Warum können wir das nicht?

Diskutiere Warum können wir das nicht? im Tierschutz Forum im Bereich Katzenfreunde; Das hier geht ja speziell an mich: Angela, natürlich habe ich ein immenses Problem mit Kindesmisshandlung und ~missbrauch und die alltäglichen...
  • Warum können wir das nicht? Beitrag #21
ihr regt euch über tierschutz auf (was zwar berechtigt ist) aber keiner denkt an die kinder die die zuhause verprügelt werden. die katze wurde getötet um das kind psychisch zu quälen!

was ist mit dem kind, die sich das ansehen musste? wenn ein mensch so ausrasstet dauert es nicht lange bis er sein kind tot prügelt! Fragt da mal jemand nach? Nö, sch... auf das kind das wird mal schnell wieder vergessen


Sorry das ich so forsch das sage aber mit platz der kragen


und ich will hier keine bedauerung! ich will das jeder mal ein bisschen mehr schaut was in seiner nachbarschaft abgeht und nicht immer sagt "ich misch mich da nicht ein". wenn man jemanden fragt was er tun würde wenn ein kind verprügelt wird dann heißt es "ich würde helfen" aber wenn dann in der nebentür das kind immer schreit als würde es gleich abgestochen werden dann hilft niemand und jeder sagt das "geht mich nichts an!"


Das hier geht ja speziell an mich: Angela, natürlich habe ich ein immenses Problem mit Kindesmisshandlung und ~missbrauch und die alltäglichen Berichte über derlei Gewalt und die Schlam*perei in den Ämtern bringt mich regelmäßig an den Rand des Wahnsinns. Aber: 1.) ist das hier ein Katzenforum und so rege ich mich an dieser Stelle über Missstände hauptsächlich rund um Katzen (und auch mal Tiere allgemein) auf und 2.) gibt es viel Gewalt und Schlam*perei, aber Kinder haben in unserem Rechtssystem immerhin eine Bedeutung. Tiere im Grunde nicht (den rechtlichen Wert einer Sache zähle ich nicht als relevant). Worüber ich mich aufrege ist einfach die Tatsache, dass Richter in D. selbst bei ohnehin sehr milden Strafhöchstmaßen noch Milde walten lassen, Alkoholismus und Drogenabhängigkeit noch weiterhin strafmildernd bewerten und letztlich nahezu immer nur eine geringe Geldstrafe verhängen. Davon unberührt nervt mich auch häufig die meiner Meinung nach zu geringe Strafe gegen Gewalttäter (insbesonder bei Gewalt gegen Kinder). Es lebe der Kapitalismus, wo Bankraub so manches Mal härter bestraft wurde als Mord.

Liebe Grüße
 
  • Warum können wir das nicht? Beitrag #22
Das hier geht ja speziell an mich:

nein es geht nicht gegen dich sondern mir ist nur der kragen geplatz weil viele hier sagen die armen alkoholiker (und jeder alkoholiker ist ein täter da er seine familie ins unglück stürzt und seine agressionen an ihnen auslässt) die brauche mitleid UND weil der vater mit der tötung der katze das kind verletzen wollte, diese psychischen bestrafungen kenne ich. im artikel wurde kein wort erwähnt ob das kind weggenommen wird, weil jemand der kein problem hat tiere zu töten der wird auch kindern was antun, da seine moral so klein ist wie ein einzelliges bakterium. keiner von allen fragt nach dem kind. wenn man so ein artikel liest denkt man als erstes an das arme tier aber als zweites doch irgendwann auch mal an das kind oder?

es tut mir leid das ich kein mitleid mit alkoholikern habe, wenn sie scheiße bauen, weil jeder der weiß er ist einer und wird agressiv sollte wenigstens den anstand besitzen sich selbst einweisen zu lassen und seine umwelt nicht zu gefährden! und wenn er sich nicht einweisen lässt sollter er meiner meinung nach sogar die doppelte strafe bekommen da er vorsätzlich handelt und ihn sche.ß egal ist ob er jemand anders verletzt!
 
  • Warum können wir das nicht? Beitrag #23
Sorry, wenn ich Dir da hart widersprechen muss.

Die wenigsten Süchtigen (egal ob Drogen oder Alkohol) WISSEN oder WOLLEN wissen, dass sie süchtig sind.

Demnach auch keine "freiwillige" Einweisung.

Erst wenn ein Mensch seine Krankheit ERKENNT, ZUGIBT und darüber NACHDENKT, wird er freiwillig etwas dagegen unternehmen (sofern ihm/ihr noch etwas am Leben liegt).

Warum ich solche Menschen bedaure? Ganz einfach: Sie sind in ihrem "Zustand" genauso viel oder wenig berechenbar wie ein dreijähriges Kind. Mit dem Unterschied, dass sie die Größe/Stärke eines Erwachsenen haben (+ das evtl. Gewaltpotenzial)

Ich weiß nicht, ob Dir klar ist, was das eigentlich für einen erwachsenen Menschen bedeutet?

Stell Dir vor, all Deine näheren Mitmenschen würden Dir "einreden" dass Du krank bist (obwohl Du Dich nicht so fühlst). Würden Dich drängen, nötigen o.ä. Dich einweisen zu lassen, würden Dich gängeln wie ein kleines Kind. Wie würde Dir das gefallen?? Und was am schlimmsten dabei ist: Alle anderen hätten Recht und Du würdest es nur nicht SEHEN!

Ich hab niemals bestritten, dass es eigentlich die Mitglieder der Familie o.ä. sind, die die Leidtragenden sind! Es tut mir auch sehr sehr leid, was Du erlebt hast, versteh mich bitte nicht falsch!! Trotzdem tut mir jeder Süchtige leid! Eben WEIL sie es nicht selbst sehen!

Wenn ein sagen wir mal Epileptiker in Deiner Familie wäre, der in einem Krampfanfall wild um sich schlägt und Dich dabei verletzt, wärst Du DANN auch hinterher wütend auf ihn?? Oder würdest Du Mitgefühl haben, weil Du genau weist, dass er in diesem Moment einfach keine Kontrolle über sich hatte?

Sucht ist GENAUSO eine Krankheit!! Nur meiner Meinung nach wie gesagt, kann man sie behandeln und zwar "relativ einfach". Oder eben unter Zwang!

@A Lucky Guy:

Ich weiß sehr genau, wovon ich spreche - ich war (oder müsste ich sagen, BIN, weil man es ja angeblich ein Leben lang bleibt?) eine von ihnen... Mit dem Unterschied zu vielen anderen, hab ichs irgendwann selbst eingesehen und entsprechend gehandelt!

LG Tina
 
  • Warum können wir das nicht? Beitrag #24
Wenn ein sagen wir mal Epileptiker in Deiner Familie wäre, der in einem Krampfanfall wild um sich schlägt und Dich dabei verletzt, wärst Du DANN auch hinterher wütend auf ihn?? Oder würdest Du Mitgefühl haben, weil Du genau weist, dass er in diesem Moment einfach keine Kontrolle über sich hatte?

Sucht ist GENAUSO eine Krankheit!! Nur meiner Meinung nach wie gesagt, kann man sie behandeln und zwar "relativ einfach". Oder eben unter Zwang!

Also ich finde, dieser Vergleich hinkt.
Epilepsie ist eine krankheit, für die man nichts kann.

Alkoholismus/Drogensucht schon. Denn irgendwann hat man ja mal mit dem Saufen bzw der Drogeneinnahme begonnen. Das Resultat ist dann eine Krankheit. Eine selbst verursachte Krankheit.


Versteht mich nicht falsch, mir tun kranke Menschen leid. Also auch Alkoholiker bzw Drogensüchtige. Aber nur durch "AHA-Erlebnisse" werden sie irgendwann merken, dass sie krank sind, und dann auch einen Entzug wollen.
So war es bei mir damals auch... Ich hab Drogen genommen und irgendwann ging es nicht mehr ohne. Als ich dann deshalb meinen Job verloren hab, verlor ich natürlich die Wohnung und war obdachlos. Aufgrund von Beschaffungskriminalität (habe halt in geschäften geklaut wie ein Rabe), kam ich dann in Jugendarrest. und DAS hat mich wachgerüttelt.
Nicht die drängenden Bitten von Freunden, doch in einer Klinik einen Entzug zu machen, weil ich süchtig sei. Da habe ich immer nur mit den Schultern gezuckt.

Ich wurde für meine Taten bestraft, die ich begangen habe, während ich unter Drogen stand. Also eigentlich nicht zurechnungsfähig. und die Strafe hat mich wachgerüttelt!
 
  • Warum können wir das nicht? Beitrag #25
Warum ich solche Menschen bedaure? Ganz einfach: Sie sind in ihrem "Zustand" genauso viel oder wenig berechenbar wie ein dreijähriges Kind. Mit dem Unterschied, dass sie die Größe/Stärke eines Erwachsenen haben (+ das evtl. Gewaltpotenzial)

ein erwachsener hat die pflicht wenn er ein kind hat sich erwachsen zu benehmen. das kind darf nicht die mutterrolle übernehmen müssen. weißt du wie schwer es ist, im sechs deine mutter zu waschen weil sie es nicht selber kann? oder mit 6 einen haushalt zu führen? ich kann dir sagen das es nicht leicht ist und das du es im kauf nimmst damit deine mutter wieder gesund wird aber wenn sie dich dann noch jeden tag verprügelt weil sie säuft. und sie tut es immer wieder.
wieso brauch man für ein auto ein führerscheit aber ein kind zur welt bringen/erziehen dafür brauch man nicht jeder voll.. darf ein kind verhunzen.

Ich weiß nicht, ob Dir klar ist, was das eigentlich für einen erwachsenen Menschen bedeutet?

ich hab mir oft genug das geheule von alk. angehört, wie sie in selbstmitleid versinken ob die welt nur zu ihnen schlecht war und das sie als mutter nie versagt haben, dass es nur ein bisschen schwer für die kinder ist.
Aber diese sch... kann man jemanden anders erzählen bloß nicht mir, meine mutter hat so lange meinen bruder mit einer eisenstange auf den kopf geschlagen bis er sich nicht mehr rührte. außer das er im komma war, kann er bis heute nicht das alphabet, weil er das sich nicht merken kann. mein bruder wird nie einen normalen job bekommen oder ein normales leben führen können.
aber denken wir nur mal an die armen Säufer, sche.iß drauf wie die familie leiden muss und wie deren leben zerstört wird.
 
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