Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie )

Diskutiere Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) im Termine und Ankündigungen Forum im Bereich Tierschutz; weil sich das kaum einer vorstellen mag und zoophile unterschätzt oder gar belächeld wird .... tiere sind eben nur "dinge oder sachen" vorm...
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #41
Laut Tierschützern werden die Zoophilen aber polizeilich viel zu wenig verfolgt..........

weil sich das kaum einer vorstellen mag und zoophile unterschätzt oder gar belächeld wird ....
tiere sind eben nur "dinge oder sachen" vorm gesetz. traurig aber wahr.
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie )

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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #42
Aber eigentlich sollte es doch generell um Tierschutz gehen. Dabei spielt es doch nun wirklich keinen Unterschied was für schlimme Dinge einen Tier angetan werden. Ich möchte an dieser Stelle nochmal fragen. Weshalb sollte man denn einen Unterschied machen? Was soll denn ein extra Gesetz bringen?
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #43
Aber eigentlich sollte es doch generell um Tierschutz gehen. Dabei spielt es doch nun wirklich keinen Unterschied was für schlimme Dinge einen Tier angetan werden. Ich möchte an dieser Stelle nochmal fragen. Weshalb sollte man denn einen Unterschied machen? Was soll denn ein extra Gesetz bringen?

Frank, Du hast eigentlich Recht, aber Du kennst Deutschland ohne ein Gesetz mit dem jede Kleinigkeit extra geregelt wird kommen wir nicht aus.
Und solange die Verfolgung von Verstössen gegen den Tierschutz primär den Amtsveteräneren obliegt hätte ich gern noch ein paar Gesetze mehr
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #44
Frank, Du hast eigentlich Recht, aber Du kennst Deutschland ohne ein Gesetz mit dem jede Kleinigkeit extra geregelt wird kommen wir nicht aus.
Und solange die Verfolgung von Verstössen gegen den Tierschutz primär den Amtsveteräneren obliegt hätte ich gern noch ein paar Gesetze mehr
Ich bin da komplett anderer Meinung. Deutschland sollte sich eher auf wenige grundsätzliche Gesetze besinnen und nicht glauben, man könne jeden Bereich des menschlichen Lebens mit einen eigenen Gesetz regeln. Denn das führt lediglich zur allgemeinen Auffassung, das auch nur das verboten ist, was ausdrücklich in einen Gesetz erwähnt wird, bzw. zum Umkehrschluss, das alles was nicht ausdrücklich verboten ist, automatisch erlaubt wäre.

Und während "Otto-Normalverbraucher" fast in Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien erstickt und kaum einen Schritt tun kann, ohne mit den kompliziertesten Rechtsvorschriften fast erschlagen zu werden, hat man anderswo allenfalls ein müdes Lächeln dafür übrig. Da werden Katzen zu hunderttausenden von Jägern abgeschlachtet, da pfercht man in der Landwirtschaft immer noch Tiere auf engsten Raum in Ställen, schreddert mal eben überzählige Kücken und karrt Millionen Tiere kreuz und queer durch ganz Europa, natürlich mit vorher einkalkulierten Verlusten. Aber dagegen wagt natürlich kein Politiker etwas zu sagen. Logo, die wären ja auch schön blöd. Schliesslich sind diese Täter ja genau die Hauptzielgruppe bei jeder Wahl. Wer legt sich denn schon mit sowas wie den Jägern oder der Landwirtschaft an. Da ist es natürlich allemal besser ohne einen Hauch von Fakten, die angeblich immer grösser werdenden Zahl von Perversen zu beklagen.
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #45
Zu dem ganzen fällt mir nur eines ein!!
So lange ein Mensch denk Tiere fühlen nicht, so lange fühlen Tiere das Menschen nicht Denken!
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #46

Zum Thema Sodomie/Zoophilie (schaut Euch bitte auch die Kommentare an):




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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #47
Den aktuellen stand der Unterschriften-Sammelaktion kann man nicht mehr sehen. Weiss jemand was über den derzeitigen Stand?
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #48

Das letzte Tabu


Zoophile Menschen haben sexuelle Beziehungen mit Tieren. Das kommt häufiger vor, als man denkt – nicht nur auf der Alp, auch in der Stadt

Der Hörsaal war brechend voll, als an der Uni Zürich eine Tagung zum Thema «Psychologische Aspekte zum Tier im Recht» stattfand. Nebst dem Kriminologen Martin Killias, der ein Referat hielt über den Zusammenhang von Tierquälerei und Delinquenz, sprach auch Gieri Bolliger, Geschäftsleiter der Stiftung «Für das Tier im Recht». Der Titel seines Vortrags: «Sexualität mit Tieren (Zoophilie) in Psychologie und Recht»......



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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #49

Die Würde der Kreatur verpflichtet den Staat


Seit 1969 ist Sodomie nicht mehr strafbar, im Tierschutzgesetz gibt es kein explizites Verbot - ein Zustand, den Tierschützer angesichts einer durch das Internet begünstigten extrem hohen Dunkelziffer nicht länger hinnehmen wollen: Für den Herbst planen die Grünen einen eigenen Gesetzentwurf. Verborgener Missbrauch soll so effektiver bekämpft werden.

Als "Sodomie" oder "Zoophilie" bezeichnet man eine besondere Form der Mensch-Tier-Beziehung unter Einschluss sexueller Handlungen. Das Phänomen ist vom so genannten Zoosadismus zu unterscheiden: Dieser betrifft sexuell orientierte oder ausgerichtete Tierquälerei und ist nach § 17 Tierschutzgesetz (TierSchG) strafbar.....



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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #50

Landestierschutzbeauftragte fordert Verbot der Zoophilie


Angesichts der bevorstehenden Novellierung des Tierschutzgesetzes fordert die hessische Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin ein Verbot der Zoophilie. Hierunter versteht man jede Form sexueller Handlungen von Menschen an Tieren.

"Bis 1969 stand die Zoophilie in Deutschland im Strafgesetzbuch unter Strafe. Dies wurde aufgehoben, da man die Tiere durch das 1972 entstandene Tierschutzgesetz ausreichend geschützt wähnte", so Martin am Dienstag in Wiesbaden.....



 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #51

Hierunter versteht man jede Form sexueller Handlungen von Menschen an Tieren.


Das stimmt nicht.
Zoophilie KANN sexuelle Handlungen umfassen, muss sie aber nicht.

Ich will da sicher nichts schön reden, aber Zoophilie ist nicht zwangsläufig Sodomie.
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #52
Hallo Fundkatze,

kannst Du hier den Unterschied zwischen Sodomie & Zoophilie definieren?

Viele Gruesse - Mausi :arrow:++
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #53
Ööööh, ja, ich probiers mal.

Zoophilie kann alles und nichts sein. Wie der Name schon sagt - es ist die Liebe zum Tier. Diese Liebe hat bei Zoophilie einen sexuellen Aspekt, sprich die Geschlechtlichkeit spielt eine Rolle.
Und eben das kann viele Ausprägungen haben. Von einer Wahrnehmung des Haustieres als tatsächlicher Partner, vergleichbar mit einem Ehepartner.
Bis eben hin zur tatsächlichen Ausführung der sexuellen Neigung.
Aber auch hier gibt es Spannen. Vom normalen Streicheln des Tieres (z. B. am Kopf) und damit einhergehender Lustbefriedigung bis hin zum tatsächlichen Vollzug des Geschlechtsaktes.
Manchen Menschen reicht auch schon der alleinige Gedanke der Möglichkeit auf sexuellen Kontakt mit einem Tier.
Das Thema ist leider relativ unerforscht und bis auf wenige Vorträge kaum tatsächlich klar definiert. Noch ist auf jeden Fall die Zoophilie (natürlich mit Blick aufs Tierschutzgesetz usw.) nicht verboten, da die normale Zoophilie keine sexuellen Handlungen vornimmt, die "gegen den Willen" des Tieres geschehen. Heißt, es ist durchaus im Sinne des Menschen, dass auch das Tier glücklich und befriedigt ist - und sei es eben auch durch den Verzicht auf die sexuelle Handlung.

Kurz gesagt - es ist eine gestörte Sexualpräferenz.
Wie gesagt - ich rede den sexuellen Aspekt nicht weg, lediglich die eigentliche Handlung ist nicht zwingend.

Und auch wenn heute Zoophilie häufig gleichgesetzt wird mit Sodomie IST es nicht das Gleiche.
Bei Sodomie ist eben der geschlechtliche Vollzug mit einem Tier das Ausschlaggebende (Heute. Früher war Sodomie alles was "anders" war.).
Sodomisten suchen den Sex mit Tieren und nicht die Partnerschaft. Es ist nicht die Liebe zum Tier, die sie treibt, sondern eben die Suche nach sexueller Befriedigung.

Und deshalb ist es eben ein Unterschied.
Ich rede dabei nix schön und habe auch große Probleme mit der Annahme, dass das "Tier das will", denn ich glaube nicht, dass der sexuelle Akt tatsächlich als Ausdruck der Liebe im Tierreich (bis auf wenige Ausnahmen) gesehen wird.
Folglich ist es lediglich das Wunschdenken des Menschen.
Auch ich glaube, dass man Zoophilie unter Strafe stellen sollte - zumindest bis bewiesen ist, dass das Tier tatsächlich keine psychischen Schäden davon trägt.
Nur mag ich es nicht, wenn zwei Sachen in einen Topf geworfen werden. :)
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #54
Guten Morgen liebe Fundkatze,

herzlichen Dank fuer Deine umfangreichen Ausfuehrungen.

Liebe Gruesse & einen schoenen Tag - Mausi :)++
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #55
Ich rede dabei nix schön und habe auch große Probleme mit der Annahme, dass das "Tier das will", denn ich glaube nicht, dass der sexuelle Akt tatsächlich als Ausdruck der Liebe im Tierreich (bis auf wenige Ausnahmen) gesehen wird.
Folglich ist es lediglich das Wunschdenken des Menschen.
Nun ja, aber ist es denn nicht auch eine wie ich meine, extreme Form der Vermenschlichung, wenn wir Tieren eine Form der Sexualität unterstellen, die es meines Wissens eben nur bei Menschen gibt.

Und Sorry, aber da werden Unterschiede gemacht, die einzig und allein durch wirtschaftliche und andere Belange des Menschen definieren. Wenn einen Bullen oder Hengst Samen entnommen wird, glaube ich nicht das diese Tiere begreifen wo der Unterschied zur sexuellen Handlung durch den Menschen liegt.
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #56
Hm, das Tier macht ja bei der Samenentnahme nicht irgendwas anderes als auch beim natürlichen Geschlechtsakt...?
Bulle/Hengst springt auf Bock, Samen kommt - wo der landet, also obs tatsächlich eine Kuh/Stute ist oder da ein Becher ist, ist ihm ja (vermutlich) egal. Er folgt seinem Trieb, aufzuspringen und die vermeintliche Sexualpartnerin zu besamen.
Es steht dabei ja (idR und hoffentlich) kein sexueller Gedanke von menschlicher Seite im Vordergrund sondern der Bulle/Hengst hat eben gute Gene und die werden für die Zucht gebraucht.
Oder hab ich deinen Ansatz jetzt komplett falsch verstanden?
 
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #57
Nun ja, aber ist es denn nicht auch eine wie ich meine, extreme Form der Vermenschlichung, wenn wir Tieren eine Form der Sexualität unterstellen, die es meines Wissens eben nur bei Menschen gibt.

Hab ich was anderes behauptet?
Wie ich schrieb, es ist das "Wunschdenken" des Menschen, dass das Tier tatsächlich auch Liebe und Befriedigung dabei findet. Dabei interpretieren die Menschen eben die Reaktionen des Tieres als Ausdruck des Wohlgefallens.
Nie was anderes behauptet.
Aber durch eben die Frage ergibt sich die Diskussion um die Legalität der Zoophilie.

Und Sorry, aber da werden Unterschiede gemacht, die einzig und allein durch wirtschaftliche und andere Belange des Menschen definieren. Wenn einen Bullen oder Hengst Samen entnommen wird, glaube ich nicht das diese Tiere begreifen wo der Unterschied zur sexuellen Handlung durch den Menschen liegt.

Auch hier - wofür entschuldigst Du dich?
Wie ich schrieb, rede ich da nichts schön.
Ich habe nur gesagt, dass Sodomie anders als Zoophilie einen Sexualakt umfassen muss um als solche gesehen werden zu können.
That´s it.

Allerdings ist die Spermaentnahme bei Bullen keine "sexuelle Handlung durch den Menschen". Da der Mensch eben keine geschlechtliche Befriedigung, wenn er am Tier handelt dabei findet und es nicht darum geht Liebe zu zeigen oder sexuelle Macht auszuüben.
Auch hier rede ich nichts schön und bin der Technik gegenüber skeptisch - aber es ist keine Sodomie und auch keine Zoophilie, wenn der Bulle in einen Becher ejakuliert.

Ich weiß nicht, wie das für einen Bullen ist und kann eben, wie im Falle der Zoophilie auch, nicht beurteilen, ob das im Sinne des Bullen ist oder ob er sich danach mies und missbraucht fühlt. Sicherlich ist es im Fall der Spermaentnahme eher anerkannt als wenn eben ein Mensch Sex mit seinem Hund, Pferd, Katze oder Hamster hat - aber ja, ich denke, so lange wir das nicht beurteilen können (Ich bezweifle, dass wir das je können...), empfinde ich so eine Technik auch als, nunja, zumindest (hinter-)fraglich.

Allerdings stellt sich mir auch die Frage, ob es im Sinne der Freiheit sein kann im Zweifel das Verbot zu wählen...aber das Thema würde sicher nu ausufern. ;-)

Nu klarer?
 
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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #58
Auch hier - wofür entschuldigst Du dich?
Wie ich schrieb, rede ich da nichts schön.
Ich habe nur gesagt, dass Sodomie anders als Zoophilie einen Sexualakt umfassen muss um als solche gesehen werden zu können.
That´s it.
Stimmt, tut mir leid, ich hätte deutlicher schreiben sollen, das ich mit dem zweiten Teil meines Beitrages gar nicht Dich meinte.

Ich finde nur nach wie vor, daß eigentlich nur das Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund stehen sollte und nichts anderes. Tiere haben je nach Art und Rasse eine völlig andere Form der Sexualität. Man muß sich dazu nur mal Katzen anschauen. Da es bei Katzen keine monogamen Beziehungen gibt, unterscheidet sich dementsprechend auch ihr Sexualverhalten.
Und ich wage ernsthaft zu bezweifeln, daß eine Kuh oder ein Pferd einen Sexualakt mit Menschen als Vergewaltigung begreift, geschweige denn gar psychische Probleme dadurch erleidet. Wenn dem so wäre, müßte schlußfolgernd sämtliche künstliche Besamung gesetzlich unter Strafe gestellt werden. Nein, was eigentlich zählt, ist doch allenfalls die Art und Weise und die ist meines Wissens doch tatsächlich durch das Tierschutzgesetz gedeckt. Alles andere hat für mich viel eher etwas mit menschlichen Moralvorstellungen zu tun, statt mit Tierschutz.
 
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  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #59
Ich finde nur nach wie vor, daß eigentlich nur das Wohlbefinden der Tiere im Vordergrund stehen sollte und nichts anderes.

Klar, seh ich auch so. Nur - wann fühlt sich das Tier wohl? Immerhin haben Tiere auch ein anderes Rangdenken und der Sexualakt damit auch immer einen Aspekt des Dominierens.
Egal wie man es dreht - wir Menschen interpretieren das Verhalten des Tieres und _wissen_ es nicht. Sicherlich ist der Bereich der Sexualität aus Menschensicht sensibler als z. B. der Bereich der Hygiene bei Tieren. Aber auch hier natürlich nur aus Menschensicht.

Diesen Gedanken darf ich nur nicht zu Ende denken, weil man sonst die Haltung von Haustieren allgemein in Frage stellen müsste. Sicherlich verlass ich mich auf meine Interpretation (und muss das natürlich auch...), jedoch finde ich die Grenze zur Vermenschlichung da ziemlich fließend.

Und ich wage ernsthaft zu bezweifeln, daß eine Kuh oder ein Pferd einen Sexualakt mit Menschen als Vergewaltigung begreift, geschweige denn gar psychische Probleme dadurch erleidet. Wenn dem so wäre, müßte schlußfolgernd sämtliche künstliche Besamung gesetzlich unter Strafe gestellt werden.

Diesen Schluss halte ich nicht für zulässig. Nur weil etwas nicht verboten ist ein einer Weise, heißt das nicht, dass das Handeln auf andere Weise nicht folgenreich sein kann.
Uns fehlen viele Gesetze - gerade in Bezug auf Schwächere. Daraus zu schließen, dass unser Handeln nicht schadet, ist mir zu kurz.
Nein, ich weiß nicht, ob die Kuh das begreift. Aber ich glaube, dass jedes Tier einen Erhaltungstrieb hat, der sich im Zweifel auch durch Unterwerfung zeigt. Und das Handeln, das aus diesem Trieb entspringt, also im Zweifel die Unterwerfung, als "begreift es nicht" zu deuten, scheint mir gefährlich.
Und selbst wenn es so sein sollte, dass das Tier die Handlung als solche, wie wir sie sehen, nicht begreift, ist das kein Freifahrtschein. Im Gegenteil. Übertrage die Situation einfach mal aus der Tierwelt in die Menschenwelt.
Der Missbrauch eines Menschen mit Behinderung, der aufgrund seiner Behinderung das Handeln nicht fassen kann, ist kein Stück besser als der Missbrauch eines Menschen, der das Handeln versteht.
Für mich persönlich sogar noch verwerflicher, weil das Schutzbedürfnis höher gewesen wäre.

Unsere Forschungsmethoden sind begrenzt, also sollten es auch unsere Handlungen sein.

Nein, was eigentlich zählt, ist doch allenfalls die Art und Weise und die ist meines Wissens doch tatsächlich durch das Tierschutzgesetz gedeckt.

Im schlimmsten aller Fälle, ja. Nämlich wenn das Tier nachweislich (!!!) zu Schaden kommt. Allerdings basiert der Nachweis darauf, dass wir Menschen den Schaden erkennen.
Ein Nicht-erkennen heißt aber nicht, dass kein Schaden da sein kann.

Alles andere hat für mich viel eher etwas mit menschlichen Moralvorstellungen zu tun, statt mit Tierschutz.

Klar sind unsere Moralvorstellungen dabei nicht unentscheidend. Sexueller Kontakt mit Tieren ist seit je her, bis auf wenige Ausnahmen, verpönt.
Aber ich seh keinen Widerspruch in menschlicher Moral und Tierschutz. Der Gedanke des Schutzes ist Teil unserer Moral und damit auch Triebfeder des Tierschutzes.
Ich sehe da keine klare Trennung.
Und selbst wenn sich unsere Moral wandelt, was sie sicher tut, bleiben bestimmte Aspekte aufgrund der Dauer ihrer Existenz sicher bestehen - und dazu gehört eben auch der Schutz des Schwächeren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gegen sexuellen Missbrauch von Tieren ( Sodomie / Zoophilie ) Beitrag #60
Diesen Schluss halte ich nicht für zulässig. Nur weil etwas nicht verboten ist ein einer Weise, heißt das nicht, dass das Handeln auf andere Weise nicht folgenreich sein kann.
Uns fehlen viele Gesetze - gerade in Bezug auf Schwächere. Daraus zu schließen, dass unser Handeln nicht schadet, ist mir zu kurz.
Nein, sorry aber so meinte ich das auch nicht. Im Gegenteil, meiner Meinung kann man nicht ernsthaft den sexuellen Kontakt zu Tieren unter Strafe stellen wollen, ohne dabei auch sämtliche andere Bereiche wie bsw. Besamungsstationen bei Rindern mit einzubeziehen.

Nein, ich weiß nicht, ob die Kuh das begreift. Aber ich glaube, dass jedes Tier einen Erhaltungstrieb hat, der sich im Zweifel auch durch Unterwerfung zeigt. Und das Handeln, das aus diesem Trieb entspringt, also im Zweifel die Unterwerfung, als "begreift es nicht" zu deuten, scheint mir gefährlich.
Na ja, aber schau mal, Kühe sind genau wie Pferde eigentlich Herdentiere. Eine empfängnisbereite Kuh oder Stute wird einfach warten bis der richtige Bulle oder Hengst alle Konkurenten ausgeschaltet hat und aufspringt. Diese Tiere suchen sich ihren Partner doch nicht selbst aus und sie werden meines Erachtens deshalb auch keine Vergewaltigungsgedanken haben.
Ein anderers Beispiel sind unsere Katzen. Bei ihnen hat man als Mensch den Eindruck, daß es sich bei jeden natürlichen Sexualakt um eine Vergewaltigung mit zum Teil extremer Gewaltanwendung handelt. Wobei dies aber eindeutig zum normalen und natürlichen Verhalten gehört. Und dennoch kann man in unzähligen Threads lesen, wie allein dieses Verhalten oft als einer der Hauptgründe für jegliche Kastrationen benannt werden. Tierisches Verhalten macht uns Menschen oftmals nicht nur befremdlich, nein es passt so ganz und gar nicht zu unseren gesamten Moral- und Verhaltenskodex.

Unsere Forschungsmethoden sind begrenzt, also sollten es auch unsere Handlungen sein.
Wir reden hier aber davon etwas unter Strafe stellen zu wollen, obwohl wir eben KEINERLEI Ahnung haben ob und in welcher Form dieses Handeln überhaupt zu irgendeiner nennenswerten Auswirkung kommt. So was sollte aber doch vorher ganz klar und deutlich sein und nicht auf Grund irgendwelcher Mutmaßungen oder religiösen Moralvorstellungen zur wahren Tatsache per Gesetz diktiert werden.

Im schlimmsten aller Fälle, ja. Nämlich wenn das Tier nachweislich (!!!) zu Schaden kommt. Allerdings basiert der Nachweis darauf, dass wir Menschen den Schaden erkennen.
Ein Nicht-erkennen heißt aber nicht, dass kein Schaden da sein kann.
Sicherlich ist die Grauzone sehr schwer zu erkennen. Dennoch schießt der Umkehrschluß, den gesamten Bereich ohne die geringste Ausnahme im Strafgesetzbuch aufzunehmen, doch weit über das eigentliche Ziel, dem Schutz der Tiere, hinaus.


Klar sind unsere Moralvorstellungen dabei nicht unentscheidend. Sexueller Kontakt mit Tieren ist seit je her, bis auf wenige Ausnahmen, verpönt.
Aber ich seh keinen Widerspruch in menschlicher Moral und Tierschutz. Der Gedanke des Schutzes ist Teil unserer Moral und damit auch Triebfeder des Tierschutzes.
Ich sehe da keine klare Trennung.
Oh ... also für mich sind zwischen menschlicher Moral und Tierschutz ganze Welten dazwischen. Das geht vom heuchlerischen Unterscheiden zwischen Haus- und Nutztieren bis hin zum Umgang von Haustieren einerseits und grausamstes Abschlachten bsw. von "schädlichen Nagetieren" andererseits. Unsere heutige Moral ist zu einen sehr großen Teil religösen Ursprung hat sicher rein gar nichts mit Tierschutz zu tun. Ansonsten gäbe es doch schlichtweg nicht derartig gravierende Unterschiede, daß einerseits für Haustiere oft selbst die kompliziertesten Operationen keinerlei Problem darstellen, während das Leid und Elend bei "Nutztieren" immer neue Negativrekorde bricht.
 
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