Hallo erstmal, bin ja neu in diesem Forum.
Hier kurz zu meinem Kummer: Im Februar musste ich mich vom meinem geliebten Tiger verabschieden, die nach 21 Jahren an Altersschwäche starb. 2 Jahre zuvor verstarb ihre Mama Hexe, damals 19 Jahre alt.
Mein Verlobter und ich haben uns nach ein paar Monaten dazu entschlossen, unser Leben mit 2 neuen Stubentigern zu teilen, da das Leben ohne Katzen einfach nicht so schön war.
Im Juni diesen Jahres wurde unser Glück scheinbar vollkommen: Mio und Nala, ein damals 8 Wochen altes Geschwisterpärchen, zogen bei uns ein.
Vor 6 Wochen bemerkte ich, dass Mio ruhiger wurde, fast aphatisch. Ich bin mit beiden zum Tierarzt gegangen, der bei Mio Fieber feststellte. Um die lange Geschichte abzukürzen: Nachdem das Fieber behandelt wurde, kamen immer mehr Symptome hinzu, bis es vor 2 Wochen traurige Gewissheit wurde: Mio war an FIP erkrankt. Am vergangenen Freitag haben wir uns entschlossen, Mio zu erlösen. Er war inzwischen von der Krankheit gezeichnet und leiden wollten wir ihn nicht lassen.
Wie furchtbar schlecht es uns momentan geht, kann ich nicht in Worte fassen. Da er als Kater eher auf mich fixiert war, wo Nala eher auf meinen Verlobten abfährt, war es für mich glaub ich fast noch ein bisschen schlimmer.
Da meine TÄ vermutet, dass er den Coronavirus durch das Muttertier abbekommen hat, meinte sie, es wäre ratsam, auch von Nala ein FIP-Profil anfertigen zu lassen. Natürlich habe ich furchtbares Bauchweh davor. Hat jemand schonmal so ein FIP-Profil anfertigen lassen? Ist das IMMER positiv, wenn die Katze mal mit dem Virus in Berührung kam? Oder wird das negativ, wenn der Virus nicht mehr im Körper weilt?
Wenn Nala Trägerin ist, werden wir ja bei jeder kleiner Annormalität befürchten müssen, dass auch sie an FIP erkrankt. Und ein Katzen-Neuzugang stünde dann auch außer Frage, richtig?
Wäre schön, mal ein paar Erfahrungsberichte zu hören.
Alles Liebe,
Miss Julia und die traurige Nala