Hi Melanie,
Peritol wirkt am besten in sehr geringer Dosierung alle (ca.) 18 Stunden. Gina gebe ich in diesem zeitlichen Abstand (bei Bedarf) 1/8 Tablette. Es dauert vielleicht 1 Tag am Anfang, ehe die Wirkung einsetzt, aber dann hält sie den ganzen Tag über. Daher wäre es gut, wenn Du Tabletten mitbekämst und Dir einen Tablettenschneider zulegst (aber hast Du vielleicht sogar schon).
Bei Peritol geben die TÄ oftmals eine höhere Dosis, weil es auch ein Humanpräparat ist (eigentlich gegen Allergien, die appetitanregende Wirkung ist eine Nebenwirkung) und es keine Studien darüber gibt, in welcher Dosis das Mittel gegeben werden sollte. Aus einer privaten Infoseite über nierenkranke Katzen hatte ich den Tipp mit der 1/8 Tablette und der Rat war einsame Klasse. Bei höheren Dosen ist die Wirkung nur für 1-2 Stunden gegeben, im Höchstfall. Dann brauchen die Miezen 2-3x täglich die höhere Dosis, damit sie anständig fressen, was wiederum die Leber belastet, oder sie fressen dennoch zu wenig. Nachdem ich Gina auf die geringe Dosis umgestellt habe, hat sie in ihrer schlimmsten Phase plötzlich wieder nahe an 100% des Tagesbedarfs gefressen, ohne Tabletten dagegen gar nichts.
Ich habe meinen
Tierarzt über diesen Tipp informiert und er hat bislang schon einige Katzen erfolgreich umgestellt.
Ursofalk ist gegen Leber/Gallenerkrankungen oder? Frag mal noch nach den
MCP-Tropfen gegen die Übelkeit. Die werden auch gezielt bei Katzen eingesetzt, die wegen ihrer Leber- oder Nierenerkrankungen (habs jetzt nachgelesen) unter Übelkeit leiden. Die Tropfen schmecken widerlich, aber sie wirken gut.
Schön, dass die Maus etwas gefressen hat
Liebe Grüße
