Hallo Bettina,
ich wollts nicht aussprechen, um nicht rum zu unken, aber ich hatte es vermutet. Das ist mir nämlich von Gina nur zu gut bekannt - sie hat auch FORL. Du kannst eigentlich nicht viel tun, eben weil es auch Faktoren gibt, die im Nachhinein nicht mehr beeinflussbar sind und auch, weil die Ursachen für FORL immer noch nicht wirklich bekannt sind. Aktuell gibt es Studien, die darauf hindeuten, dass die Entstehung von FORL auch mit einem schlechten Calcium/Phosphor-Verhältnis in Verbindung gebracht werden kann. Vielleicht könnte man hier ansetzen mit einer höheren Calcium-Zufuhr, ABER: das darf AUSSCHLIESSLICH in Absprache mit einem Tierarzt geschehen, da zuviel Calcium auch schädlich ist!!!
Ich kann Dir aber aus Erfahrung eines sagen: es ist nicht weiter tragisch, wenn die Miezis keine oder nur noch wenig Zähne haben, sie sind dadurch kaum eingeschränkt. Gina hat ja nur noch ihr Vampirgebiss (die 4 Eckzähne und die kaum sichtbaren Schneidezähnchen dazwischen). Sämtliche Backenzähne sind draußen. Seitdem kann sie sogar wieder Nassfutter fressen, das nicht pastetenartig ist, vorher ging das nicht, vermutlich doch aufgrund von Schmerzen, wer weiß. Sie erbricht seitdem auch kaum mehr (abgesehen von den aktuellen Nebenwirkungen ihres Medikaments). Und, auch Trockenfutter geht wunderbar, ich habe ihr nur welches mit kleinen Kroketten besorgt (Eukanuba, als sie noch keine Nierendiät brauchte).
Also, Kopf hoch. Selbst wenn da nichts zu retten ist, es nimmt den Süßen nichts an Lebensqualität, wenn die Zähne raus sind.
Liebe Grüße und alles Gute für die Mäuse!