Ich glaube, das grundlegende Problem liegt im Verständnis von Zucht.
Zucht ist reinrassig, im Verband und eben auch mit rassespezifischen Merkmalen verbunden, sowie Untersuchungen und Genetik-Kentnissen, die gesundheitliche Probleme vermeiden.
Das hat absolut nichts damit zu tun wie LIEB der Züchter die Tiere hat. Das ist eine reine Vernunftssache.
Wenn man Rassen kreuzt ohne tiefergehende Genetik-Kentnisse etc., dann hat der "züchter" seine Tiere meinetwegen sehr lieb, aber er vermehrt eher, als dass er ernsthaft züchtet.
Das ist zwar gut gemeint, aber für die Tiere sehr risikoreich.
Kein Mensch stellt in Abrede, dass diese Tiere weniger liebenswert sind. Aber dass sie aus einer guten Zucht stammen, das wagen einige hier, inklusive mir, anzuzweifeln.
Meine Beiden sind auch eine Hinterhofmischung. Sie wurden mir als Siam-Perser Mixe übergeben und waren ein ungewollter Wurf. Ja, der Weiße quakt und redet viel und hat lange Haare. Aber er ist taub auf beiden Ohren. Und genau sowas passiert, wenn man keine Ahnung von Genetik hat. Die Tiere können Schäden davon tragen. Was in meinen wirklich "drin" ist, ist mir ziemlich egal. Ich liebe sie, so wie sie sind. Aber es müsste nicht sein, dass behinderte Katzen zur Welt kommen, wenn man sich vorher mit der Materie auseinandersetzen würde.
DAS finde ich, ist das Problem.
Babykatzen "züchten" weil sie so süß sind und weil man Katzen so lieb hat, das ist einfach nicht Grundlage genug.