Stierkampf - Das grausige Spektakel

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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #21

Bitte stimmt alle mit NO!
Stier"kampf" darf nicht Weltkulturerbe werden!




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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #22

Spanischer Top-Matador kämpft um sein Leben


Gerlingen, 27.04.2010: Es ist bedauerlich, dass Spaniens Top-Matador José Tomás von einem Stier durchbohrt wurde und trotz Not-OP vielleicht nicht überleben wird. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass jedes Jahr tausende Tote zu beklagen sind: nämlich die Stiere.......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #23

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,


An der Pazifikküste im Norden Chiles tummeln sich noch etwa 12.000 der gefährdeten Humboldt-Pinguine. Doch der geplante Bau von gleich drei Kohlekraftwerken droht deren Lebensraum zu zerstören. Mit dem erzeugten Strom sollen die energiehungrigen Kupferminen in den Anden betrieben werden. Nicht nur für die Pinguine wäre das Projekt katastrophal, auch die Bevölkerung sieht ihre Lebensgrundlagen bedroht. Die lokale Bürgerbewegung MODEMA leistet seit Jahren dagegen erfolgreich Widerstand. Mit dem neuen Präsidenten Sebastián Piñera sind diese Erfolge akut gefährdet.

Bitte unterschreiben Sie den Protestbrief hier: -->>

Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank - Reinhard Behrend

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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #24

Dies ist ein historischer Moment. Wir haben die Chance, den blutigen „Sport“ des Stierkampfes in einer der größten Regionen Spaniens zu beenden: in Katalonien.


Helfen Sie uns dabei.

Aufgrund einer groß angelegten Kampagne der katalanischen Öffentlichkeit gegen den grausamen Stierkampf, stimmt das regionale Parlament diesen Sommer über ein mögliches Stierkampfverbot ab. Wir möchten den Parlamentsmitgliedern zeigen, dass weltweit tausende Menschen für ein Verbot sind und sie hoffen, dass das Parlament diesem grausamen „Sport“ ein Ende setzt........



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #25

Stierhatz im spanischen Pamplona: Schon 60 Verletzte


Neuerlich Stierhatz in Pamplona und Stierkampf in Madrid "Kulturerbe"!

Seit gestern werden wieder täglich Dutzende Stiere in der berühmt-berüchtigten Stierhatz durch die engen Straßen der nordspanischen Stadt Pamplona gehetzt. Dieses barbarische Fest ist eines der extremeren Beispiele für das sinnlose Leiden und Sterben Hunderter Stiere, die in den Arenen Spaniens jämmer-lich zu Tode gequält werden. Spaniens Stierquäler feiern das Schlachtfest von Pamplona wie ein Nationalheiligtum, das sie unter allen Umständen schützen wollen.....




Stierhatz im spanischen Pamplona: Schon 60 Verletzte

Neuerlich Stierhatz in Pamplona und Stierkampf in Madrid "Kulturerbe"!

Seit gestern werden wieder täglich Dutzende Stiere in der berühmt-berüchtigten Stierhatz durch die engen Straßen der nordspanischen Stadt Pamplona gehetzt. Dieses barbarische Fest ist eines der extremeren Beispiele für das sinnlose Leiden und Sterben Hunderter Stiere, die in den Arenen Spaniens jämmer-lich zu Tode gequält werden. Spaniens Stierquäler feiern das Schlachtfest von Pamplona wie ein Nationalheiligtum, das sie unter allen Umständen schützen wollen.....



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #26

Eine wunderbare Nachricht:


Katalonien entscheidet über Stierkampfverbot

Das Parlament der spanischen Region Katalonien entscheidet heute über ein Stierkampfverbot, das Tierschützer seit langem fordern. Es wird ein äußerst knapper Ausgang der Abstimmung erwartet, in der es für konservative Spanier um ein nationales Kulturgut, für Gegner dagegen um Tierquälerei geht.

Die konservative Zeitung „El Mundo“ sprach von einem Politikum und warf Katalonien vor, es wolle „alles verbieten, was spanisch ist“. Eine internationale Tierschützergruppe reichte 140.000 Unterschriften für ein Verbot ein. Der Stierkampf ist mit 40.000 Arbeitsplätzen und Milliardengewinnen auch ein wichtiger Wirtschaftssektor. Bisher ist er nur auf den Kanarischen Inseln verboten.



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #27

TASSO-Newsletter


Wegweisende Entscheidung: Katalonien verbietet Stierkampf

In der spanischen Region Katalonien wird es ab dem Jahr 2012 keine Stierkämpfe mehr geben. Das beschloss das dortige Parlament kürzlich mit 68 zu 55 Stimmen und neun Enthaltungen. Damit ist Katalonien die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe abschafft. Als wirtschaftstärkstes Gebiet des Landes könnte die Entscheidung Signalcharakter für ganz Spanien haben. Auf den Kanarischen Inseln ist der Stierkampf bereits seit 1991 verboten.

Der Entscheidung ging ein Volksbegehren voraus, bei dem 180.000 Unterschriften für die Abschaffung des Stierkampfes gesammelt wurden. "Ein großartiger Schritt für den Tierschutz", kommentiert Andrea Thümmel, Pressesprecherin bei TASSO die Entscheidung.



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Liebe TierfreundInnen,


wir haben allen Grund, die Entscheidung des katalonischen Parlaments für das Stierkampfverbot als einen großen Erfolg des Tierschutzes zu feiern.

Allerdings ist dieser Erfolg nur ein Etappensieg, der von unseren katalonischen Freunden mit viel Arbeit und Ausdauer und der Unterstützung durch die internationale Gemeinschaft der Stierkampfgegner erreicht wurde. Mit wie viel Freude das Abstimmungsergebnis aufgenommen wurde, können Sie in diesem Video sehen: Das Video zeigt aber auch, mit welcher Wut unsere Gegner das Votum des katalonischen Parlaments aufgenommen haben. Ihre Reaktion sollte uns vor Euphorie warnen und unsere Blick auf den steinigen Weg bis zum Inkrafttreten des Stierkampfverbots am 1. Januar 2012 lenken. Bis dahin werden die Stierquäler versuchen, unter Einschaltung des spanischen Parlaments, des Verfassungsgerichts und obscuren Verbindungen zur spanischen Regierung das Stierkampfverbot auszuhebeln. Auch ihre Bemühungen, den Stiermord zum UNESCO-Kulurerbe erklären zu lassen, werden sie als Trotzreaktion verstärken.

In Frankreich hat die Sensation, für die die katalonischen Abgeordneten gesorgt haben, in den Medien ein großes Echo erfahren. Die Kommentare, die noch vor einiger Zeit mit dem Stierkampf-Milieu sympathisierten, sind einer Darstellung gewichen, die dem Anliegen der Stierkampfgegner grösseren Raum als bisher einräumt. Sehr oft wird auch auf die Initiative von etwa 60 Abgeordneten der französischen Nationalversammlung hingewiesen, die darauf abzielt, den Ausnahmeparagrafen im Tierschutzgesetz, der Stierkämpfe in Südfrankreich erlaubt, zu streichen. In der Tat hat diese Initiative neuen Aufwind erhalten, wie die Abgeordnete, die diese Initiative koordiniert, verlauten lässt. Wie immer der Vorstoß der 60 Abgeordneten ausgehen mag, das Votum des katalonischen Parlaments hat in der französischen Öffentlichkeit Furore gemacht und wird dazu beitragen, dass die Stimme der französischen Stierkampfgegner von den Medien nicht mehr als lästige Meckerei von einer Handvoll Sektierern wahrgenommen wird.

Genießen Sie für einen Moment die Freude an dem historischen Ereignis und sammeln Sie neue Kräfte für den Weg, der noch vor uns liegt.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend und grüssen Sie aus dem Süden.

Anke und Karl Daerner


In letzter Minute erreicht uns eine Umfrage mit dem Text "Soll auch Frankreich den Stierkampf verbieten?". Stimmen Sie mit " Oui", so lange die Umfrage noch nicht geschlossen ist:

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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #28
Ein guter Anfang! Tradition und Weltkulturerbe hin oder her: Ein Respekt gegenüber anderen Gebräuchen ist o.k., solange dadurch kein Leid ausgelöst wird. Dies ist hier aber der Fall. Und sowas auch noch auszeichnen lassen zu wollen? Ich glaube es geht los....

Daß dabei auch Toreros verletzt werden? Selber schuld. Sie haben die Wahl das zu machen, oder es zu lassen. Die Stiere nicht.
 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #29

Öffentliche Lynchjustiz gegen friedliche Anti-Stierkampf-Aktivisten


Vier Verletzte und ein demoliertes Auto sind das bittere Resultat eines Angriffs von Stierkampffanatikern auf eine kleine Gruppe friedlicher Tierrechtler und ein Fernsehteam.......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #30

Steuermittel-Irrsinn


EU sponsert Gemetzel an spanischen Stieren

40 000 Stiere pro Jahr getötet +++ EU zahlt 44,3 Mio. Euro jährlich

Jetzt berichtet die britische Zeitung „Daily Mail Online“, dass die EU das Gemetzel an spanischen Stieren eifrig mitsponsert. Laut „Daily Mail“ zahlt die EU rund 44,3 Millionen Euro an direkten Subventionen für Stierkampf-Feste in spanischen Provinzen und an die Stierkampf-Arenen der großen Metropolen..........



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #31
... Aber diese Stiere werden nur zum Töten in der Arena gezüchtet. Halte das für eine Abartigkeit ...
Der war gut...

Was meinst du denn, wofür Schweine, Hähnchen, Puten und männliche Rinder gezüchtet werden? Zum Töten und verzehren. Zu den Stieren in Spanien gibt es nur zwei Unterschiede: Unsere hiesigen Fleischlieferanten führen immer noch in der Mehrheit ein absolut unwürdiges Leben ohne Tageslicht und Bewegungsfreiraum und sie sterben ohne Presse-Rummel.

Nur um das Klarzustellen: Ich bin sicher auch keine Beführworterin von Stierkämpfen etc. aber man sollte sich endlich von der deutschen Menthalität verabschieden, dass das Fleisch aus der Kühltheke kommt und der Strom aus der Steckdose. Erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor man über andere herfällt.

Und nun bitte keine Argumentation von wegen Bio-Fleisch etc. Klar ist das eine Möglichkeit, aber diese Möglichkeit wird (noch) von den wenigsten wirklich wahrgenommen. Ansonsten gäbe es in D keine Massentierhaltung und keine hochgezüchteten Puten, die vor lauter Brustfleisch nach vorne überkippen und nicht mehr laufen können. ... und das ihr ganzes kurzes Leben lang, Tag für Tag.

Wenn ich nur zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu wählen hätte, dann wäre ich auch lieber der Stier, der sein Leben weitestgehend artgerecht verbringt und lediglich das Ende eine Tortour ist, als wie ein hiesiger Fleischlieferant, der sein ganzes Leben in Qual verbringt ... millionenfach und von der Presse fast unbeachtet.
 
  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #32

Frankreich : Aus für Stierkämpfe in Fréjus


Mehr als ein Jahrhundert der Gewalt, Folter und Barbarei sind an der französischen Riviera zu Ende gegangen. Mit einer 105 Jahre alten Geschichte galt die südfranzösische Stadt Fréjus als eine der ältesten Stierkampfstädte Frankreichs. Dieser beschämenden Tradition hat der Bürgermeister von Fréjus Elie Brun mit einer weisen Entscheidung nun den Todesstoss versetzt......



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #33

Liebe Tierfreunde/Innen,


auch in der Weihnachtszeit kommen die Stiere nicht zur Ruhe. Die Karawane der spanischen und französischen Stiertöter ist auf die andere Seite des Atlantiks gezogen, wo sie mit ihrem Gemetzel die Winterpause in Europa überbrücken. In den Arenen Lateinamerikas fallen den Stiermördern noch viel mehr Stiere zum Opfer als auf dem alten Kontinent. Doch auch auf dem amerikanischen Kontinent bläst ihnen ein starker Gegenwind um die Ohren. Dem Beispiel Kataloniens folgend hat nun auch der zentralamerikanische Staat Nicaragua mit einem neuen und sehr strengen Tierschutzgesetz den Stierkampf verboten. Für dieses Gesetz fand sich im Parlament des Landes eine überwältigende Mehrheit. Damit wurde die langjährige Vorarbeit von lokalen und internationalen Tierschutzorganisationen belohnt, die zu einem massiven Meinungsumschwung in Nicaragua führte.

Eine weitere Bastion des Stierkampf in Lateinamerika gerät ins Wanken: Der Präsident von Ecuador, Rafael Correa, hat am Freitag angekündigt, die Bevölkerung über die Abschaffung der Corrida im Rahmen einer Verfassungsreform abstimmen zu lassen. Der Ankündigung des Präsidenten ging am 1. Dezember in der Hauptstadt Quito eine Demo Tausender Menschen voraus, die einem Aufruf mehrerer kultureller und Tierschutzorganisationen folgend durch die Strassen Quitos bis zum Präsidentenpalast defilierten.

Vielleicht erreicht dieser Dominoeffekt auch die Stierkampfhochburg Mexiko: Abgeordnete des mexikanischen Parlaments stimmten am 2. Dezember für eine Volksabstimmung, mit der 2011 die Bevölkerung Mexikos über die Abschaffung des Stierkampfs abstimmen soll. Diese Initiative wurde von mehreren Tierschutzorganisationen unterstützt, die am selben Tag, als der Antrag vom Parlament angenommen wurde, vor dem Parlamentsgebäude für die Abschaffung der Corrida und von Zirkusaufführungen mit Wildtieren demonstrierten. Bei einer Umfrage im letzten Jahr sprachen sich 70% der Mexikaner für die Abschaffung des Stierkampfs und 65% gegen Tierdressuren im Zirkus aus. Ein vielversprechendes Zeichen für das Gelingen der Volksabstimmung!

Zurück nach Europa: Die Ende November in Katalonien abgehaltenen Wahlen für das Regionalparlament sahen wir mit Beunruhigung entgegen, denn der Koalition, die das Stierkampfverbot durchgesetzt hat, wurde keine gute Prognose gestellt. Nun können wir jedoch aufatmen, da diese Entscheidung für das Stierkampfverbot nicht wieder in Frage gestellt wird. Der Gewinner der Wahl, ein Bündnis aus einer liberalen und einer christdemokratischen Partei, geeint durch einen gemäßigten katalanischen Nationalismus, wird den Stierquälern nicht wieder die Tür öffnen.

Obwohl die Gefahr, dass die Corrida von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt wird, noch immer akut ist, können wir mit den positiven Nachrichten aus den lateinamerikanischen Stierkampfländern gestärkt in das neue Jahr gehen. Wir wünschen Ihnen allen ein Frohes Weihnachtsfest und viel Mut für das neue Jahr. Wir hoffen, dass wir mit unseren gemeinsamen Bemühungen, eine Verbesserung der Lebensbedingungen unserer Freunde, den Tieren, erreichen können. Mögliche Rückschläge sollten uns nicht entmutigen, sondern um so mehr anspornen.

Herzliche Grüsse aus Südfrankreich
Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #34

Neue Stierkampfverbote


Gute Nachrichten erreichen uns von den KollegInnen von Stop Corrida: Nicaragua ist dem guten Beispiel von Katalonien gefolgt und hat im Rahmen seines neuen Tierschutzgesetzes den Stierkampf verboten. Vorausgegangen war eine intensive Aufklärungsarbeit von lokalen und internationalen Tierschutzorganisa-tionen.

Auch in Ecuador könnte es bald zu einem Stierkampfverbot kommen: Nach einer Demo mit Tausenden Teilnehmern hat Präsident Rafael Correa angekündigt, das Volk über die Abschaffung des Stierkampfes abstimmen zu lassen...........



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #35

Stierkampfgegner "aufgespießt"


Rund 750 Tierschützerinnen und Tierschützer haben sich am Sonntag in Mexiko-Stadt ausgezogen, um gegen Stierkämpfe zu protestieren - mit Kunstblut überströmt und mit Speeren übersät.



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #36

Liebe TierfreundInnen,


Stierkampf als IMMATERIELLES WELTKULTURERBE der UNESCO? Die Gefahr eine der schlimmsten Tierquälereien, zu denen Menschen fähig sind, zu einem der wichtigsten Kulturgüter der Menschheit zu erklären, wächst immer mehr. Besonders die spanische Stierkampflobby bemüht sich krampfhaft, um die Stierquälerei unter den Schutz der UNESCO zu stellen. Ihre Befürchtungen, dass ihr widerliches Treiben in Spanien und auch in anderen Stierkampfländern, wie in Katalonien, von der Bevölkerung nicht mehr geduldet wird, lassen sie zu diesem Rettungsanker greifen. Mit dem Schutzschirm der UNESCO wird der Stiermord in den Arenen verewigt und alle Bemühungen ihn dann abzuschaffen, als Verstoß gegen völkerrechtliche Verträge betrachtet.

Vermutlich wird die Stierkampflobby schon bald ihren Antrag bei der UNESCO einreichen. Deshalb ist es wichtig, den Entscheidungsträgern der UNESCO, die ganze grausame Wahrheit, die sich hinter dem so genannten „Kulturgut“ und den rein wirtschaftlichen Interessen ihrer Lobby verbirgt, vor Augen zu halten.

Aus diesem Grund hat die Präsidentin der internationalen Tierrechtsplattform LA TORTURA NO ES CULTURA Marta Esteban gegenüber Cecile Duvelle, Leiterin der Abteilung Immaterielles Weltkulturerbe der UNESCO, die Forderung erhoben, auch die Meinung derjenigen zu berücksichtigen, die die Folter eines Tieres zum reinen Vergnügen nicht akzeptieren, zu berücksichtigen. Sie fordert die UNESCO auf, die Plattform LA TORTURA NO ES CULTURA als Berater hinzuzuziehen, zu deren Mitgliedern erfahrene Veterinäre, Juristen, Soziologen und Journalisten zählen.

Unterzeichnen Sie bitte die Petition mit der Forderung, dass die UNESCO die Tierrechtsplattform LA TORTURA NO ES CULTURA zur Beratung hinzuzieht

Halten Sie sich bitte über die perfiden Absichten der Stierquäler bei und unserer UNESCO-Sonderseite auf dem Laufenden

Quelle:

Herzliche Grüsse aus Südfrankreich
Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #37

Liebe TierfreundInnen,


Schritt für Schritt nähern sich die Stierquäler ihrem Ziel, den Stierkampf von der UNESCO zum Immateriellen Kulturerbe erklären zu lassen. Vor einer Woche wurde der Stierkampf in der Autonomen Gemeinschaft von Madrid offiziell von der regionalen Regierung als besonderes Kulturgut unter Schutz gestellt. Mit dieser Auszeichnung kann die Stierkampflobby nun auch offiziell mit dem Geldsegen der Region und mit steuerlichen Vergünstigungen rechnen. Anstatt das Geld in den Not leidenden Sozialsektor zu stecken, zieht es die Madrider Regionalregierung vor, die Taschen einer mafiösen Clique zu füllen. Angriffe auf den “fiesta de toros” genannten Stiermord können künftig sogar mit Bußgeldern geahndet werden. Die Absichten der Präsidentin der Madrider Regionalregierung Esperanza Aguirre gehen noch weiter: Sie möchte eine neue Generation von Stierkampfanhängern schaffen und den Stierkampf am liebsten als Schulfach einführen. Diese Frau, die mit dem Stierzüchter Fernando Ramírez de Haro y Valdés verheiratet ist, ist nicht nur dem Schutz dieses so genannten Kulturguts sondern anscheinend auch dem persönlichen Schutz ihres Vermögens verpflichtet. Lesen Sie bitte mehr bei

Um gegen die Machenschaften der Stierquäler zu protestieren, hat die internationale Plattform “La Tortura No Es Cultura”, der 27 Anti-Stierkampf-Organisationen angehören, zu einer großen Demonstration am 8. Mai im Zentrum von Madrid aufgerufen. Diese wendet sich auch gegen die Auszeichnung der Kulturschande als Immaterielles Welt-Kulturerbe durch die UNESCO. Wir rufen deshalb noch einmal auf, die Petition, mit der die Plattform “La Tortura No Es Cultura” die UNESCO auffordert, die Argumente des Tierschutzes bei ihrer Entscheidung gelten zu lassen.

In Frankreich haben 25 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens mit einem Manifest die Öffentlichkeit auf die Gefahr hingewiesen, dass die UNESCO den Stiermord als Immaterielles Kulturerbe unter ihren Schutz stellen könnte. Die Unterzeichner weisen darauf hin, dass sich laut einer nationalen Umfrage im August 2010 66% der Franzosen für das Verbot des Stierkampfs in ihrem Lande ausgesprochen haben. Einflussreiche Stierkampffanatiker in der Regierung, darunter auch Präsident Sarkozy, und in der Opposition wussten das Verbot bisher zu verhindern.

Am Osterfest wird in Frankreich mit der Feria in Arles wie jedes Jahr die Stierkampfsaison eröffnet. Ungefähr 50 Stiere werden dabei von den Stiertötern grauenvoll umgebracht.

Angesichts dieser traurigen Nachricht fällt es uns schwer, Ihnen trotzdem ein frohes Osterfest zu wünschen.

Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #38

Liebe TierfreundInnen,


soeben erreicht uns die Nachricht, dass das französische Kultusministerium am Karfreitag den Stierkampf zum nationalen Immateriellen Kulturerbe erklärt hat.

Damit ist Frankreich das erste Land in der Welt, das Tierquälerei zu seinem Kulturerbe erklärt. Die Regierung unter Präsident Sarkozy versucht damit wieder einmal vor der Wahl im nächsten Jahr, dem extrem-konservativen Wählerpotential zu gefallen und stößt damit der überwältigenden Mehrheit der Franzosen, die den Meuchelmord in den Arenen ablehnen, vor den Kopf. Der Zeitpunkt der Erklärung ist kein Zufall, denn gestern wurde die Feria von Arles eröffnet, dem Auftakt der Stierkampf-Saison in Frankreich. Die nationale Anerkennung des Stierkampfs ist eine wesentliche Etappe auf dem Weg zur Aufnahme in das Register des Immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO, denn die UNESCO verleiht ihre Auszeichnungen nur, wenn ein Land ebenfalls bereit ist, die Anerkennung vorzunehmen.

Die Entscheidung der französischen Regierung ist skandalös und eine Schande für das Land. Frankreich, das sich gern an der Spitze aller Kulturnationen sieht, nimmt mit diesem Akt Abschied von den Werten eines zivilisierten Landes und wird damit Vorreiter einer Barbarei, der jedes Jahr Tausende von Stieren qualvoll zum Opfer fallen.

Bitte protestieren Sie heftig!

Email an Kultusminister Frédéric Mitterrand: -->> [email protected]

Text: La France - une honte! "Torturer un taureau pour le plaisir, pour l'amusement, c'est beaucoup plus
que torturer un animal, c'est torturer une conscience." (Victor Hugo)

Email-Adressen der französischen Botschaften in den deutschsprachigen Ländern:

Deutschland: [email protected] , [email protected]

Österreich: [email protected]

Schweiz: [email protected]

Mit großer Enttäuschung über unser Gastland grüssen wir sie aus dem verregneten Südfrankreich.

Anke und Karl Daerner


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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #39

Frédéric Mitterrand: “Ich habe keine besondere Sympathie für den Stierkampf”


Der französische Kulturminister Frédéric Mitterrand behaupet, wenige Tage nachdem der Stierkampf in Frankreich zum Immamteriellen Kulturerbe () erklärt wurde, angesprochen auf die Kritik der französichen Schauspielrin Brigitte Bardot, dass er keine “besondere Sympathie für den Stierkampf” empfindet. “Ich habe keine besondere Sympathie für den Stierkampf, weder für die Jagd noch für das Töten von Tieren für Mänteln oder für den Transport von Tieren unter entsetzlichen Bedingungen, jedoch stelle ich alle diese Praktiken nicht auf die gleiche Ebene”. “Dies bedeutet überhaupt nicht, dass das Ministerium für Kultur die Erklärung der Tauromachie zum Immateriellen Kulturerbe der UNESCO unterstützt oder unterstützen wird. Das sind zwei verschiedene Dinge “, erklärte Mitterrand …



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  • Stierkampf - Das grausige Spektakel Beitrag #40
Der war gut...

Was meinst du denn, wofür Schweine, Hähnchen, Puten und männliche Rinder gezüchtet werden? Zum Töten und verzehren. Zu den Stieren in Spanien gibt es nur zwei Unterschiede: Unsere hiesigen Fleischlieferanten führen immer noch in der Mehrheit ein absolut unwürdiges Leben ohne Tageslicht und Bewegungsfreiraum und sie sterben ohne Presse-Rummel.

Nur um das Klarzustellen: Ich bin sicher auch keine Beführworterin von Stierkämpfen etc. aber man sollte sich endlich von der deutschen Menthalität verabschieden, dass das Fleisch aus der Kühltheke kommt und der Strom aus der Steckdose. Erstmal vor der eigenen Haustür kehren, bevor man über andere herfällt.

Und nun bitte keine Argumentation von wegen Bio-Fleisch etc. Klar ist das eine Möglichkeit, aber diese Möglichkeit wird (noch) von den wenigsten wirklich wahrgenommen. Ansonsten gäbe es in D keine Massentierhaltung und keine hochgezüchteten Puten, die vor lauter Brustfleisch nach vorne überkippen und nicht mehr laufen können. ... und das ihr ganzes kurzes Leben lang, Tag für Tag.

Wenn ich nur zwischen diesen beiden Möglichkeiten zu wählen hätte, dann wäre ich auch lieber der Stier, der sein Leben weitestgehend artgerecht verbringt und lediglich das Ende eine Tortour ist, als wie ein hiesiger Fleischlieferant, der sein ganzes Leben in Qual verbringt ... millionenfach und von der Presse fast unbeachtet.

Dem stimme ich voll zu.Es ist einfacher in anderen Ländern nach Fehlern zu suchen als in seinen eigenen. Mausi hat es sich zur Aufgabe gemacht sämtlich Tierquälerein hier reinzukopieren. Wenn ich wählen könnte wäre ich lieber ein Arena Stier als hier eine Schlachtkuh. Frei zu sein ist unbezahlbar. Das was di Stiere durchmachen ist grausam aber unser Schlachtvieh trifft es viel schlimer... Niemals artgerecht leben zu dürfen ... jaja Bio Haltung wo sind die Gegner von Wiesenhof (die dank PETA schlimmste Gewalt an Tieren aufgedeckt haben) die sindan der Kühltheke und kaufen Wiesenhofhähnchen für Ihre Katz
 
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