Hallo erstmal!
Wir haben seit ca. 2 Jahren eine Kätzin und einen Kater aus verschiedenen Würfen, und die beiden verstehen sich perfekt, um nicht zu sagen: Die beiden sind ein Herz und eine Seele. Harmonie wie aus dem Bilderbuch. Und wir lieben unsere beiden Kafrusen heiß und innig und versuchen, den beiden eine perfekte Heimat zu bieten. Zumal beide Tierheim-Katzen sind und alles andere als eine schöne Vergangenheit hatten.
Wir haben ein Einfamlienhaus mit Garten in einem reinem Wohngebiet, verkehrsarm gelegen und mit grundsätzlich katzenfreundlichen Nachbarn. Zum Garten raus gibts natürlich eine Katzenklappe, und wenn unsere Stubentiger nachts genug der auswärtigen Abenteuer haben, kommen sie hoch in unser Schlafzimmer und legen sich zu uns ins Bett. Und wir - Stephen und Christina - lieben das und wollten das um keinen Preis der Welt missen. Der langen Rede kurzer Sinn: Lilly ("Liliane Schönauge") und Bennie ("Benjamin 'de Ochs' Seidenschweif") sind für uns absolut vollwertige Familienmitglieder.
Und jetzt unser aktuelles Problem
Vor etwa vier Woche tauchte bei uns eine Kätzin auf, eine schwarze EKH wie Lilly. Offenbar ein älteres Tier, struppiges, glanzloses Fell, schlechter Ernährungsstatus. Natürlich haben wir das Tier gefüttert und getränkt, haben ihm eine Schlafstätte im Trockenen eingerichtet und gaben ihm den Namen "Mohrle". Und Mohrle ging es körperlich binnen weniger Tage offensichtlich besser.
Womit wir nicht gerechnet hatten: Mohrle meldete, als sie wieder bei Kräften war, plötzlich Ansprüche an. Sie geht aufs aggressivste auf unsere Lilly los, die sich jeweils mit dickem Schwanz in unser Haus flüchtet und uns nicht mehr von der Seite weicht. Unserem Kater Bennie hingegen begegnete Mohrle mit tiefster Unterwürfigkeit. No Problems.
Unser Dilemma
Lilly und Bennie sind "unsere" Katzen. Aber Liily zeigt zunehmend Irritationen, fühlt sich von Mohrle bedroht, geht nur noch ungern vor die Tür. Bennie hingegen ist das alles wurscht.
Mohrle ist eine arme, vernachlässigte Sau und erholt sich durch unsere Fürsorge sichtlich. Sie macht, was sie als Katze eben machen muss: Sie versucht sich Ressourcen zu sichern. Wir würden ihr auch langfristig gerne helfen, ohne dabei unsere geliebte Lilly Unsicherheiten auszusetzen
Gibts für dieses Dilemma eine Lösung?
Schon jetzt vielen Dank!
Stephen