Tierquälerei ist es nicht. Aber für eine halbwegs tiergerechte Haltung ist das trotzdem etwas wenig Platz.
Ich hätte in eine kleinere Wohnung, wenn kein Freigang möglich ist, keine Katzen geholt. Meine beiden müssen noch bis zum Frühling warten, bis sie erstmal raus dürfen, und man merkt einfach, wie beengt das für sie ist. Sie sind sogar maximal 6h alleine, auf 52m², und trotzdem sind sie gelangweilt, bis ich heimkomme, und verlangen dann Bespassung. Klar, die Wohnung kann man Katzengerecht gestalten, das ist sie hier auch, mit Regalen bis unter die Decke, auf die sie klettern und erkunden können... trotzdem ist es einfach zu klein.
Meine Mäuse haben beinahe 2m² (übereinander) für sich, und selbst das finde ich etwas wenig... Bei Tieren ist mehr Platz einfach immer mehr.
Und glaubt ihr wirklich, eine Katze würde sich gegen den Futterspender wenden, wenn der Platz zu klein ist?
Die assoziiert das doch nicht. Und manche Katzen sind damit ganz zufrieden, weil es eben ihr Kernrevier ist, und sie sich da am sichersten fühlen.
Nur, wie gesagt, so toll ist es auf jeden Fall auch nicht.
Klar ist es ok, und ich persönlich käme nicht auf die Idee, da jemandem dreinzureden, ihr wisst schon, was ihr tut, und kümmert euch ja sonst gut darum. Und in einem Tierheim hätten sie weniger Platz, den sie mit mehr Tieren teilen müssten, aber zb. eine Bekannte hat 5 Katzen auf 50m² und DAS ist für mich dann schon wirklich bedenklich.
Der Schnitzelbeitrag ist von einem Vegetarier gekommen?
Wenn es anderen Tieren schlechter geht, rechtfertigt das btw. nicht die eigene Haltung, sollte sie unangemessen sein.
Es werden Kaninchen und Meerschweinchen auf weniger Platz gehalten, als meine Mäuse haben, das bedeutet aber nicht, dass ich die Mäuse desehalb wegen einer kleinen Wohnung auf 50x50cm setze oder so. Also hört doch mal mit diesen "ja, aber xy Tiere werden sogar geschlagen" auf.
Wenn ich meine Katzen nicht verprügle, aber nur alle zwei Wochen mal füttere, bin ich ja trotzdem kein guter Tierhalter, oder? -.-