Hm, wie habe ich das gemeint mit der Fütterung: Ich wollte z.B. wissen, ob Du das Futter dann eine zeitlang stehen lässt oder sofort was anderes anbietest.
Ich muss zugeben, dass ich mich durch gaaaanz fürchterliche Leidensblicke habe dazu überreden lassen, das Futter wegzuwerfen und eine andere Dose zu öffnen.

Aber irgendwann haben meine beiden etwas übertrieben und ich bin umgeschwenkt.
Ich habe hier einen Häppchenesser, der für seine Portion auch mal eine dreiviertel Stunde braucht, wenn er schneller frisst, kommt es wieder raus. Und die Zeit bekommt er, aber viel mehr auch nicht. Wenn er erst die Soße/Gelee wegschleckt, bleibt es erstmal die vorgegebene Zeit stehen, meistens kommt er und frisst weiter.
Wenn nicht, decke ich den Napf mit einem Silikon-Deckel ab und er bekommt zur nächsten Mahlzeit die gleichen ausgelutschten Brocken wieder hingestellt. Auch bei Futter, was die ganze Zeit gefressen wurde und plötzlich überhaupt nicht mehr schmeckt bin ich jetzt kompromissloser. Wer nicht will ist satt und muss bis zur nächsten Mahlzeit warten.
Trockenfutter gibt es bei mir tagsüber überhaupt keines. Nur abends für beide je 5 g, wobei es der Häppchenfresser am Futterplatz bekommt und dem anderen werfe ich es durch die Wohnung, damit er sich wenigstens ein bisschen bewegt.
Vor allem habe ich mir auch abgewöhnt, sie mit Argusaugen zu beobachten, ob sie überhaupt fressen. Ich bin zwar im Raum dabei, benehme mich aber, als würde es mich überhaupt nicht interessieren, ob oder was sie fressen. Zumindest bilde ich mir ein, dass sie so weniger auf dumme Gedanken kommen, z.B. die große Leidens-Show abzuziehen. :mrgreen: