Hallo!
Unsere Nosha ist schon 19 Jahre alt und hat einiges in ihrem Leben durchmachen müssen: von Diabetes über Asthma, chronischen Schnupfen bis hin zu einer Augenentfernung vor 4 Jahren! Aber sie hat alles überstanden und sich immer wieder berappelt.
Gestern waren wir beim Tierarzt, weil sie in den letzten Wochen sehr stark abgebaut hat. Ich wusste schon, dass etwas nicht stimmt. Nach dem Fressen, was ihr zusehens schwerer fiel, hängt langer Schleim aus ihrem Mund, sie hat bestimmt 2 Kilo abgenommen und kaum noch Muskeln. Der Arzt sagte, sie hätte einen tischtennisballgroßen Tumor im Mund-Halsbereich und wir sollten sie so schnell wie möglich einschläfern lassen. Da ich in diesem Moment vollkommen geschockt war und auf der Stelle losheulen musste, habe ich dem Arzt keine weiteren Fragen mehr gestellt, aber mir war sofort klar, dass ich diesen schweren Schritt am Montag gehen muß.
So, gestern abend kamen Freunde und meine Mutter, um von Nosha Abschied zu nehmen und uns beizustehen. Aber alle sagten, sie mache überhaupt nicht den Eindruck, als hätte sie Schmerzen oder würde leiden. Allerdings hatte sie auch noch eine Aufbauspritze bekommen. Jetzt denken wir darüber nach, uns noch eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt zu holen. Vielleicht ist es ja doch "nur" ein Geschwür, das man wegschneiden kann. Woher weiß der Arzt überhaupt, dass es sich um einen Tumor handelt, wenn er es nicht einmal richtig untersucht hat (z.B. Probe entnommen oder was weiß ich)?
Ich will und werde sie auf gar keinen Fall leiden lassen und eine Operation ist in diesem Alter auch bedenklich, aber ich könnte es mir auch niemals verzeihen, nicht alles versucht zu haben.
Vielleicht hat ja schon jemand hier ähnliche Erfahrungen gemacht?! Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll!
Viele Grüße von Kathy und Tobi mit Nosha und Ace