Hallo,
es hat sich wieder einmal gezeigt, dass aktive Tierrechtsarbeit etwas
erreicht. Vielen Dank für eure Unterstützung und wir werden weiter
kämpfen bis alle Tiere frei sind.
Joachim
Menschen für Tierrechte Nürnberg e.V.
Arbeitsgruppe Würzburg
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http://www.berlinonline.de/berliner-kuri...ten/224785.html
Tierschützer können feiern
Pelz-Industrie schwimmen die Felle davon
Der Pelzindustrie schwimmen die Felle davon: Immer weniger Deutsche
kaufen Kleidung aus echtem Pelz.
Die glanzvollen Zeiten der Modemacher sind endgültig vorbei, als Models
in edlem Zobel, Jaguar und Perser über die Laufstege schwebten.
Kuschelfell kommt heute aus der Chemiefabrik, kein Tier muss dafür mehr
sterben.
Kürschner haben unter dem neuen Trend schon länger zu leiden, ihre Zahl
ist in den letzten Jahren um 200 auf nur noch etwa 800 geschrumpft. Nun
traf es auch die berühmte Pelzmesse in Frankfurt/Main, sie wurde
gestrichen. Nach 60 Jahren hat also die Vernunft gesiegt. Von 470
Ausstellern im Jahr 1976 waren jetzt nur noch 80 übrig.
Berliner Kurier, 02.07.2008
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http://www.lifepr.de/pressemeldungen/tie...oxid-52190.html
"Fur & Fashion" ade!
*(lifepr) Frankfurt am Main, 30.06.2008* - Die Frankfurter Pelzmesse,
die sich seit 60 Jahren als Aushängeschild der internationalen
Pelzindustrie zu präsentieren versucht, wird es in Zukunft nicht mehr
geben. Die TierrechtsInitiative Rhein-Main e.V. (TIRM) wertet dies als
großen Erfolg.
Während die Ausstellerzahl der zweifelhaften Luxusprodukte immer weiter
sank, stieg regelmäßig der Zustrom der Protestierenden: im letzten Jahr
kamen rund tausend Tierrechtler und Tierrechtlerinnen zur Großdemo gegen
die Pelzindustrie.
»Der Zusammenschluss gleich mehrerer einschlägiger Messen zeigt, wie
gering die Akzeptanz dieser Tierqualprodukte geworden ist«, resümiert
Heiko Weber von der TIRM.
Die Ankündigung der Mifur in Mailand, sich mit Mipel (Lederwaren), Micam
(Schuhe) und der Fur & Fashion zu vereinen, gibt den Pelzgegnern
offensichtlich recht.
Als erstes Anzeichen dafür, dass das DPI (Deutsches Pelzinstitut) & Co.
immer weniger öffentliche Plattformen nutzen können und immer mehr an
Einfluss verlieren, zeigte sich z.B. dadurch, dass der Internationale
Design-Wettbewerb des deutschen Kürschner- Handwerks dieses Jahr in der
angedachten Form kurzfristig abgesagt wurde.
Die Marketingverantwortlichen der Pelzlobby versuchen immer wieder
verzweifelt aber wirkungslos, Pelzgegner zu diskreditieren. Dabei ist
nicht zu übersehen, dass sie selbst diejenigen sind, die im 21.
Jahrhundert keinen Platz in einer sich weiterentwickelnden Gesellschaft
haben. »Den Todesschneidern und Mordsdesignern schwimmen die Felle
davon«, freut sich Viola Kaesmacher von der TIRM. »Jetzt sind sie
vorerst in Mailand gestrandet. Doch Italien gehört zur EU - auch dort
greifen internationale Entwicklungen hinsichtlich Tierschutz«.
Bleibt abzuwarten, wie sich das Verbot von Herstellung und Handel
einiger Fellarten innerhalb der EU auf die Pelzindustrie auswirkt. Auch
wenn es die ehrenamtlich aktiven Tierrechtler und Tierrechtlerinnen
geschafft haben, die Pelzmesse aus Frankfurt zu vertreiben, ruhen sie
sich auf dieser "konsequenten Entwicklung" nicht aus.
Auch in Mailand wird es sicherlich heftige Proteste geben -die
Tierrechts- und Tierbefreiungsbewegung ist international vernetzt. Auch
während der abgespeckten Nachfolgeveranstaltung Market Days, die vom 14.
bis 16. März 2009 in Frankfurt geplant ist, werden die Pelzgegner nicht
tatenlos zusehen, wie die Branche weiterhin versucht, möglichst
ungestört am Leid und Tod der Tiere zu profitieren.
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