Noch nie zuvor wurden Kräuter so häufig eingesetzt wie heute: zur Zubereitung von Speisen, als Heilmittel oder zur Nahrungsergänzung. Auch Ihrer Katze wird es gut tun, wenn sie nicht bloß dann und wann ein Stängelchen Katzenminze zu mümmeln bekommt. Hat Ihre Mieze allerdings ein gesundheitliches Problem oder steht sie womöglich unter medikamentöser Behandlung, dann sollten Sie zuerst den Tierarzt fragen, ob Sie ihr Kräuter geben dürfen. Es existiert eine Vielzahl von saft wirkenden Kräutern, die Sie einer Katze regelmässig füttern können: um ihr Immunsystem zu stärken und für ihre Gesunderhaltung.
Neben der allseits bekannten Katzenminze gibt es zahlreiche andere für Miezen geeignete Kräuter, z.B. die große Klette (für die Haut), Kümmel und Dill (zur Beruhigung des Magens), Echinacea (zur Anregung des körpereigenen Abwehrsystems) und Petersilie (zur Linderung von Blasenproblemen und zur Nahrungsergänzung). Sie können die frischen oder getrockneten Kräuter fein gehackt und messerspitzenweise einfach dem regulären Futter zuführen. Aber auch einen Kräutertee können Sie kochen und übers Katzenfutter schütten oder dem Trinkwasser beimengen. Für den Tee geben Sie 1 bis 2 Teelöffel getrocknete oder 2 bis 4 Esslöffel frische Kräuter in 200 ml heisses Wasser, lassen das ganze 10-15 Minuten ziehen und giessen dann ab. Kleineren Tieren gibt man 1-2 Mal täglich 25ml Kräutertee zum Futter; größere bekommen bis zu 50ml. Fragen Sie immer zuerst den Tierarzt, bevor Sie Katzenwelpen oder trächtigen bzw. säugenden Kätzinnen Kräuter füttern, ebenso Tieren, die Medikamente bekommen. Ein Zweigchen Petersilie als I-Tüpfelchen auf der Futterportion: so könnte man Kräuter doch an anbieten, oder? Gerade Petersilie ist nährstoffreich und schmeckt nach Gemüse, gerade so, wie's Miezen mögen. Auch Sie selbst sollten sich ein Sträusschen davon gönnen. Denn Sie wissen ja: Ihr gutes Vorbild macht's! - Nicht nur bei Ihren Kindern, auch bei Ihrer Katze.