Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof

Diskutiere Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Nun hat die Jahrezeit Angefangen in dem die Freilebenden Katzen sich wird vermehren und gleichzeit im Elend zu Grunde gehen. Was kann Tierschutz...
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #1
P

Princess-Naomi

Gast
Nun hat die Jahrezeit Angefangen in dem die Freilebenden Katzen sich wird vermehren und gleichzeit im Elend zu Grunde gehen.
Was kann Tierschutz wirklich tun?
Die Gelder sind knapp!

Ich habe mehrere Bauern als Nachbarn. Als wir im Winter von einer Kleinstadt in ein Dorf zogen, waren wir angenehm überrascht, die Bauern in der direkten Nachbarschaft auch keine Bauern haben überall in Ihre Scheunen und Stallungen Löcher in die Tore gesägt damit die Katzen nicht erfrieren. Als wir einmal eine Platte Ware zum abladen und umschlichten vor ein Kaputtes (eine Scheibe fehlte) Fenster des Nachbarn auf unser Grundstück zum stellten, kam der Bauer vorbei, und fragte ob wir sie bitte bis wir fertig sind ein paar Zentimeter weiter weg stellen können, da dies der Raum für das Schweinefutter ist und die Katzen sich dort auch gerne bedienen.
Ein paar Wochen später sehen wir eine hoch Schwangere Katze durch den Schnee tapsen. Sie sahen wir ein paar Mal doch plötzlich weg, sie hat es nicht überlebt.

Nun ist endlich Frühjahr es wird warm viele haben es geschafft nur Leider nicht alle.

Vor zwei Tagen fand ich Kitten (ca. 2 Tage alt) im Regen auf den Misthaufen.
Der Mithaufen wird von vielen genutzt auch von uns für Küchenabfälle.
Ich ging zu den Nachbarn auf dessen der Grundstück steht. (Kein Bauer sondern Fischer mit eigenen Weihern)
Als ich ihn darauf ansbrach sagte er "Wer tut denn sowas wenn die Mutter nicht kommt werden sie wohl sterben"
Ich ging zu dem Anderen Nachbarn mit den vielen Katzen (Er ist Bauer hat Schweine Hühner und Kühe)
Als ich ihn ansprach war er verwundert aber nicht geschockt. Ersagte wenn die Mutter nicht kommt sterben sie, ich solle ihm die Babys geben falls die Mutter nicht auftauchte, dann erlöse er sie vom Leiden.

Das geschreie der Kleinen hörte man durchs halbe Dorf, die kleinen bohrten ihre Nasen in den Mist und schliefen zwischenzeitich wieder ein und dann wieder die erbährlichen schreie. Währendessen regnete es ungeschützt ununterbrochen auf die Kleinen. Keine Mama keine Katze die nach ihren Babys miaunzte nichts nur der Bauer und ich die den Misthaufen anstarrten und warteten.
Ich konnte das nicht mehr mitansehen, ich dachte mir scheiß auf mein Geruch die Babys mussen da runter. Ich machte eine großen Karton fertig mit Heu legte eine Plane auf aunsere Bank vor unserem Haus und legte die kleinen in den Karton und schob ihn unter die Bank.
ich telefonierte mit der Tierärztin, wir sprachen ab das Sie worbei kommen und gleich Milch mitbringen sollte. Der Bauer und Ich standen weiter im Regen und schauten ob sich nicht doch irgendwo eine Katze bemerkbar macht die schreie der babys wurden schon immer leiser.
Währedessen hatten wir ein Gepräch.

Ich "Das ist doch Grausam"
Er "gib sie mir dann erlöse ich sie"
Ich "Das geht nicht das könnte ich mir nie verzeihen"
Er " Sie überleben eh nicht. So ist das hier, im Sommer werden es viele im Winter weniger, Sie sterben weg oder sie werden vom Auto überfahren und dann kommen wieder neue dazu. Schau die ist schon vielzualt die streunert hier schon seit 14 Jahren rum und ist krank"
Ich "Warum lassen sie sie nicht benadeln und die anderen Katzen gleich kastrieren"
Er "das ist zu teuer. leztes Jahr nahm eine Frau vom Nachbarn die Katzen mit zum Tierazt, wegen dem schnupfen (Sein blick viel auf die meute) ihnen geht es schon viel besser,(pause) das war gut (pause)"
Wieviel würden die Kastrationen kosten?"
Ich "35 Euro die Katze"
Er "und das dafür das sie eh vom Auto überfahren werden oder im Winter wegsterben, nein"
Ich "Ihre Kälber lassen Sie doch auch beandeln"
Er "Dafür bekomme ich Geld, auserdem kostet mich bis es überhaupt Kälber sind eine Menge Geld, Die Befruchtung Fütterung u.s.w."


Keine Katzenmama kam, ich nahm die Kitten rein und legte unter sie eine Wärmflasche und stellte den karton vor den Kamin. Die Tierärztin kam u.s.w. Das würde noch unendlich gehen.

Wie denkt Ihr über solche Bauern?
Wie würdet ihr langfristig handeln, die Kitten werden kein Einzelfall bleiben?


Zuwissen gild hier noch das nicht alle Katzen dem Bauern gehören, er selbst hat auch schon kein Überblick mehr. Er füttert sie nur. Selbst meine 3 Besuchen ihn und fressen abundzu mit. Bei ihm versammeln sich alle Katzen des Dorfes und meine 3 sind im ganzen Dorf die einzigsten Kastrierten. Das Dorf hat 90 Einwohner und mindestens 30 Katzen.

Achja ich bin mir Sicher das die Kitten entsorgt wurden ich bin mir aber auch Sicher das es nicht der Bauer war und auch nicht der Nachbar auf dessen Grundstück sie entsorgt wurden. Beide hätten lieber die Tiere erschlagen als sie so zu Grunde gehen lassen. Dies ist sicher nicht das Richtige aber, in diesem Fall ziehe ich einen Mörder statt einem Tierquäler der Zufeige ist sie zu erschlagen vor. Lieber kurz und schmezlos sterben als elendig im Regen auf dem Mist zugrunde gehen. Gottseidank gibt es auch eine dritte Variante.
die die Babys nun erfahren durften nähmlich eine Frau aus dem Tierheim die mit aller Liebe und Fachkompetenz versucht die Kitten zu retten.

Doch kann man wirklich alle Kitten und Katzen in diesem Dorf retten?
Woher soll das Geld und das Personal hierführ kommen?
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #2
Leider ist auf dem Dorf genau diese Meinung soooooo weit verbreitet, ich finde es auch zum kotzen, aber manche Menschen sind unbelehrbar und grausam. Ich kann nur hoffen das sie in ihrem nächsten Leben auch als Bauernhofkatzen auf die Welt kommen und das selbige Leid was sie den Tieren antun auch geschieht. Das tanjachen
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #3
Nun, das ist der ganz normale Wahnsinn.

Hier hilft nur Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung und zwar über das Leben und die Verhaltensweisen von Katzen und warum sie nicht mehr so oft überfahren werden bzw. im Winter sterben, wenn sie kastriert sind.

Da bin ich jetzt schon Jahre dran. In ein paar Tagen wird es auch einen Flyer, den ich speziell für die ländliche Gegend erstellt habe, zum Download geben.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #4
Selbes Lied hier!! Ich habe das selbe gesehen und die selben Diskussionen geführt. Und nach knapp drei Jahren habe ich mich erweichen lassen und ein Kitten vom Bauernhof genommen. (siehe meinen Thread)
Ein Hauptgewinn war das nicht gerade. Das Tierchen hatte alles auf sich rumkrabbeln was es eine Katze haben kann. Ich habe gestern ein kleines Vermögen (350 CHF) beim Tierarzt gelassen nur um Status Quo wieder her zustellen und das Kätzchen soweit fit zu bekommen dass ich sie ohne Gefahr zu meiner eigenen nehmen kann. Vermutlich wäre ich im Falle einer Zweitkatze mit jedem Tierheim Tier glücklicher gefahren. Denn das Kätzchen ist nicht nur ein halber Wildling sondern auch noch mit allen ansteckenden Dingen infiziert die Katzen so haben können. Und darum muss ich sie nun wider ihren Willen in Einzelhaft halten. Und habe darüber hinaus heute nacht vier Stunden geschlafen. Den Rest davon hat die Katze sich heisser geschrien.


Allerdings wenn es um die Diskussion geht, dann muss man ganz klar sehen dass ich auch die Seite der Bauern verstehen kann. Mein Nachbar hat SIEBEN Katzen die sich fröhlich vermehrt haben wie die Karnickel. Er selbst ist Bauer und bei weitem nicht wohlhabend oder gar annährend so gut betucht dass er sich um die Kastration aller seiner Katzen kümmern könnte. Eine Kastration kostet in der Schweiz 150 CHF! Hochgerechnet auf sieben Katzen sprechen wir von einem Betrag von über 1000 CHF. Impfen ist da noch nicht dabei. Nachbehandlungen auch nicht. Und von Krankheiten wollen wir lieber nicht sprechen. Und dann ist es so dass er eigentlich seine Katzen/Tiere mag und sie nicht schlecht behandelt. Sie werden gefüttert, sie können in den Stall. Nur eben, sind sie krank sind sie auf sich gestellt. Entweder sie überleben oder sterben. Tatsache ist, wir (die Nachbarn) haben ihm geholfen die Katzen einzufangen, auch die jungen und mit Hilfe des Tierschutzes der einen Zuschuss zur Kastration zahlt, alle unschädlich zu machen. Wir werden also nun zumindest hier keinen Katzennachwuchs mehr bekommen. Gott sei Dank. Aber geimpft ist keine von diesen Katzen. Eine Impfung liegt auch hier bei etwa 120 CHF pro Katze. Der Tierschutz bezahlt hierzu keinen Zuschuss.

Und damit ist der Punkt erreicht den wir (die sich in diesem Thread beteiligen) so schrecklich finden. Wie können die "bösen", herzlosen Bauern nur ihre Katzen draussen sterben lassen, sie krank werden lassen, etc pp. Ich war immer der Meinung dass jemand der sich ein Tier hält auch für dessen Wohlergehen sorgen sollte. Dh. im Krankheitsfall sich um das Tier kümmert, es regelmässig füttert und wieder aufpäppelt. Nur, im Falle von Bauern ist es eben nicht so ganz einfach. Die Tiere erwirtschaften nichts, dh. der Bauer wird sein Geld wohl eher in eine Investition wie eine Kuh/Kalb/Ziege/Rind stecken. Die Katze ist Beiwerk und soll Mäuse fangen. Aber definitiv kein Tier in das investiert wird. Und wer das Einkommen der hiesigen Bauern kennt der kann das nachvollziehen.
Ich weiss dass ich mir mit einer solchen Aussage hier keine Freunde mache. Aber ich bin ehrlich, ich füttere einen Haufen Katzen vor dem Haus. Speziell im Winter wenn sie keine Mäuse finden. Und selbst das Füttern von 10 Katzen geht ins Geld. Ich beschwere mich nicht, denn ich mag jede einzelne dieser Katzen. Viele davon sind bei weitem keine Schmusekatzen. Aber sie liegen mir am Herzen. Aber selbst ich könnte die jährlichen Impfkosten nicht stemmen. Wie soll es da Bauer xy der sich nicht einmal einen neuen Fernseher leisten kann und noch nie in Urlaub konnte. Nicht weil er keine Zeit dafür hätte, sondern weil er es sich nicht leisten kann.....

und ja das alles macht mich traurig. Aber manchmal sind bestimmte Dinge nicht zu ändern. Das einzige was man vielleicht tun kann ist, dass man sich der Kitten annimmt. Sie versucht an sich zu gewöhnen und sie dann versucht in liebevolle Hände zu vermitteln damit zumindest sie eine Chance haben. Wenn schon die Elterntiere völlig verwildert sind...
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #5
Nun, ich kenne die Situation der Bauern in der Schweiz nicht. Aber hier bei uns ist mir nicht ein armer Bauer bekannt. Die fahren alle dicke Autos, die Kinder haben immer die neuesten und modernsten Klamotten, aber für die Tiere ist kein Geld da. Aber jeden Sonntag scheinheilig in die Kirche rennen, weil sie ja so tolle Christen sind. Zum Christentum gehören alle Lebewesen. Aber der Mensch ist sich nun einmal selbst der Nächste.

Und ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen ganzen Sack voll Katzen als Bauer braucht. Es sollten - je nach Größe des Hofes und nach Schwerpunkt zwei bis vier kastrierte und gepflegte Katzen reichen. Wenn ich sehe, was mir meine drei Outdoors jede Nacht an "Geschenken" bringt, dann gibt es auch bald keine Mäuse mehr. Ratten haben sie schon so gut wie ausgerottet.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #6
Nun, ich kenne die Situation der Bauern in der Schweiz nicht. Aber hier bei uns ist mir nicht ein armer Bauer bekannt. Die fahren alle dicke Autos, die Kinder haben immer die neuesten und modernsten Klamotten, aber für die Tiere ist kein Geld da. Aber jeden Sonntag scheinheilig in die Kirche rennen, weil sie ja so tolle Christen sind. Zum Christentum gehören alle Lebewesen. Aber der Mensch ist sich nun einmal selbst der Nächste.

Und ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen ganzen Sack voll Katzen als Bauer braucht. Es sollten - je nach Größe des Hofes und nach Schwerpunkt zwei bis vier kastrierte und gepflegte Katzen reichen. Wenn ich sehe, was mir meine drei Outdoors jede Nacht an "Geschenken" bringt, dann gibt es auch bald keine Mäuse mehr. Ratten haben sie schon so gut wie ausgerottet.

Oha. Nein. Also solche Bauern haben wir hier nicht! Hier fährt keiner ein dickes Auto. Im Gegenteil, hier hat man das Gefühl die sind sau-arm und die Kinder erst recht. Alles in allem ist es ein trauriges Bild was einem hier ständig gezeigt wird.

Ich denke, die vielen Katzen gibt es darum weil von Anfang an dem ganzen kein Einhalt geboten wurde. Und mittlerweile ist es zu einem ernsthaften Kostenfaktor gekommen. Ich weiss aber auch dass meine Nachbarn zum Beispiel unmöglich für ihre Katzen die jährlichen impfkosten aufbringen könnten. Wie gesagt, die Tatsache dass wir mit Hilfe des Tierschutzes immerhin alle jetzt durchkastriert haben ist schon ein kleiner Sieg. Den Katzenjammer, speziell im Winter, hat es aber eben nicht beendet.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #7
Also der Bauer hier ist auch nicht Reich er fährt ein ales Auto und die Ziegel für die Dachziegel müssen dringend erneuert werden.
Ich verstehe seit ich hier wohne manche Bauern besser.
Mein Nachbar der Bauer füttert alle Katzen die dort leben und dort ihre Zeit verbringen.
Dies sind nicht alle seine Katzen, er weiß schon gar nicht mehr welche Katzen ihm überhaupt gehören.
Ein Beispiel:
Hier lebt eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern und eigentlich drei Katzen. Tja einer wurde rausgeworfen, der Grund ist Haare streubend. Der Kater pisst ins Spielzeug unhd die Kiderbetten, weil er nicht kastriert ist. Ich gab ihr die Telefonnumer meiner Tierärztin die gerade mal (man Staune) 40 Euro kostet.
Doch statt zum Tierarzt zu gehen flog er Tags über raus und wurde Nachts ins Bad gesperrt. Mittlerweile darf er gar nicht mehr ins Haus. Er ist nun ein Kater des Bauern, er hat dort in den Scheunen einen Schlafplatz und wird gefüttert. Die Liebe holt er sich von Artgenossen.
Noch ein Beispiel:
Hier wohnt eine alte Dame die geistig verwirrt ist sie hat 6 Katzen auf die Frage ob sie denn Kastriert sind anwortete sie "nein das sind doch nur buben, die kriegen keine Babys" Ihr fehlt manchal sogar das Geld die Katzer zu fürttern daher sind sie gerne beim Bauer zu Gast, auch sie übernachten in den Stallungen immer wieder, wenn die Frau nicht die Tür aufmacht.
Hier noch eins:
Meine Maya mein kleiner Goldschatz, sie ist anders als andere. ihre Stimme ist pipsig, die Krallen an den hinterpfoten beisst sie sich bis zu den Tatsen ab. Trotz unserer Liebe, ist sie lieber beim Bauern (Tagsüber) als bei uns, der Grund liegt an Princess sie duldet Maya nur, kommt Maya ihr aber zu nahe faucht sie und grallt nach ihr. Beim Bauern hat Maya Katzen kennen gelernt die sie akzeptieren mit dene sie spielen kann. Leider spielt unsere Shine schon lage nicht mehr mit ihr. Auch sie wird vom Bauern tagsüber mitgefüttert, obwohl sie Zuhause genug zum fressen hat. Sie ist auch kastriert daher nicht das Problem. auch sie würde er als seine Bauernhofkatze ansehen hätte sie nicht ein Halsband mit Adresse an. (Maya kann nicht auf Bäume klettern und so wird sie nicht einfach entsorgt sollte ihr was passieren da klar und deutlich auf den ersten Blick zu erkennen ist das sie jemanden gehört)

Soll man wirklich einen Bauern zumuten die die kosten für eine Horde Katzen zu übernehmen die nicht nur seine sind sondern auch bei ihm zuflucht fanden?

Ich kenne mittlerweile die Geschichte die hinter den Löchern in den Scheunentoren stckt.
Vor einigen Jahren gab es viele Hunde im Dorf die auch ohne Leine unterwegs waren. die Katzen wurden gejagt und gebissen teilweise sogar zerfleischt. der Bauer mit ein paar Nachbarn beschloss damals kleine löcher in die Tore zu sägenso groß das Katzen durchkönnen aber keine großen Hunde. Dies diente den Katzen zum Schutz vor den Hunden. Mittlerweile gibt es nicht mehr viele Hunde und so dienen die Löcher als Schutz vor Kälte und Nässe.

Ich denke heute nicht mehr das alle Bauern nur böse sind ich denke spiezell der Nachbar neben mir tut alles für die Tiere sofern es nur bei Arbeitszeit und nicht Geld kostet. Er lebt in einer anderen Zeit, er kennt es nicht anders von Eltern, Großeltern u.s.w.

Der Grund mit den Mäuse jagen erklärte er mir sei blödsinn, die katzen kommen gar nicht überall hin um die Mäuse zu fangen und soviel Mäuse gibt es auch wieder nicht. Die Katzen sind halt da und daher füttert er sie.








Achja mir kam heute ein Gedanke und ich wollte fragen ob dies jemand mal schon probiert hat und was ihr davon haltet.

Eind drittel zahlt der Tierschutz ein drittel der tierarzt und ein drittel muss vom bauern bei einer kastration gezahlt werden. Es werden definitiv wie jedes Jahr also etliche Kitten geboren.

Man könnte doch die Kitten über die Zeitung "als Bauernhofkatze" entwurmt ohne Impfung für 50 Schutzgebühr anbieten. Es müsste klar verständlich sein das dies keine normalen Hauskatzen sind und daher auch krank sein können, sie evtl gegen Ohrmilben und andere Parasiten noch behandelt werden müssen. In der Anzeige gibt man auch klar an das die Schutzgebür nicht den Zweck einer Bereicherung haben sollte sondern direckt für das drittel des Bauern bei Kastrationen benützt wird. Somit könnte man pro Kitten 1-2 Erwachsene Katzen kastrieren und notdürftig behandeln. Und das Kitten hätte eine Zukunf bei einer Liebenvollen Familie die es sicher nicht so schnell ins Tierheim gibt. Die Käufer bekämen natürlich eine Kopie der Kastrationskosten.

Bis wieviel monaten lassen sich eigentlich wilde Freigänger Anfassen?
Wie könnte man sowas umsetzten?
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #8
Hallo Nicole,

wieso gibt der Tierschutz nur 1/3 wenn die Tiere dem Bauern nicht gehören? Und warum unterstützen sie nicht mit Futter? Fangen sie die Tiere wenigstens ein?

In ländlicher Gegend mit vielen Bauern ist eine so hohe Schutzgebühr ohne Impfung nicht durchzusetzen. Verwilderte Katzen werden u.U. nie zahm. Bei meinen hat es zwischen einem und fünf Jahre gedauert. Am besten wäre es, wenn die wilden Mamis ihre Babys unter menschlicher Obhut zur Welt bringen und die Babys dann gleich an den Menschen gewöhnt werden.

Ich zerstöre nicht gerne Träume, aber so wie du es anfassen willst, wird es nicht funktionieren.

Als wir damit in unserem Dorf angefangen haben, hatten wir im ersten Jahr 15 Katzen und Kater zur Kastration. Für 8 davon hat eine Tierhilfe die Kosten übernommen, die anderen haben wir aus eigener Tasche bezahlt. Zudem waren 10 kranke Kitten in unserem Stall eingesperrt, sie hatten alle einen schlimmen Katzenschnupfen und die Genesung dauerte einige Wochen.
Seither haben wir auf unserem Hof Jahr für Jahr im Schnitt 4 Neuzugänge, die kastriert und dann wieder freigelassen werden.

Es gibt die Aktion Kitty, die in verschiedenen Teilen Deutschlands Kastrationsaktionen durchführt. Bei uns leider nicht, unsere Gegend ist zu "reich". Das mag sein, aber der Tierschutz ist hier auch am Verhungern. Erkundige dich doch einfach mal.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #9
beim Tierschutz gleichzeitig auch Tierheim für diese Region hier habe ich nachgefragt Sie erklärten mir das sie zwei Tierärzte für die Kastration haben, das aber die Spendengelder knapp sind und daher der Tierarzt ein drittel übernimmt und ein drittel der Tierschutzverein, für ein drittel müsste man selber aufkommen. Also der der sie hinbringt oder dem den sie gehören.

Wegen dem einfangen habe ich nicht gefragt.

Mit Futter unterstützen sie nicht (denke ich, ich habe nicht nachgefragt), als ich die Kitten hinbrachte habe ich die Aufzuchtmilch vergessen, sie musste erst einmal schauen ob sie überhaupt noch Aufzuchtmilch übrig haben.

Traudig aber war.
Wegen der Aktion Kitty werde ich mich einmal erkundigen.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #10
Kennst du
Die haben sich auf verwilderte Katzen spezialisiert. Die können dir vielleicht eher weiterhelfen, sind auch nur 40 km weg.
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #11
Also der Bauer hier ist auch nicht Reich er fährt ein ales Auto und die

Achja mir kam heute ein Gedanke und ich wollte fragen ob dies jemand mal schon probiert hat und was ihr davon haltet.

Eind drittel zahlt der Tierschutz ein drittel der tierarzt und ein drittel muss vom bauern bei einer kastration gezahlt werden. Es werden definitiv wie jedes Jahr also etliche Kitten geboren.

Man könnte doch die Kitten über die Zeitung "als Bauernhofkatze" entwurmt ohne Impfung für 50 Schutzgebühr anbieten. Es müsste klar verständlich sein das dies keine normalen Hauskatzen sind und daher auch krank sein können, sie evtl gegen Ohrmilben und andere Parasiten noch behandelt werden müssen. In der Anzeige gibt man auch klar an das die Schutzgebür nicht den Zweck einer Bereicherung haben sollte sondern direckt für das drittel des Bauern bei Kastrationen benützt wird. Somit könnte man pro Kitten 1-2 Erwachsene Katzen kastrieren und notdürftig behandeln. Und das Kitten hätte eine Zukunf bei einer Liebenvollen Familie die es sicher nicht so schnell ins Tierheim gibt. Die Käufer bekämen natürlich eine Kopie der Kastrationskosten.

Bis wieviel monaten lassen sich eigentlich wilde Freigänger Anfassen?
Wie könnte man sowas umsetzten?

Probieren könntest du das natürlich schon. Aber ich glaube in ländlichen Regionen in denen man von überall eine Katze für umsonst bekommt wirst du mit der Schutzgebühr auf den Kitten sitzen bleiben. Nicht nur weil die Leute dann doch eher ins Tierheim gehen, sondern einfach weil die Auswahl an Katzen für umme einfach so gross ist. Und wenns eh sein kann dass ein Kätzchen krank ist dann sind die Leute da noch viel weniger gewillt dann Geld auszugeben. Aber sicher, probieren kannst du es. Aber allzu viel Hoffnung habe ich dafür nicht.

Was die halbwilden Freigänger angeht. Das kann man pauschal nicht sagen, ich würde meinen es kommt auf die Katze an. Immer wieder raussitzen, sie füttern und langsam versuchen immer näher bei ihnen zu bleiben. Dann vielleicht mal vorsichtig streicheln. (aber achtung, die haben krallen ;) ) Und immer ruhig bleiben, keine hektischen Bewegungen. Einen sanften Tonfall in der Stimme haben. Kontuinuität ist das Zauberwort. Katzen sind Gewohnheitstiere. Wenn sie wissen WO sie etwas WANN bekommen, dann kommen sie immer regelmässiger und dann wird es auch leichter an sie ran zu kommen. Bei Kittens ist das sowieso einfacher als bei den erwachsenen. Die fassen schneller Vertrauen und binden sich schneller an dich. Wenn du dann noch 10-20 Minuten täglich fürs Spiel- und Schmuseprogramm dran hängst bist du bald die Katzenmutter von glücklichen Kittens.

Aber wie gesagt, es kommt auf die Katzen an. Ich habe hier eine die ich seit drei Jahren füttere. Sie ist sehr sehr scheu und wirklich verwildert. Aber immerhin läuft sie nun nicht mehr hektisch davon sondern duldet mich in unmittelbarer Nähe. Ich denke das ist schon ein kleiner Erfolg, eine Schmusekatze wird das nie werden. Wer weiss was das Tier bisher erlebt hat! :)

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Projekt. Und es ist schön zu sehen dass auch andere Leute sich um das wohl der Streuner kümmern. Da komm ich mir gleich weniger als ein Katzenspinner vor! (so gucken die Leute hier im Dorf nämlich, wenn ich meine 5kg Säcke Futter ins Auto lade)
 
  • Biskussion katzenelend auf dem Bauernhof Beitrag #12
Danke der Link hat mir wirklich viel weiter geholfen. Mit der Vereinigung für Tierschutz, dem hier örtlichen Tierheim und der Tierärztin haben wir zumindest für die Kastration eine Lösung gefunden.
Arme Miezen eigentlich müsste noch viel mehr geschehen, doch das Geld ist an allen Stellen knapp.
hier hat nicht jemand zufällig ein paar hundert Euro rumliegen die er nicht braucht um die Katzen gleich zu impfen und zu entwurmen ;-)
Hmmmm manchmal verfluche ich das Geld, ich währe dafür das die Industrie Medikamente um sonst für Tiere zur verfügung stellt. Aber das wird wohl nie geschehen. Obwohl angerufen habe ich dort aber auch nicht.
Welcher Deutscher Konzern währe in Deutschland den für Impfungen und Wurmkuren zuständig. Können die das nicht als Spende abschreiben? Dürfen Sie denn überhaupt die Medikamente Spenden. Sie könnten es ja Theoretisch auch den Tierarzt spenden, das käme ja dann auch bei den Bauernhofkatzen an.
Hat das jemand denn schon einmal probiert?
Was kam dabei raus?
 
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