Es handelt sich hierbei also um einen Symptomkomplex, der durch unterschiedliche Erreger hervorgerufen wird, und Nase, Maulhöhle und Augen betrifft. Beteiligte Erreger sind verschiedene Viren (Herpes- und Caliciviren) und Bakterien (
Chlamydien, Bordetellen und Mykoplasmen).
es gibt 5verschiendene Arten und zwar:
Felines Herpesvirus-1 (FeHV-1), Felines
Calicivirus (
FCV),
Feline Chlamydiose (Feline Pneumonitis), Feline Bordetella-Infektion, Feline Mykoplasmeninfektion
Da die einzelnen Erkrankungen viele gemeinsame klinische Symptome haben, ist die genaue Diagnose schwierig. Sie kann nur durch Laboruntersuchungen gesichert werden.
Die Therapie der Virusinfektionen erfolgt symptomatisch und zielt auf die Vermeidung bakterieller Sekundärinfektionen ab (Antibiotika). Die Verabreichung von Immunglobulinen oder felinem Interferon soll das Virus selbst bekämpfen. Bei Feliner Pneumonitis (
Chlamydien) sind Tetrazykline lokal und systemisch über drei bis vier Wochen angezeigt. Chloramphenicol und Fluorchinolone sind ebenfalls wirksam, bei ihrem Einsatz müssen jedoch mögliche Risiken für die meist jungen Tiere (Chloramphenicol: aplastische
Anämie, Fluorchinolone: Knorpelwachstumsstörungen) sorgfältig abgewogen werden. Mykoplasmen können ebenfalls mit Tetrazyklinen, Doxycyclin, Chloramphenicol und Fluorchinolonen behandelt werden.
Es gibt zahlreiche Ansätze Katzenschnupfen begleitend zu behandeln. Hier werden L-Lysin, Kolostrum und Homöopathika eingesetzt. Die Wirksamkeit dieser Therapien ist bislang allerdings noch nicht erwiesen.
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