@mmk...
du solltest auch überlegen, ob eine OP nicht besser wäre als ständige Narkosen und Medis. Immerhin schädigt das die Nieren.
Grundsätzlich halte ich es für ein Indiz, dass etas mit den Zähnen nicht stimmt, wenn eine Katze nicht vernünftig kaut, sondern alles einfach runterschluckt. Dafür muss sie keine Schmerzen haben. Das Zahnfleisch entzündet sich immer wieder, der Zahnstein kommt in fast regelmäßigen Abständen zurück und die Zähne lösen sich langsam von der Wurzel her auf, sodass ein Kauen nicht möglich ist. Doch solche Zahnkrankheiten auch Forl, erkennt man nur mit einem Dentalröntgen, nicht, indem man einfach ins Mäulchen guckt.
Meinen beiden wurden je 12 Zähne gezogen, die sich alle auflösten oder aufgelöst waren. Mit einem Blick ins Maul war das nicht erkennbar, deswegen haben beide es wohl jahrelang mit sich rumgetragen. Bis wir sie vom Tierschutz holten. Ein halbes Jahr später ging eine tägliche Kotzerei los, bei stanken aus dem Maul wie ein offener Gulli, die Zahnfleischentzündung konnte ich nur anhand einer leichten Rötung sehen, bei Blou blutete es sofort, wenn man es antippte. Beide mussten operiert werden und das Ausmaß des Schadens war erst unter Narkose deutlich, bzw. durch Röntgen noch deutlicher.
Jetzt haben beide weniger Zähne, fressen gut, kauen auch und kotzen weniger. Dafür haben sie sclechte Nierenwerte. Ich vermute aufgrund der jahrelang schlechten Zähne. Ich kann nur jedem empfehlen sofort was zu unternehmen und nicht zu warten, bis es schlimmer wird oder sich ständig wiederholt. Auch ständige Narkosen schädigen die Nieren.