Eben ha ich zwei Stückchen Kassler aufgeschnitten.
Die kleine Blabla ist etwas zurückhaltender und Börni ist eher dominant. Wenn's ums Futter geht, mampft er ihr was vor und sie muss schaen wo sie bleibt. Bisher klappt's ganz gut.
Also hab ich der kleinen Blabla ein Stück Kassler gegeben ohne dass es Börni sehen konnte. Sie hatte gut Zeit sich mit dem Stückchen anzufreunden (Würfelstück, was nicht in einem Haps verschlungen werden kann!). Wie vermutet hat sie's auch angenommen und damit gespielt, etwas dran rumgenagt und überlegt, wie sie es nun am besten in sich reinbekommt.
Und wie es nunmal so ist, wird auch der Kater irgendwann mal hellhörig und kommt hinzu.
... das ist der Zeitpunkt wo es spannend wird ...
Es ist nunmal "ihre Beute" - ganz allein ihre ... wird er sie ihr wegnehmen? Wird sie ihre Beute verteidigen?
Und auch das klappte wunderbar - er ist hin, wollte das Stück klauen und sie haut ihm erstmal auf'n Kopp mit fiesem Gefauche ... wie es sich gehört
Er ist zurückgewichen und war fortan Zaungast und schaute ihr zu wie sie mit ihrem Stück Kassler "kämpft".
Natüüürlich bekam er das andere Stückchen Kassler ... ;-)
Ich finde es wichtig, die Katzen immer mal wieder ein wenig zu fordern und nicht nur als "Haustiere" zu halten. Sie dürfen gern auch mal ihre natürlichen verhaltensweisen an den Tag legen und sich natürlich auch gern mal kloppen ...
Gruß, Frank