Hallo Andie,
als es Gina so schlecht ging, dass sie nichts mehr selbständig aufnahm, habe ich ihr auch jede Stunde Wasser ins Mäulchen gegeben, immer 2 Spritzen á 5ml. Das war eine harte Zeit, denn diesen Rhythmus habe ich auch nachts durchgezogen, aber so konnte ich ihren Wasserbedarf decken, waren ja insgesamt 240 ml. Das fast flüssige Futter kannst Du ihr ebenso mit einer Spritze eingeben, wenn sie ansonsten nicht genügend zu sich nimmt.
Wüsste gern, was die Miez gegen die Leberentzündung bekommt.. Mittel der Wahl ist wohl eine Antbibiotika - gestützte Cortisontherapie, so habe ich es mal für Gina in Erfahrung gebracht, als ich mich über die Behandlung aller denkbaren Eventualitäten informierte. Aktuell bekommt sie auch Cortison, aber ohne AB, weil sie keine Entzündung hat sondern auf eine Leberzirrhose zusteuerte... es geht ihr seither deutlich besser.
Wenn die Süße sich erst 5 Stunden nach den Medis übergeben hat, musst Du Dir keine Sorgen machen, da waren sie schon "drin". Ich warte bei Gina nach den Medis immer eine Stunde, ehe sie wieder Futter bekommt, damit die Medis "drin" sind und auch bleiben.
Andie, ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Deine Miez sich wieder berappelt. Wichtig ist wirklich, dass sie genügend Flüssigkeit bekommt; ich hoffe, es klappt morgen mit der Infusion - das neben der täglichen Trinkmenge. Und, für die Leber ganz wichtig, sie muss fressen.
Liebe Grüße, bitte halte uns auf dem Laufenden
Ach, eines habe ich vergessen: bei Lebererkrankungen hat sich schon oft die Gabe von Vitamin B, insbesondere Vitamin B1, als hilfreich erwiesen, befrage hierzu mal Deinen
Tierarzt. Das ist auch im Falle einer Überdosierung unproblematisch, weil zu viel einfach wieder ausgeschieden wird. Aber es unterstützt die Leber und kann durchaus positiv auf den Appetit wirken.
Ach, ich hab noch etwas: man sollte natürlich die Miez mit möglichst wenig Medikamenten zuballern (abgesehen von den unbedingt notwendigen gegen die eigentliche Erkrankung), um die Leber nicht zusätzlich zu belasten. Für den Appetit gibt es da etwas ohne chemische Keule, "ReConvales Tonicum". Das wirkt recht gut und scheint auch schmackhaft zu sein, Gina hats jedenfalls gern weggeschlabbert. Dazu musst Du aber auch den
Tierarzt befragen, denn ich weiß nicht, ob es für leberkranke Katzen geeignet ist (wegen der Fette). Aber vielleicht ist das ja etwas für euch
