Neues von den Fellnasen:
In der letzten Woche hatten wir, wie bereits angedeutet, die Zusammenführung der beiden Fellnasen forciert. Im Einzelnen bestand nun für die gestreifte und gefleckte Felleinheit die Möglichkeit, event. Harmoniebestrebungen auszuleben. Und so war es auch, wobei die Harmonie ein ganz klein wenig zu kurz kam.
Der Felix ließ seiner Kontaktfreudigkeit im wahrsten Sinne freien Lauf und jagte seinen kleinen Kollegen erste einmal über die örtlichen Hindernisse bis der schließlich ein sicheres Domizil erreichte, welches er so schnell nicht wieder aufgab. Während dieser Zeit signalisierte das Harmoniebarometer des Jägers, die bauschige Antenne, eindeutig seine Betrebungen. Der Kleine untermauerte unterdessen seine Zuneigung stetig mit Knurr- und Fauchgeräuschen. Das war aber meist ein kurzes Intermezzo. Die überwiegende Zeit aber hielten sich die Beiden recht relaxt in einem Raum auf, in regelmäßigen Abständen mit einem kleinen Stück Rindfleisch zur Gelassenheit genötigt.
Mittlerweile halten sich die beiden Fellnasen einige Stunden am Tag gemeinsam in den Räumlichkeiten auf. Der Kleine meckert ab und zu mal über die Kontaktbestrebungen des gestreiften Fellkollegen, aber gegen ein abwechselndes Schleckvergnügen (Käsecreme) im unmittelbaren Nahbereich ist dann doch nichts einzuwenden. Auch bleiben kurze, jedoch meist harmlose Attacken nicht aus, aber im Verhältnis zu den Anfangszeiten ist das glatt ein Kindergeburtstag.
Verwundert sind wir dann allerdings über das Verhalten der kleinen Fellnase wenn er in seinem Gehege wieder in Schutzhaft ist. Da fordert man unablässig den unmittelbaren Nasenkontakt an der Grenzanlage - da wird gemauzt, gequietscht, gepiept, ja regelrecht geschrien wenn die gewünschte Nase nicht zur Verfügung steht.
Bilder folgen demnächst.
Gruß