Mein Coonie-Mix Othello (4 Jahre) hat auch ganz massiv mit Zahnstein und Zahnfleischentzündung zu kämpfen. Schon als er mit gut einem Jahr zum Impfen war, waren seine Backenzähne voller Zahnstein. Mit knapp 3 Jahren hatte er seine erste Zahnsanierung und als wir gestern wegen eines Herpesschubs am Auge in der Tierklinik waren und die TÄ auch ins Maul guckte, sagte sie nur: "Oh Gott, was ist das denn!?" Othello bekam bis er 2 Jahre alt war, Trockenfutter und Supermarktnafu, seit Anfang 2008 bekommt er nur noch Mittelklasse und hochwertiges Nassfutter sowie Rohfleisch. Meine Emma (ebenfalls 4 Jahre) frisst kein Rohfleisch und war früher absoluter Trockenfutter-Junkie. Ihre Zähne/Zahnfleisch sind super.
Ich bin auch davon überzeugt, dass die Neigung zu Zahnstein maßgeblich vom Kalziumgehalt des Speichels abhängt. Deshalb fügen manche Trockenfutter-Hersteller ihrem "Oral-Care-Trockenfutter" auch sogenannte "Kalziumfänger" hinzu.
Zum Entwurmen: Ich gehe wieder dazu über ein- bis zweimal im Jahr zu entwurmen, nachdem ich vorher immer Kotproben habe untersuchen lassen. Die Züchterin meines Antonio hat mir dazu geraten (hat es vorher ebenso gehandhabt wie ich), weil ihr verschiedene Labors (Gießen, Freiburg) bestätigt haben, dass eine negative Wurm-Kotprobe nicht automatisch Wurmfreiheit bedeutet (weil die Larven sich im Darm verkapseln können) und sie selbst den Fall erlebt hat, dass sie wenige Tage nach einer negativen Kotuntersuchung einen Bandwurm im Katzenklo gefunden hat.