Ach Dani, das ist eine laaaange Geschichte... ich versuchs mal zusammenzufassen, wobei ich aber Dir den Thread jetzt nicht entführen will.
Gina ist ja auch so ein armes Wesen, die einfach nichts auslässt (nicht einstellbare Schilddrüsenüberfunktion, chronische Herzmuskelverdickung,
CNI, Bluthochdruck, wahrscheinlich chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, chronisch herpesinfiziert, hatte einen schweren Toxoplasmoseverlauf...) Im vergangenen Jahr bekam sie plötzlich epileptiforme Anfälle und im Verlaufe des Diagnoseverfahrens kamen wir nicht umhin, ein CT anfertigen zu lassen und eine Hirnwasserprobe zu entnehmen. Dafür musste sie natürlich auch narkotisiert werden und in den Tagen darauf habe ich sie beinahe verloren. Die Nieren haben definitiv weiteren Schaden erlitten, nur GsD schrammte sie dennoch knapp an einem akuten Nierenversagen vorbei. Aber sie wurde vorübergehend blind. Das, gemeinsam mit den Nachwirkungen der Lumbalpunktion raubte ihr den Lebenswillen. So knapp war es in der ganzen Zeit nie, wir hatten nur noch eine einzige Hoffnung: Appetitanreger, damit sie sieht, dass sie immer noch alles selbständig kann und sich so vielleicht wieder berappelt, hat GsD funktioniert. Das war unsere letzte Chance, hätte das nichts gebracht, hätte ich sie im Mai verloren.
Wir haben einiges wieder hingebogen, mit der Behandlung eines Hirnödems endeten die Anfälle, mit dem Wechsel des Blutdruckmedikaments konnten wir ihr zumindest rechts wieder ein gutes Sehvermögen herstellen. Aber sowohl die Herzkrankheit als auch die
CNI schreiten fort, da wir die Schilddrüse nicht in den Griff bekommen. Wären die Nieren ok, würde ich noch einmal eine Narkose riskieren und die Schilddrüse entfernen lassen. Aber das geht nicht.
Das ist die Kurzfassung. Zum überwiegenden Teil gibt es hier irgendwo einen laaaangen Thread ("Gina hatte einen epileptischen Anfall"), allerdings habe ich seit einiger Zeit nicht mehr weitergeführt, da die Anfälle ja aufgehört haben
Ganz liebe Grüße!