel gegen alles helfen und jedem Gesundheit verschaffen kann aber seit es den Menschen gibt, gibt es eine Vielzahl von Heilungsmöglichkeiten durch Pflanzen jeder Art mit stetiger Weiterenwiklung. Da können Wirkstoffe drin stecken, die etwas bewirken, was wir nicht kennen und wissen... Die Naturheilkunde ist so alt wie der Mensch, da steckt ne Menge Erfahrung drin und ist natürlich mit der westlichen Chemiewissenschaft nicht zu vergleichen. Aber ich bin auch dafür, dass man beides gegenseitig ergänzt.... Wenn Natur nicht mehr helfen kann...
Wie mbberlin schon sagte: Eitelkeit. Das ist der Hauptgrund für dieses oft zu hörende Verhalten einiger Doktoren in ihren Lesungen und Vorträgen.
In der Wissenschaft geht es nicht ums Glauben, sondern um die unbestechliche Wahrheit von Aussagen, Beweisbarkeit von Ergebnissen und Wirksamkeit von Substanzen. Alles andere ist Laienätiologie, welche ein Arzt seinen Patienten gegenüber nicht verantworten kann.
Was glaubst du, wie früher den Menschen geholfen wurde, als es das alles noch nicht gab? Klar, viele Krankheiten wurden ausgerottet, was auch gut ist, doch auch heute sollte viel mehr auf die Natur zurückgegriffen werden. Nicht für jeden Schnuppen brauch ich Antibiotika, was von Hausärzten frisch fröhlich verschrieben wird... Meine Mutter musste im Urlaub ins Krankenhaus, wg. einem Allergieschock auf Antibiotika. Der gesamte Körper schwoll an und bildete roten Ausschlag. Und das nur, weil sie ne Erkältung hatte.
Vieles dient nur der Pharma Industrie. Es gibt viel zu viel unnötiges Zeug in den Apotheken. Vielleicht könnte man mit dem Geld mehr Forschungen in der Naturmedizin betreiben? In andern Sparten orentiert man sich ja auch daran, z.B. bei der Autoherstellung oder Oberflächenforschung von Pflanzen (Tefflon), Wetterfeste Sachen, Gifte bei Schlangen, Fröschen usw., Flugzeugbau, Hausbau usw. usw... Warum nicht in der Medizin?
Meine Tante hat sich so ein Öl andrehen lassen, das nennt sich "Engelsessenz" und sie glaubt daran, dass irgendein Mensch die Kraft eines Engels in dieses Öl gesteckt hat. Gut, es ist Sonnenblumenöl mit Rosenduft...
Ähm... Naturheilkunde ist für mich nicht so ein Engelsgedöns... Das ist reiner Glaube. Naturheilung hat durchaus auch was mit Wissen und Erfahrung zu tun, man muss sich nur mal darauf einlassen auch wenn es nicht für alles ne Formel gibt.
An irgendwas muss der Mensch ja sterben.
Ja, und immer mehr wird das aufgehoben, mit allen Folgen...
Grundsätzlich nutze ich auch die "Chemie" aber nur, wenn ich mir nicht durch Naturheilkunde helfen konnte.
Ich bin 81 im Osten geboren. Es gibt Studien, dass gerade im Osten, wohl besonders meine Generation, weniger von Allergien und anderen Imunkrankheiten betroffen sind. Weit weniger als im Westen... Warum? Wir haben noch im Dreck gespielt, wurden nicht mit Tabletten vollgestopft, haben unsere Kindheit auf Wiesen, Bäumen und in Seen verbracht. Unser Imunsystem war abgehärteter als es irgendwelche Tabletten und Vitamine es schaffen konnten.
Seit ich hier "im Westen" bin, muss ich immer mehr feststellen, dass viele Kinder nicht mehr richtig mit der Natur in Kontakt kommen ohne Vitaminpillen zu essen. Bei jedem bisschen Dreck sofort Hände waschen, am besten mit Sagrotan desinfizieren... Bei Schnupfen gleich Tabletten her... Und fast jeder Zweite, so habe ich den Eindruck, hat irgendwelche Allergien. Bei mir in der Familie und Freundeskreis hat keiner eine Allergie, nicht eine.
Ich finde es nur erschreckend, wie schnell Tabletten verschrieben und eingeworfen werden... und Ärzte sind daran mit Schuld. Es ist auch in der Verantwortung des Arztes zu entscheiden, dass nicht immer ein Medikament nötig ist. Vielleicht sollte bei "kleineren" Erkrankungen mal mehr ein heißer Wurzeltee empfohlen werden...