Stierkampf - Das grausige Spektakel

Diskutiere Stierkampf - Das grausige Spektakel im Termine und Ankündigungen Forum im Bereich Tierschutz; Liebe TierfreundInnen, nochmals vielen Dank für die vielen Protestbriefe, die uns immer noch als Kopien erreichen. Das französischen...
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #41

Liebe TierfreundInnen,


nochmals vielen Dank für die vielen Protestbriefe, die uns immer noch als Kopien erreichen.

Das französischen Kultusministerium hat immer noch nicht offiziell zu der skandalösen Auszeichnung des Stierkampfs zum Kulturgut Stellung genommen. Es muss also weiter protestiert werden! Die französischen Tierschutzorganisationen haben jetzt eine gemeinsame Webseite mit dem Titel Patrimoine Corrida eingerichtet, die Ihnen Gelegenheit gibt, eine Petition zu unterzeichnen, die die Entfernung dieses zweifelhaften Kulturguts verlangt. Bitte machen Sie mit, tragen Sie sich ein und klicken dann auf "signer". Folgende Angaben, von denen nur der Name und das Land veröffentlicht wird, sind erforderlich:

Nom de famille : * Familienname
Prénom : * Vorname
Autre (activité, statut etc) : Beruf (Angabe nicht unbedingt erforderlich.)
code postal : * PLZ
Ville : * Ort
Pays : * Land
Courriel : * Email-Adresse



Auf dieser Webseite finden sie auch die Daten der Demo in Paris, die wir schon angekündigt hatten:

Grosskundgebung am 28. Mai 2011 um 15 Uhr auf dem Place du Palais Royal in Paris.

Auch in Bordeaux findet am 28. Mai um 14 Uhr eine Demo auf dem Place Gambetta statt.

Unterstützen Sie bitte die Aktionen der französischen Tierschutzorganisationen!

Wir grüssen Sie herzlich aus Südfrankreich.
Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #42

Liebe TierfreundInnen,


die Demo vom 28. Mai 2011 in Paris war ein großer Erfolg : 1200 Personen haben in der französische Hauptstadt gegen die Auszeichnung des Stiermords als nationales Kulturerbe demonstriert. 1000 von ihnen trugen ein Plakat mit der Aufschrift „2012: Die Stiere stimmen ab“, in Anspielung auf die im nächsten Jahr stattfindende Präsidentenwahl. Auch in Bordeaux, Toulouse, Montpellier, Nice, Clermont-Ferrand, Rennes, Metz, Roanne und Bourg-en-Bresse gingen viele Tierfreunde auf die Strasse, um gegen die Entscheidung der französischen Regierung zu protestieren.

Allen, den Einzelpersonen und den 160 internationalen Organisationen, die sich zu dem Kollektiv „Nein zur französischen Schande“ zusammengeschlossen haben, sei hiermit dafür gedankt, dass sie den Stieren, die für die nationale Kulturschande Frankreichs qualvoll ihr Leben lassen, eine unüberhörbare Stimme gaben!

Bei der Demo in Paris befanden sich zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf der Tribüne: Abgeordnete der Nationalversammlung, Senatoren, Vertreter einiger Parteien, Prominente wie die Sängerin Stone und die Schauspielerin Mylène Demongeot. Als Vertreter der internationalen Anti-Stierkampfbewegung wurden für Spanien Marta Esteban, von der Plattform ¡La tortura nos es cultura ! und aus Holland Marius Kolff vom Komitee Antistiervechten von Jean-Pierre Garrigues vom französischen Comité Radicalement Anti Corrida begrüsst.

Vorher wurden die Anticorrida-Vertreter in Begleitung der Abgeordneten Marland-Militello und dem Senator Povinelli von drei Beratern des französischen Kultusministers Frédéric Mitterrand empfangen. Nach einer guten Stunde wurde die Diskussion unterbrochen, da der Senator unbedingt an einer Sitzung der Sozialistischen Partei teilnehmen wollte, um frontal seine Parteigenossen, unter denen sich zahlreiche Stierkampfanhänger befinden, zur Rede zu stellen. Besonders visierte er den Franktionsvorsitzenden seiner Partei in der Nationalversammlung an, der verhinderte, dass zahlreiche sozialistische Abgeordnete dem Gesetzentwurf der konservativen Abgeordneten Marland- Militello zum Verbot des Stierkampfs zustimmten.

Während der Unterhaltung im Ministerium waren die Abgeordnete Marland-Militello und der Senator Povinelli sehr entschlossen, was die Technokraten des Ministers wohl nicht erwartet hatten. Sie mussten zugeben, dass sie von unserer Aktion durcheinander gebracht wurden und dass die Auszeichnung der Corrida als Kulturerbe sehr diskutabel sei. Eine Richtlinie ist in Vorbereitung, um die Regeln für die Aufnahme als Immaterielles Kulturerbe Frankreichs zu revidieren.

„Wir als Stierkampfgegner befinden uns an einem entscheidenden Punkt. Die Bürger der Länder, in denen Stierkämpfe stattfinden, sind empört und mobilisieren sich immer mehr, ihre Volksvertreter aufzufordern, diese Barbarei abzuschaffen. Sie sehen die Gefahr, dass die Stierkampfvertreter alle Mittel nutzen, um die öffentliche Folter von Wiederkäuern zu schützen.
Die Abschaffung des Stierkampfs wird in der Geschichte seinen Weg gehen. Sie wurde im Juli 2010 vom katalonischen Parlament beschlossen. Die Auszeichnung als französisches Kulturerbe ist unwürdig. In den kommenden Wochen wird sich Minister Frédéric Mitterrand weiterhin laut und stark die Stimme der Mehrheit der Franzosen anhören müssen, die die Rücknahme seiner anachronistischen Entscheidung fordern, die Frankreich zur Schande von Europa degradiert.“
Mit diesen Worten ruft Jean-Pierre Garrigues, Präsident des französischen Comité Radicalement Anti Corrida auf, das französische Kultusministerium nicht zur Ruhe kommen zu lassen. „Es muss erreicht werden, dass unser Anliegen, die entsetzliche Quälerei in den Arenen Frankreichs zu beenden, mit Erfolg gekrönt wird. Das Kultusministerium versucht, unsere Forderungen herunter zu spielen und hofft, dass sich unsere Aktionen abschwächen. Wir müssen das Gegenteil beweisen!“

Sie können dazu etwas beitragen und, wenn Sie es noch nicht getan haben, die Petition „Nein zur französischen Schande“ unterzeichnen ( ) Sehen Sie sich bitte auch das Video von der Demo in Paris an ( ).

Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag und grüssen Sie aus Südfrankreich.

Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #43

Stierkampf auf Mallorca gestern heute aber nicht morgen


PALMA DE MALLORCA / SPANIEN (15.06.2011): Auf Mallorca gibt es vier Stierkampfarenen, die wichtigste und größte Arena, das Colisseu Balear, wo 1928 die erste Corrida stattfand, befindet sich in der Hauptstadt Palma de Mallorca, die Anderen in Inca, Muro und Alcúdia. Im vergangenen Jahr wurden 36 Stiere in den Arenen getötet, je „Corrida“ sechs Stiere......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #44

TV-Tipp: "Stierkampf – Kultur oder Barbarei?"
Donnerstag, 30. Juni 2011 um 8.45 Uhr, 17.35 Uhr
X:enius bei ARTE


Seit über 200 Jahren wird der Stierkampf, die Corrida, in Spanien als Nationalfest gefeiert. Nach wie vor ist sie sehr beliebt, denn die Corrida ist tief in der spanischen Kultur verwurzelt – für manche ist ein Stierkampf gar wahre Kunst......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #45

Nacktprotest mit über 100 Aktivisten gegen Stierkampf in Pamplona


Pamplona, 04.07.2011: Fast nackt, nur mit brauner, schwarzer und roter Farbe bemalt legten sich über 100 Mitglieder und Unterstützer der Tierrechtsorganisationen PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) und AnimaNaturalis zwei Tage vor der Stierhatz in Pamplona auf die Straße. Sie stellten damit das Bild eines geschundenen Stiers dar, der all die Tiere repräsentieren soll, die Jahr für Jahr während der Veranstaltung verletzt und getötet werden.......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #46

Tierschutzbund: Touristen sollen Stierkämpfen in Spanien fernbleiben


Bonn (epd). Der Deutsche Tierschutzbund hat deutsche Touristen dazu aufgerufen, Stierkämpfe oder Stierrennen in Spanien und Frankreich nicht durch ihren Besuch zu unterstützen. "Stierhatz ist weder Kultur noch Sport", erklärte Tierschutzbund-Präsident Wolfgang Apel am Dienstag in Bonn. "Es ist eine überflüssige Tortur." Pro Jahr kämen in Spanien bei Stierkämpfen und beim Training der Toreros rund 30.000 Stiere zu Tode......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #47
Ist das jetzt boshaft wenn ich meine ehrliche Meinung dazu sage? Oder wird gar zensiert?

Solange das mit den Stierkämpfen kein Ende findet, freue ich mich immer über jeden Menschen der dabei verletzt wird (oder sogar noch schlimmeres mit ihm passiert!).
 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #48
Wir sollten nicht so tun, als wäre unsere Massentierhaltung einen Deut besser als Stierkampf. Sie findet nur hinter verschlossenen Türen statt.

Sicher muss man sich fragen, ob so etwas sein muss. Ein Tier wird zu "Unterhaltungszwecken" getötet. Aber wer mal in einem Schlachthof war und die Todesangst der Tiere dort gesehen hat, wird nicht behaupten können, dass Tiere bei uns "humaner" getötet werden. Sie wachsen im Maststall auf, werden in einem LKW zusammen gefercht und zur Schlachtbank gefahren.

Bevor man also das tierunwürdige Verhalten in Spanien/Südfrankreich verurteilt, sollte man vor der eigenen Türe kehren. Es gibt nämlich einen großen Unterschied zwischen den Stieren in Frankreich und den Rindern hier: Die Stiere, die für die Arenen gezüchtet werden, verbringen ihr Leben meist freilaufend in größeren Herden auf riesigen Weiden. Unter anderem in der Camargue. Auch wenn man es sich angesichts des "Endes" nicht vorstellen kann - die dortigen Züchter hegen und pflegen ihre Tiere und erweisen ihnen den Respekt einer artgerechten Haltung. Es ist nicht einfach ein "Stück Vieh", das möglichst schnell schlachtreif werden und bis dahin möglichst wenig Kosten verursachen sollte, sondern es wird als Tier betrachtet und behandelt. In unseren Augen ein Widerspruch - aber es ist in der Tat so.
Ich will damit nicht gutheißen, was beispielsweise in Pamplona geschieht.

Nur sollte man nicht nur auf andere zeigen und auch sehen, dass mit dem Verbot des Stierkampfes auch diese Art der Haltung vermutlich zu Ende gehen wird.

Im übrigen wurde das Verbot in Katalonien nicht allein aus Gründen des Tierschutzes erlassen. Dahinter steckt auch der Konflikt zwischen Spanien und Katalonien - man will sich möglichst in allem von Spanien distanzieren/abheben. Wenn die Spanier den Stierkampf verboten hätten, wäre er in Katalonien vermutlich unter Schutz gestellt worden. Ändert aber nichts am positiven Ergebnis für die Tiere.
 
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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #49

48 Tote bei der Stierhatz in Pamplona - EU subventioniert Tierquälerei mit 500 Millionen


Pamplona (Spanien) / Gerlingen, 14. Juli 2011 Trotz weltweiter Proteste wurde dieses Jahr erneut das grausame Stierrennen in den engen Gassen von Pamplona durchgeführt, das gestern zu Ende ging. Die 48 in die Arena von Pamplona getriebenen Stiere starben vor einer gröhlenden Menschenkulisse einen grauenvollen Tod....



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #50

Liebe TierfreundInnen,


können Sie sich vorstellen, einen Stier bei sich zuhause als Haustier zu halten? Natürlich können Sie ihn nicht in Ihrer Wohnung mit Ihrem Fiffi das Körbchen teilen oder ihn etwas bequemer auf dem Balkon wiederkäuen lassen. Doch wenn Sie hinter Ihrem Haus eine genügend große saftige Wiese haben, wäre er mit dieser Möglichkeit sehr zufrieden. Was halten Sie davon?

Wie Sie es machen können, zeigt Ihnen ein Franzose aus der Bretagne, der einen jungen Stier vor dem Tod in der Stierkampfarena gerettet hat und damit der Propagandalüge vom Stier als gefährliche Bestie Lügen straft. Mehr erfahren Sie durch einen neuen Artikel auf unserer Webseite.

Wie Menschen Stiere reizen können, so dass sie zu wütenden Bestien werden, wird alljährlich in der nordwestspanischen Stadt Tordesillas vorgeführt. In dieser Stadt wird am zweiten Dienstag im September eines jeden Jahres ein Stier von einer entfesselten Menschenmenge gehetzt und schließlich grausam abgeschlachtet.

Die niederländische Antistierkampf-Organisation CAS International ruft auf, am 11. September nach Tordesillas zu kommen, um gegen dieses Massaker zu protestieren. Wenn Sie daran teilnehmen wollen, setzen Sie sich bitte mit CAS International in Verbindung: [email protected]

Mit unseren Grüssen aus Südfrankreich wünschen wir Ihnen eine schöne Sommerzeit

Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #51

Stierkämpfe auf Mallorca: Trauermarsch in Inca


Am Sonntag nachmittag gegen 17 Uhr fand in Inca, auch die heimliche Hauptstadt von Mallorca genannt, ein Protestmarsch von Tierschützern statt. Die Protestler forderten erneut die sofortige Abschaffung der Stierkämpfe. Rund 200 Aktivisten von AnimaNaturalis waren gekommen.....



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #52

TV-Tipp: "Arena" Dokumentarfilm von Günter Schwaiger
Dienstag, 30. August 2011, 22:50 Uhr, 3Sat


Der Stier als Symbol und Gegenstand von Ritus, Kult und Spiel hat archaische Wurzeln. In vielen Kulturen wurden die Tiere zu religiösen Zwecken getötet, um sie nachher in einem gemeinsamen Mahl zu verzehren. Die Opferhandlung erwarb die Bedeutung einer spirituellen Reinigung und Bereicherung. Das Fest des Stierkampfes versteht sich als Nachkomme dieser Zeremonien. Der Stierkampf der neueren Zeit entwickelte sich aus adeligen Reiterspielen des Mittelalters und bekam erst im 18. Jahrhundert die "Kunst"-Form, in der er heute in den Arenen zu sehen ist. Inwiefern sich dieses Verständnis eines traditionellen Rituals mit der Tatsache des vorexerzierten Tötens und Leidens in Verbindung bringen lässt, ist eine heikle Frage und nagt beständig am Gewissen der Stierkampfanhänger......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #53

“Ich möchte Stierkämpfer sein” Reality TV der grausamsten Art


Reality-TV, das Genre boomt, auch im spanischen Fernsehen. Wo Reality draufsteht, steckt nicht immer die ganze Wahrheit drin, so auch bei “Quiero Ser Torero”, einer Reality Show, bei der sechs junge Stierschlächter aus verschiedenen Stierkampfschulen gegeneinander antreten. Dem Sieger winkt eine besonders geförderte Ausbildung zum Torero.

Bei der Beurteilung zählen ästhetische Kriterien, Erfahrung, die Durchführung und das Wissen über den Stierkampf. Zu keinem Zeitpunkt bezieht die Show sich auf das Leben des Tieres, die schreckliche Folter und den qualvollen Tod. Während der letzten Aufzeichnung, ausgestrahlt wird die Sendung zu bester Sendezeit von Telemadrid und Castilla La Mancha TV, wurden mehrere Stierkälber grausam zu Tode gefoltert.......



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #54


TV-Tipp: "Stierkampf zwischen Tradition und Tierquälerei"
Montag, 02. Juli 2012, ARTE, 16:35 Uhr - Arena


Am Stierkampf scheiden sich die Geister. Während er von seinen Anhängern als bewahrenswerte Tradition und sportliches Ereignis gefeiert wird, ist er für immer mehr Menschen Sinnbild blutiger Tierquälerei. Die Dokumentation hat sich in ganz unterschiedlichen Torero-Schulen umgesehen und lässt neben gefeierten Stierkämpfern auch Kritiker zu Wort kommen........

 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #55

“Zerbreche eine Lanze für den Toro de la Vega”, mehr als 70 000 Unterschriften


Mehr als 70 000 Menschen haben symbolisch eine Lanze zerbrochen um die Abschaffung des “Toro de la Vega”, der grausamsten Stierhatz Spaniens, zu fordern.........



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #56

Tiefstes dunkles Spanien – Wildschweinjagd mit Lanzen -->> VIDEO


Man ist aus Spanien ja schon einiges gewöhnt an grausamen Traditionen, Stierkampf und andere blutige Volksfeste mit Stieren wie “toro de la vega”, das Erhängen der Galgos, sowie das Köpfen von Hähnen, Hundekämpfe, das Werfen von Ziegen von einem Kirchturm, die Liste der Grausamkeiten ist lang, auch wenn einige dieser lebensverachtenden “fiestas” und Traditionen bereits verboten wurden.

Nun soll, wie am Montag die spanische Tageszeitung El Pais verlauten ließ, in Kastilien-La Mancha die Wildschweinjagd mit Lanzen wieder eingeführt werden, hierbei werden die Tiere von mit 3 Meter langen Lanzen bewaffneten Reitern gehetzt, die auf das in Todesangst fliehende Wildschwein einstechen. Derjenige der als erstes Blut fließen lässt darf es töten, d.h., das Wildschwein wird mit Stichen schwer verletzt, bricht zusammen und stirbt nach einem langen, qualvollen Todeskampf. Willkommen im Mittelalter...



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #57

Ein blutiges Bildungsprogramm – Stierkampf als Schulfach


Am 8. April 2011 stellte die Regierung von Madrid, an ihrer Spitze die bekennende Stierkampfanhängerin Esperanza Aguirre, den Stierkampf unter Schutz, obwohl laut Studien 66 Prozent der Madrilener kein Interesse am Stierkampf haben. Aguirre, verheiratet mit einem Stierzüchter, will die beschönigend „Tauromachie“ (Stierkämpferkunst) genannte blutige Gemetzel an Schulen unterrichtet wissen und den Kindern lehren, die Folter des Stieres zu lieben und die Stierkampfindustrie zu bereichern........



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #58

Feige Toreros beim Stierkampf auf Mallorca


Stierkämpfe sind auf der Insel Mallorca ein eher seltenes Spektakel geworden. Aber wenn es wieder einmal soweit ist, haben viele den Eindruck, dass die Toreros zu feige für einen echten Kampf Mann gegen Stier sind.

Diesen Eindruck hatten auch am gestrigen Abend die Zuschauer, als wieder einmal sechs Stiere in der Plaza de Toros in Palma de Mallorca ihr Leben lassen mussten.

Aus Quellen der Stierkampf-Szene heisst es man habe den Tieren vor der Corrida offensichtlich Betäubungsmittel verabreicht. Die Kampfstiere hätten kraftlos und wenig angriffslustig gewirkt. Dies würde gegen den Ehrenkodex des Stierkampfes verstoßen, geschieht aber immer wieder.......



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #59

Keine EU-Gelder für spanische Stierkampfübertragungen verwenden!


Bitte schreiben Sie an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und verlangen Sie, dass die Finanzspritzen der EU-Länder für Spanien an Bedingungen geknüpft werden. Die spanische Regierung darf keinen Euro-Cent für Stierkämpfe, Stierfeste oder Stierrennen verwenden.

Nach einer sechsjährigen Pause überträgt das spanische Staatsfernsehen TVE1 seit dem 05.09.2012 erneut live Stierkämpfe im Fernsehen. Diese werden zeitversetzt in alle Welt ausgestrahlt. Die spanische Stierkampfindustrie ist so angeschlagen, dass die Star-Toreros wie El Julí sogar auf eine Gage verzichten. Der Sender trägt die Kosten für den technischen Aufwand der Übertragung. Sind die Euro-Hilfsgelder auf diese Art sinnvoll ausgegeben, Frau Merkel und Herr Schäuble???......



 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #60

Das Ende des Stierkampfs


Kein Geld, keine Zuschauer in den Arenen. Die ersten Kampfbullen landen im Schlachthaus

Madrid. Früher starben Spaniens Stiere in der Arena durch den Degen des Toreros, heute landen immer mehr Kampfbullen im Schlachthaus. Der umstrittene Stierkampf ist in der Krise: Die Zuschauer bleiben weg und immer mehr Orte wollen kein Geld mehr für die fragwürdigen „Fiestas“ ausgeben, bei denen die Tiere zu Tode gequält werden. Nun schloss auch die nordspanische Stadt San Sebastian ihre Arena: „Das Leiden der Tiere darf sich nicht in ein öffentliches Spektakel verwandeln“, erklärte der Bürgermeister Juan Karlos Izagirre.......



 
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