Entschuldige bitte, Sunflower, was Du da jetzt von Dir gibst, ist ziemlich albern.
Ich kenne die Gefahr, die von einem Auto ausgeht, meine Katze nicht. Du würdest doch auch mit Sicherheit nicht ein zweijähriges Kind unbeobachtet draußen spielen lassen, oder?
Ich würde mir auch wünschen, meine Katzen frei laufen lassen zu können - wenn denn die Welt noch so wäre, dass es auch sicher ist für die Katze. Und das ist sie nun einmal nicht. Sicherlich ist die Katze ein Jäger, aber in der Zeit, in der die Katze sich zu dem entwickelt hat, was sie heute ist, gab es keine
Autos
Jäger, die sich einen Spaß draus machen, Katzen abzuknallen
ausgelegten Gifte
böse Nachbarn
Katzenquäler
Tierversuchslabors
Infektionskrankheiten wie FiV oder Leukose
Satanisten
All dies sind eben Gefahren, die eine Katze definitiv nicht einschätzen kann und vor der ich sie, wenn ich sie denn unkontrolliert freilaufen lasse, auch nicht schützen kann.
Ich finde, jemand, der heute immer noch ein Freilauf-Verfechter ist, macht es sich zu einfach. Tür auf, Katze (angeblich) glücklich. Aber dann darf man dann in den Regenbogen-Foren wieder den Tröster spielen. Tut mir leid, ich bin schon zu lange dabei, um dafür dann nocht Trost und Verständnis aufzubringen.
Wie kann ich mir anmassen, für meine Katze zu entscheiden, dass ihr ein (in Menschenaugen) glückliches aber kurzes Leben als Freigänger lieber ist, als ein langes, behütetes, aber trotzdem spannendes Leben als Wohnungskatze. Und das dieses Leben eben genau so spannend sein kann, wie das einer Freigänger-Katze, das ist halt meine Aufgabe als Katzenhalter. Da bin ich gefordert.
Und auch mir, als absolutem Freilaufgegner, wird es doch wohl erlaubt sein, meine Meinung zu äußern, ohne als arrogant bezeichnet zu werden, nur weil ich die Meinung des posters nicht teile.
Ich finde es schon komisch - helfen soll man immer, dazu ist man dann gut genug (sehe ich auch immer wieder in den postings, wenn es um (ungewollte) Schwangerschaften geht) aber bitte: Kritik darf auf keinen Fall geübt werden.
Sicherlich muß es jeder für sich selbst entscheiden, ob er seine Katze rauslässt oder nicht - es muss aber auch denjenigen, die davon nichts halten, erlaubt sein, ihre Meinung zu vertreten.
Und vor allen Dingen: Verschont uns dann mit euren Trauerpostings. Dieeinzige, der mir dann wirklich leid tut, ist die Katze, denn die konnte eben nicht für sich selbst entscheiden. Aber sie hatte ja ein glückliches Leben.....